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Regionales

09:54 Uhr | 15.04.2014

Theatertipps zu Ostern

Nur noch diese beiden Aufführungen von Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Laurent Wagner stehen auf dem Spielplan des Landestheaters: am Gründonnerstag um 14.30 Uhr und am Karfreitag um 19.30 Uhr. Jeweils 45 Uhr vor Beginn gibt es eine Einführung im Foyer 1. Rang /Grüne Ecke.

Die Titelpartie der Katerina Ismailowa gestaltet Valerie Suty.

Katerina Ismailowa ist unglücklich: Der Ehemann Sinowij ist ihr zuwider, Kinder hat sie keine, und der Haushalt ödet sie an. Ihr Schwiegervater Boris ist lüstern und eifersüchtig zugleich. Sie weist ihn ab und beklagt, dass es Zärtlichkeit zwar bei den Tieren gebe, nicht aber in ihrem Leben. Als der Arbeiter Sergej in ihr Schlafzimmer eindringt, erliegt sie dessen Verführung. Eine verhängnisvolle Geschichte nimmt ihren Lauf …

Dmitri Schostakowitschs (1906-1975) zweite Oper ist von ungeheurer dramatischer Spannung und suggestiver Kraft. Dazu trägt auch der krasse Realismus des Librettos nach Nikolai Leskows Erzählung bei. Katerina Ismailowa, die zur Mörderin wird, ist das Sinnbild der geschundenen Frau.



Ein Märchen der Brüder Grimm liegt im Osternest des Theaters für die Jüngsten: am 19. April um 16 Uhr und am Ostersonntag, 20. April, um 10 Uhr spielt Marcella von Jan im Theater unterm Dach für Kinder ab 5 Jahre „Dornröschen“. Aus einem aufklappbaren Bilderbuch kommen die bekannten und beliebten Märchenfiguren hervor. Das kleine Dornröschen wird von den Feen mit den besten Wünschen bedacht; nur leider hat man vergessen, die 13. Fee einzuladen …. Die rächt sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee in einen 100-jährigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Glück wissen wir ja: am Ende wird alles gut!



Das Schauspielensemble lädt am Samstag, 19. April, um 19.30 Uhr zur Operette ins Landestheater ein und erzählt auf heitere Weise, wie es zum Trojanischen Krieg kam. Jacques Offenbachs „Die schöne Helene“ in der Fassung von Peter Hacks steht auf dem Spielplan. Die musikalische Leitung hat Schauspielkapellmeister Olav Kröger.

Als Schlichter im Streit unter den drei Göttinnen Minerva, Juno und Venus, welche denn die Schönste unter ihnen sei, hat Prinz Paris sein Urteil gefällt und die Göttin der Liebe zur Schönsten gekürt. Dafür hat sie ihm die Liebe der schönsten Frau versprochen. Die Schönste unter den Sterblichen aber ist keine andere als Helene, Gattin von König Menelaos. Damit der Wille der Götter geschehen kann, hat Priester Kalchas nun alle Hände voll zu tun: Das Orakel schickt den Ehemann Menelaos nach Kreta, und Helene weiß ihr Gewissen zu besänftigen, indem sie sich auf einen Traum beruft. Da kehrt der Ehemann verfrüht zurück! Doch Paris gelingt es, Menelaos erneut zu überlisten, Helene nach Troja zu entführen und den Griechen damit den Grund für einen Krieg zu liefern …

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