00:00 Uhr | 26.10.2010
Der Ortsverein der Altenburger SPD hat anlässlich seiner Versammlung am 21. Oktober 2010 einen neuen Ortsvereinsvorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Bernd Metzschke trat nicht erneut für diesen Posten an. Hierdurch wurde nunmehr der bereits vor 2 Jahren angelegte Generationenwechsel durch die Wahl des bisherigen Stellvertreters, dem 33-jährigen Altenburger Rechtsanwalts Norman Müller, vollzogen.
Der 2-fache Familienvater erhielt nicht nur eine überragende Mehrheit, sondern hat mit seinen beiden gewählten Stellvertretern, der 33-jährigen Anett Kügler und dem 36-jährigen Torsten Rist ein junges, dynamisches und kommunalpolitisch erfahrenes Team an seiner Seite. Der Vorstand wird durch den alten und neuen Schatzmeister Felix Pröhl, sowie die Beisitzer Petra Kügler, Sylvia Schiller und Bernd Metzschke komplettiert.
„Der neue Vorstand bildet mit seinen Mitgliedern ein gutes Abbild dessen, wie ich mir die Altenburger SPD in den nächsten Jahren wünsche. Die Altenburger SPD wird sich verjüngen müssen, um den zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein“, so der neue Vorsitzende nach seiner Wahl. „Die SPD lebt von dem Wissen und den Erfahrungen ihrer Mitglieder. Um mit den gesellschaftlichen und beruflichen Veränderungen Schritt halten zu können, sind wir auf Menschen angewiesen die im Berufsleben stehen.“ ergänzt Müller.
In seiner Antrittsrede dankte der neue Vorsitzende nicht nur dem bisherigen Vorsitzenden Bernd Metzschke für dessen Arbeit, sondern ging auch auf die aktuellen Probleme der Stadt Altenburg ein. Insbesondere zum Thema Flugplatz wiederholte er die bereits im Kommunalwahlprogramm aufgestellte Forderung nach einem Einstieg des Freistaates Thüringens. „Die Forderung nach einem Einstieg des Landes kann jedoch nur ein erster Schritt sein, die Geschäftsführung der Flugplatzgesellschaft muss endlich beginnen belastbare Konzepte zu erarbeiten, wie eine Fortführung des Betriebs mit Ryanair oder anderen Fluggesellschaften aussehen könnte, um ein Defizit so gering wie möglich zu halten. Dies sind die Geschäftsführer bisher schuldig geblieben.“ betont er. Die vor kurzem gegründete Bürgerinitiative „ZUFALL“ verfolgt nach Auffassung von Müller das richtige Ziel. „Ich hoffe jedoch, dass die Bürgerinitiative nicht nur eine Eintagsfliege bleibt, sollte der Protest in Erfurt ungehört verhallen, denn neben dem Flugplatz gibt es noch andere infrastrukturelle Hemmnisse im Altenburger Land die Aufmerksamkeit bedürfen.“
Abschließend warf der neue Vorsitzende noch einen Blick ins Jahr 2012 und zeigte sich zuversichtlich, dass es gelingen werde mit Michael Wolf nicht nur wieder den Oberbürgermeister zu stellen, sondern auch mit Dirk Schwerd den neuen Landrat.
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