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Redaktions-Blog

14:20 Uhr | 19.04.2022

Die Facebook-Nörgler sind unter uns!

Man liest es regelmäßig in Netzwerken wie Facebook und Co. Es sei nichts los in Altenburg, die Stadt sei tot, es passiere schon seit Jahren nichts mehr in der historischen Stadt. Vor allem jenen, die regelmäßig beruflich oder ehrenamtlich Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und ja auch für die sogenannten Best Agers Angebote bereithalten, muss dabei die Hutschnur hochgehen. So kommt die Nörgelei (meist hat es so überhaupt nichts mit Kritik zu tun) doch vor allem von Menschen, die durch Abwesenheit bei Veranstaltungen und deren Organisation glänzen und den eigenen A.... vom Sessel nicht hochbekommen.

Ein gutes Beispiel dürfte das nächste Wochenende sein. Dieses startet am Freitag mit einer Afterworkparty am Großen Teich, der die Einweihung der neuen Fontäne auf dem Teich folgt. Am Samstag startet dann der Bauernmarkt im Zentrum der Altstadt, welcher nahtlos in eine Partymeile am Großen Teich übergeht.

Am Abend lädt das Paul-Gustavus-Haus, gemeinsam mit dem Theater, nach Spanien zu „Pauls fulminanter Weltreise“, während musikbegeisterte Altenburger in Priems Weindepot ein Konzert des Jazz-Club besuchen können. Wer es naturverbundener mag, der oder diejenige kann mit dem Mauritianum schon am Nachmittag auf Vogelstimmenexkursion gehen und und und...

Und es geht weiter in den nächsten Wochen und Wochenenden mit Tanzmarkt, Theaterpremieren, Konzerten, Skatstadtmarathon, Stadtrallye etc.

Zugegeben, wenn man zu Hause sitzt, wird einem die Veranstaltung nicht nachgetragen, also man muss schon hingehen. Und sollte das, was den Einzelnen interessiert nicht dabei sein, wie wäre es denn, wenn man das „Fehlende“ selbst organisiert? Genau das machen Ehrenamtliche und Unternehmer nämlich mit ihren Angeboten auch. Und wenn man sich selbst dazu nicht in der Lage sieht, dann wäre es schon hilfreich, wenn man in einem Kommentar auf Facebook die Organisatoren unterstützt und nicht mit einem Kommentar die eigene Ideenlosigkeit feiert.

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