15:56 Uhr | 15.10.2018
„Fährt der alte Lord, mit der Made fort“ nennt das Schauspielensemble einen musikalisch-literarischen Abend und widmet ihn dem Komiker, Musiker und Dichter Heinz Erhardt. Zwischen Klavier und gut bestückter Bar auf der kleinen Bühne im Theater unterm Dach gehen die beiden Schauspieler Nolundi Tschudi und Johannes Emmrich am Freitag ab 21.00 Uhr eine knappe Stunde lang in einen kurzweiligen Schlagabtausch mit Sprüchen und Geschichtchen aus der Feder des beliebtesten deutschen Wortverdrehers der 50er- und 60er-Jahre.
Willkommen in der turbulenten Show von Cécile (Lys Schubert) und Mister Pink (Tobias Weishaupt), die am Wochenende ihre Altenburger Premiere erlebt. Am 20. und 21. Oktober, jeweils 16 Uhr erzählen die beiden Puppenspieler als Feen dem Publikum im Heizhaus die Geschichte von der „Schönen und dem Biest“, die in Frankreich spielt. Dort lebte einst ein Prinz, der von einer Fee in ein schreckliches Biest verwandelt wurde. Erlöst kann der Prinz erst wieder werden, wenn ihn ein Mädchen schön findet, obwohl man nur Hässliches an ihm sieht…
Lucy Kirkwoods und Katie Mitchells spielfreudige Fassung erzählt nicht nur die Geschichte der schönen Tochter und des rauen Biests, sondern lässt darüber hinaus die Erzählerfiguren ihre ganz eigene, humorvoll-charmante Liebesgeschichte erfahren. Regisseur Stefan Wey lotet gemeinsam mit Ausstatter Christian Werdin für diese Puppentheater-Inszenierung die Möglichkeiten des Schattentheaters aus.
Nicht nur Kinder ab 6 Jahren werden Spaß haben, sondern auch die Erwachsenen werden amüsiert sein. Für die Kostüme ist Hilke Förster verantwortlich, die Musik steuerte Udo Hemmann bei.
Mit der Schauspiel-Symphonie „Menschen im Hotel“ stellte sich Manuel Kressin zu Beginn der vergangenen Spielzeit als neuer Schauspieldirektor vor. Jetzt kommt seine erfolgreiche Inszenierung nach Altenburg: am Sonntag, 21. Oktober, um 18 Uhr ist Premiere im Landestheater.
Der 1929 von Vicki Baum (1888-1960) geschriebene gleichnamige Bestseller-Roman gewährt nicht nur Einblick in Vorgänge hinter verschlossenen Zimmertüren, sondern auch hinter die Fassaden der Gesellschaft. Manuel Kressins Stückfassung spürt der gleichsam komödiantischen, kritischen und tragischen Geschichte nach, die er mit dem Ensemble auf der großen Bühne in einem gleichsam monumentalen wie eleganten Bühnenbild (Ausstattung: Kristopher Kempf) umsetzt. Als Schauspiel-Symphonie konzipiert, werden Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera die Inszenierung live zur Komposition von Schauspielkapellmeister Olav Kröger und unter seiner Leitung begleiten. Für die Choreografie ist Katerina Vlasova verantwortlich, die auch den Tanzpart selbst übernimmt.
In diesem Hotel treffen Schicksale auf engem Raum aufeinander: Es wird geliebt, gehandelt, gestohlen, geredet und manchmal auch gestorben. Die unterschiedlichsten Menschen betreten durch die Drehtür eine eigene Welt, treffen aufeinander und leben doch aneinander vorbei. Da ist die Primaballerina Grusinskaya, die, einst groß und umjubelt, nun nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Sie lechzt nach Aufmerksamkeit und kann doch in ihrem gegenwärtigen Leben keinen Sinn mehr finden. Da begegnet ihr der Baron Gaigern und sie verbringt eine Liebesnacht mit ihm. Der verarmte Adelige aber hat ursprünglich ganz andere Pläne in dem Hotel verfolgt … Unterdessen trifft der todkranke Buchhalter Kringelein auf den morphiumsüchtigen Dauermieter Dr. Otternschlag. Der eine hungernd danach, die große Welt zu erleben, der andere vom Dasein gelangweilt. Dem Unternehmer Preysing schwimmen unterdessen die Felle weg und er sucht Trost in den Armen der Sekretärin auf Zeit, Fräulein Flamm.
Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 03447-585160 oder 0365 8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de
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