14:22 Uhr | 20.03.2018
Ferdinand von Schirachs Erzählungen Grün und Fähner basieren auf authentischen Fällen seiner Berufspraxis. Als Strafverteidiger versucht er, im möglichen Täter den Menschen zu sehen, die Motive der Tat zu ergründen und zu verstehen, Begriffe wie Verbrechen, Schuld und Strafe differenzierter zu definieren, als es eine Strafprozessordnung vermag. Seine Geschichten sind keine fiktionalen Krimis, sondern reale Straftaten, die aber überall und jedem passieren könnten. Denn mitunter ist es nur ein sehr kleiner Schritt zwischen der Möglichkeit einer Tat und einem tatsächlichen Geschehen.
Im Rahmen der LISZT-Biennale 2017 brachte das Thüringer Staatsballett Silvana Schröders Balletturaufführung Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder heraus. Die Altenburger Premiere ist am Sonntag, 25. März, um 18:00 Uhr im Landestheater.
Der zweiteilige, klassische Ballettabend basiert musikalisch auf der Dante-Sinfonie von Franz Liszt und den Vier letzten Liedern von Richard Strauss. Das Ballett setzt sich mit dem Thema Vergänglichkeit und dem Glauben an ein Leben nach dem Tod auseinander. Neben den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts sind auch das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki, die Damen des Opernchores von Theater&Philharmonie Thüringen in der Einstudierung von Chordirektor Holger Krause und die Sopranistin Anne Preuß an der Inszenierung beteiligt.
Dante Alighieris Die göttliche Komödie diente Franz Liszt als literarische Inspirationsquelle für seine 1857 in Dresden uraufgeführte Dante-Sinfonie. In dem Epos begibt sich Dante in Begleitung des antiken Dichters Virgil gedanklich auf eine weite Reise. Der Weg führt die beiden durch die Hölle und das Fegefeuer bis ins Paradies. Das Leben, so die Erkenntnis, endet nicht mit dem Tod. Das Wohlergehen der Menschen im Jenseits jedoch hängt von deren Verhalten im Diesseits ab. Silvana Schröder inszeniert den Weg vom Inferno über das Purgatorio bis hin zur Erlösungshoffnung des finalen Magnifikat als eine bewegende Reise im Wechselspiel zwischen kraftvollen Gruppenszenen und lyrischen Duetten.
Tiefgreifende Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Endlichkeit allen Seins stellt auch Richard Strauss in den Vier letzten Liedern, die er 1948 in Erwartung seines baldigen Todes zu Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff komponierte. Als erstes deutsches Ballettensemble zeigt das Thüringer Staatsballett eine tänzerische Interpretation dieser vier so persönlichen wie virtuosen Lieder - „Frühling", „September", „Beim Schlafengehen" und „Im Abendrot", live gesungen von der Sopranistin Anne Preuß.
Die Ausstattung für Bühne und Kostüme übernahm Andreas Auerbach.
Nur zwei weitere Vorstellungen sind geplant: Karfreitag, 30. März, und 9. Juni, 19.30 Uhr
Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn lädt Dr. Daniel Siekhaus im Foyer 1. Rang/Grüne Ecke zur Einführung ein.
Karten sind an den Theaterkassen, unter der Telefonnummer 03447-585177 oder 0365 8279105 sowie online unter www.tpthueringen.de
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