00:00 Uhr | 27.12.2010
Die starken Schneefälle während der Weihnachtsfeiertage haben in der Stadt Altenburg zu Verkehrsbedingungen geführt, die von den Fahrzeugführern besondere Rücksicht und Aufmerksamkeit erfordern. Trotz permanentem Einsatz des Winterdienstes kommt es besonders an Steigungen und an Engstellen immer wieder zu Behinderungen. Während an den Weihnachtsfeiertagen insbesondere das Augenmerk auf die ständige Beräumung der Hauptverkehrsstraßen gelegt wurde, verlagert der städtische Winterdienst seine Tätigkeit nun stärker auf Nebenstraßen und die Beräumung einiger Straßenränder im Innenstadtbereich. In der Stadt sind gegenwärtig vier separate Räumtrupps von Fremdfirmen und eigenen Kräften mit schwerer Technik im Einsatz, welche den Schnee an Schwerpunktbereichen nach und nach beräumen und abfahren. So wurden mit großem Aufwand die Schneemassen in der Dechanei, der Burg- und der Johannisstraße, am Theaterplatz und am Busbahnhof soweit wie möglich beräumt. Besonders schwierig gestaltet sich dabei die Freilenkung der Straßenrandbereiche von parkenden Autos als Voraussetzung, dass die Ränder beräumt werden können.
Die Stadt hat gegenwärtig ca. 30 Winterdienstkräfte mit 3 großen Schneeräumfahrzeugen, mehreren Kleinfahrzeugen, sowie Schaufelradladern und LKW zum Abtransport im Einsatz. „Wir versuchen die Beräumung so zielstrebig wie möglich zu organisieren, können aber nicht zeitgleich an allen erforderlichen Stellen sein “, versichert Oberbürgermeister Michael Wolf den Willen der Stadt, die Kapazitäten, die machbar sind, auch für den Winterdienst zu aktivieren. Hinzu kam an den Weihnachtsfeiertagen noch ein Großeinsatz von Feuerwehr und Hilfskräften um am Goldenen Pflug Schneemassen vom Dach zu transportieren, die bedrohliche Ausmaße angenommen hatten. „Die Sicherheitsmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden haben derzeit Vorrang vor allen anderen Arbeiten “, so der Oberbürgermeister. „Ich habe Verständnis für die Kritik an den gegenwärtigen schwierigen Zuständen. Schuldzuweisungen an die Adresse der Stadt, dass der Winterdienst nicht funktioniert, die Beräumung oder das Salzen infolge falscher Planungen nicht erfolgen, weise ich allerdings zurück. Die Stadt hat gegenwärtig in genügendem Maße Salzvorräte, allerdings kann das Streusalz nun wahrlich nicht im Freien gelagert werden. Meldungen wonach die Stadt am falschen Ende gespart hat, sind nicht zutreffend und helfen uns in der Sache nicht weiter. Ich rufe die Bürgerinnen und Bürger zur Besonnenheit und zu verstärktem eigenen Handeln auf “.
Um die Lage nach und nach in der Innenstadt zu Entspannen hat die Stadt das Parken auf dem gesamten Markt freigegeben, um die Bereiche Korn- und Topfmarkt zu beräumen. Dies ist auch ein Signal an den Einzelhandel, der gegenwärtig sehr schwierige Vorraussetzungen hat. Kurzfristig sollen auch die Jüdengasse und vor allem die Humboldtstraße freigeräumt werden.
Schwierig gestaltet sich darüber hinaus die starke Reparaturanfälligkeit von kleinerer Räumtechnik, während sich die Investitionen der letzten Zeit in Großtechnik nunmehr durch Zuverlässigkeit bezahlt macht.
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