17:10 Uhr | 23.03.2018
Wer auch immer hofft, kurz vor der Oberbürgermeisterwahl ein Tor geschossen zu haben – er wird erkennen müssen, dass es sich als Eigentor erweisen wird. Können wir uns leisten, auf das ehrenamtliche Engagement angesehener Bürger unserer Stadt zu verzichten? Der ebenso respekt-wie verantwortungslose Umgang mit Dr. Alexander Reichenbach wird seiner Rolle als Vorsitzender des Altenburger Stadtrats nicht gerecht. Klug war er stets um Ausgleich bedacht, sorgte für einen achtungsvollen Ton, griff ein, wenn er rechtliche Probleme sah, bat um Vertretung, wenn er die eigene Position erläutern wollte. Mit der Kampagne gegen Alexander Reichenbach wurde nicht nur versucht, ihn selbst zu beschädigen, sondern mit ihm auch den Oberbürgermeister-Kandidaten der CDU. Aber auch die Kandidatin der SPD wird sich mit Vorwürfen auseinandersetzen müssen. Jetzt droht dem Stadtrat ein Zerwürfnis und ein Mangel an gegenseitigem Vertrauen, der der inhaltlichen Arbeit nicht dienlich ist. Zumal gerade jetzt zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden müssen, die fern jeglicher Parteipolitik sind. In jedem Fall: Die Niederlegung des Mandats durch Alexander Reichenbach bedeutet für Altenburg einen Verlust. Es wird keine Gewinner geben.
Johannes Schäfer
-Stadtforum/Grüne-
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