14:37 Uhr | 13.10.2023
Kennen Sie noch eine dunkle Nacht – eine richtig dunkle Nacht? Vielleicht aus dem Urlaub? Eventuell ist es nachts auf dem Land dunkel, aber Städte erkennt man in der Nacht am Horizont, selbst wenn sie hinter dem Horizont liegen. Eine Lichtglocke aus Streulicht beleuchtet ihren Nachthimmel. Doch selbst im ländlichen Raum erleuchten nicht nur die Straßenlampen die Umgebung. Irgendwo schickt immer eine Lampe ihr grelles Licht in den Nachthimmel, werden Fassaden beleuchtet oder erstrahlen ganze Gewerbegebiete in hellem Schein. Was soll‘s, werden die meisten sagen, oder bloß gut. Doch, ist es gesund, was nicht natürlich ist? Brauchen wir es auch mal dunkel?
Frank Vohla aus Altenburg, Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg und des Altenburger Astronomie-Vereins, bemerkt das Licht in der Nacht bei seiner ehrenamtlichen Arbeit, z.B. der Kartierung von veränderlichen Sternen. Das Streulicht beeinträchtigt die Sicht auf die Sterne. Es beeinträchtigt aber auch Pflanzen und Tiere und den Menschen. Es hat Auswirkungen, welche nicht direkt wahrgenommen werden, Auswirkungen auf die Ökologie der Lebewelt unserer Region und auf die Gesundheit des Menschen. Kann man etwas dagegen tun, ohne gleich „im Dunkeln zu sitzen“?
In seinem Vortrag über Lichtverschmutzung berichtet Frank Vohla über diese Art von Umweltverschmutzung und über ihre Auswirkungen. Er stellt aber auch vor, wie man mit kleinen Veränderungen etwas dagegen tun kann. Der Vortrag wird mit einem Experiment und einem praktischen Beispiel vor dem Mauritianum beendet. Die Pollerleuchten am Eingang des Museums beleuchten nicht nur den Weg zum Museum. Eine kleine Veränderung an den Leuchten und schon ist das Problem behoben. Natürlich wird nicht nur empfunden, sondern auch gemessen.
Ort: Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg Termine: 17. Oktober 19 Uhr
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