16:36 Uhr | 10.04.2018
„Das hat doch niemand ahnen können!“, sagten viele Menschen nach 1945 aus tiefster Überzeugung. Auf den Kabarettbühnen der Weimarer Republik jedoch gab es unzählige Texte und Chansons, die das, was kommen sollte, bereits vorausahnten und mit ihren Witzen davor warnten. Vielleicht hat man diese Kleinkunst nicht so ernst genommen; die Programme bezeugen jedoch – unvorhersehbar waren die politischen Entwicklungen nicht.
Am Freitag, 13. April, wird aus politischen Kabarett-Texten der Jahre 1930 bis 1932 das Programm „Der Rummelplatz des kleinen Mannes“. Ensemblemitglieder des Schauspiels und des Puppentheaters bringen Texte und Lieder von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Karl Valentin, Friedrich Hollaender und anderen zu Gehör. Unkommentiert stehen sie für sich und sind in ihrer Schärfe ein Zeugnis dafür, dass die politische Wachheit der Bürgerinnen und Bürger damals wie heute gefragt ist. Für die Zusammenstellung der Collage aus Texten und Chansons sowie die Regie des Programmes zeichnet Schauspieldirektor Manuel Kressin verantwortlich, Schauspielkapellmeister Olav Kröger übernimmt die musikalische Leitung. Es spielen: Johannes Emmrich, Robin Goller, Marcella von Jan, Lys Schubert, Mechthild Scrobanita, Alexandra Sagurna, Nolundi Tschudi, Tobias Weishaupt
Die Vorstellung am Freitag, 13. April, 19:30 Uhr im Heizhaus ist ein einmaliges Sonderprogramm in der Reihe Kabarett der Komödianten.
JugendTheARTerWelt e.V. lädt am Samstag, 14. April, um 16 Uhr ins Theater unterm Dach zu BIRLIBAN ein. Das Textbuch haben Regisseurin Christiane Müller und Susanne Toth zusammen nach dem Kinderbuch von Eduard Petiška geschrieben.
Birliban, ein kleiner Junge, ist zuerst einmal kein Musterkind. Im Gegenteil, er vereint alle Untugenden, die ein Kind nur haben kann. Er hört auf niemanden, ärgert alles und jeden in seiner Umgebung, zerstört sehr gerne alles, was ihm unter die Finger kommt. Er ist durch und durch ein kleiner Egomane – trotzig, widerborstig und vor allem unbelehrbar.
Als er eines Tages übertreibt und seinem Lieblingskuschelhasen ein Ohr abreißt, reicht es dem Häschen Hänschen - und es haut ab, um im Spielzeugland bei Puppendoktorin Frau Eule repariert zu werden….
Letzte Gelegenheit Silvana Schröders Ballett „Dracula“ im Landestheater zu sehen, ist am Samstag, 14. April, um 19.30 Uhr. Am 21. und 22. April gastiert das Thüringer Staatsballett um 19.30 Uhr bzw. 15 Uhr mit dieser Inszenierung im Theater Erfurt. In der Titelrolle: Filip Kvačák.
Die Legende von Graf Dracula inspiriert seit über einem Jahrhundert die künstlerische Fantasie, wurde immer wieder verfilmt und erfreut sich auch in der Sparte Ballett großer Beliebtheit. Der 1897 vom irischen Schriftsteller Bram Stoker veröffentlichte Roman Dracula wurde zum Inbegriff des Schauerromans und begründete das beliebte Genre der Vampirliteratur. Stokers packende Erzählung spielt in Siebenbürgen, Reiseziel des britischen Rechtsanwalts Jonathan Harker, der mit dem ihm bis dato unbekannten Klienten Graf Dracula einen Immobilienkauf in London abschließen soll. Doch von Anfang an sind Harker die Geschehnisse im düsteren Schloss des Grafen nicht geheuer …
In rasanten Gruppenchoreografien und lyrischen Duetten erzählt Silvana Schröders kontrastreicher Ballettabend von Liebe, Tod und Erlösung. Stokers Roman ist die Basis für das bildgewaltige Ballett, das Wojciech Kilars (1932-2013) kraftvolle Filmmusikkomposition mit sanften Klavierwerken kombiniert und mit einem opulenten Bühnen- und Kostümbild von Verena Hemmerlein in eine sinnliche Welt zwischen Traum und Wirklichkeit entführt.
Die für Sonntag 18 Uhr im Heizhaus geplante Aufführung des Puppentheaters „Verbrechen“ nach Ferdinand von Schirach entfällt.
Karten an der Theaterkasse, Telefon 0365-8279105 oder 03447-585160, online buchen unter www.tpthueringen.de
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