09:08 Uhr | 03.03.2026
Altenburg. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den Landkreis Altenburger Land seit 2024 offiziell als FSME-Risikogebiet eingestuft. Die Zahl der Zeckenbisse und damit das Risiko für eine Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist gestiegen, weshalb die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfiehlt. Zecken sind in unserer Region besonders von Frühjahr bis Herbst aktiv. Doch Björn Rechenberger, Amtsarzt des Landkreises Altenburger Land, warnt: „Der Klimawandel führt durch prinzipiell mildere Winter mittlerweile zu einer fast ganzjährigen Aktivität von Zecken. Sie überwintern erfolgreicher, oftmals ohne in die bisher gewohnte Winterstarre zu verfallen und sind somit dauerhaft aktiv. Dadurch steigt die Infektionsgefahr.“ Die am häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheitserreger sind Borreliose-Baktieren, Borrelien genannt. Die durch einen Biss ausgelöste Erkrankung kann unterschiedliche Verlaufsformen haben. Neben Hautirritationen sind grippeähnliche Symptome, aber auch Entzündungen von Nerven, Gelenken und des Herzmuskels möglich. Ein typisches Krankheitszeichen ist die sogenannte Wanderröte. Dabei zeigt sich im Bereich des Stichs eine großflächige und kreisförmige Rötung.
Gegen diese Risiken helfen das Tragen langer Kleidung, schützende Sprays und Lotionen sowie gründliche Kontrolle des Körpers nach dem Aufenthalt im Freien. Hat sich dennoch eine Zecke in der Haut festgebissen, sollte sie schnellstmöglich entfernt werden. Denn: Die Gefahr einer Übertragung von Borrelien ist höher, je länger die Zecke auf der Haut festsitzt. Die bakterielle Erkrankung lässt sich mit Antibiotika behandeln. Eine Impfung gibt es nicht. Ein weiterer Krankheitserreger, der durch Zecken übertragen werden kann, ist das FSME-Virus. Es kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen - eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die schwere gesundheitlichen Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein kann. „Den zuverlässigsten Schutz gegen FSME bietet die FSME-Impfung. Sie wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen und zwar für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten sowie für Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten, etwa, um ihre Ferien dort zu verbringen“, erklärt Björn Rechenberger. Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfdosen. Ansprechpartner sind Hausärzte und Hausärztinnen. Die Mediziner beraten, impfen und haben auch die Auffrischungsimpfung im Blick. Die Kosten für eine FSME-Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.
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