10:36 Uhr | 09.11.2022
Heinrich Schütz prägte die deutsche Musiklandschaft – wie keiner seiner Zeitgenossen. Nach Gera holte ihn erstmals 1617 Heinrich Posthumus Reuß. Jahre später war es Schütz, der 1636 für dessen Begräbnisfeier die berühmt gewordenen „Musikalischen Exequien“ schuf. In Andenken an Heinrich Schütz und Heinrich Posthumus Reuß, der 1608 das bis heute bestehende Gymnasium Rutheneum stiftete, ist das 3. Philharmonische Konzert am Freitag, den 11. November um 19:30 Uhr im Theaterzelt diesen beiden bedeutenden Persönlichkeiten des Frühbarock gewidmet. Der Konzertchor Rutheneum und das Philharmonische Orchester Altenburg Gera kombinieren alte Musik mit neuen, aus der Schütz-Rezeption entstandenen Werken regionaler Komponisten. Für das Konzert hat Christian K. Frank, Leiter des Konzertchor Rutheneum, ein Auftragswerk mit dem Titel “…der Herr hat’s genommen…” komponiert, das seine Uraufführung erleben wird.
Um 18:45 Uhr findet im Theaterzelt eine Einführung mit Konzertdramaturgin Dr. Birgit Spörl statt.
Ein gutes Buch und eine schöne Tasse Tee oder ein Glas Wein dazu – das klingt nach Entspannung. Wer sich über das Gelesene aber im Anschluss gerne noch austauscht, der sollte sich das LesPub am Freitag, den 11. November um 20:00 Uhr im Finnegans Irish-Pub nicht entgehen lassen. Nicht jeder, der beim LesPub dabei sein will, muss das Buch auch gelesen haben. Der Eintritt ist kostenfrei.
Anlässlich des 125. Todestages von Johannes Brahms widmen sich Musikerinnen und Musiker des Theaters Altenburg Gera im 3. Kammerkonzert am Sonntag, den 13. November um 11:00 Uhr im Theaterzelt seinen Liedern und Sonaten. Es singen und spielen Ina Westphal (Sopran), Claudia Müller (Alt), Markus Dreßler (Violine), Uwe Knaust (Klarinette) und Olav Kröger (Klavier).
Im Gegensatz zu ihrer quirligen Schwester Olga hat Tatjana ein eher melancholisches Wesen, liest Bücher und träumt sich in ihrer Fantasie fort. Als jedoch der Dichter Lenski, Olgas Verlobter, seinen Nachbarn und Freund Eugen Onegin mit zum Gut bringt, wo Olga und Tatjana wohnen, verändert sich alles: Tatjana verliebt sich in den weltgewandten Onegin doch kurz darauf nimmt das Drama seinen Lauf.
Alexander Puschkins berühmte und traurige Liebesgeschichte wurde 1833 veröffentlicht und gilt als Meisterwerk der russischen Literatur. Es verwundert daher nicht, dass Pjotr Iljitsch Tschaikowsky auf dem Höhepunkt seiner Karriere diese Geschichte für eine Oper aufgriff. Tschaikowskys Musik bietet passend dazu russische Volksmelodien im Gewand der romantischen Oper mit Bauernchören, Bällen und eindringlichen Szenen. Zu erleben ist die spannungsgeladene Oper am Sonntag, den 13. November um 18:00 Uhr im Theaterzelt.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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