00:00 Uhr | 01.10.2010
Eine Reihe von Städten und Gemeinden der Region stellt die Weichen für eine engere Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Vorgesehen ist zunächst die Bildung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG), der die Gemeinden Windischleuba, Treben, Rositz, Nobitz, Monstab, Lödla, Kriebitzsch, Haselbach, Gerstenberg und Fockendorf sowie die Städte Regis-Breitingen, Meuselwitz, Lucka, Kohren-Sahlis, Groitzsch, Frohburg, Borna und Altenburg angehören. Die Gründung dieser Arbeitsgemeinschaft, die mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegelt wird, erfolgt am kommenden Montag, 4. Oktober, im Altenburger Rathaus. Das Zusammenrücken der benachbarten Städte und Gemeinden geschieht in der Absicht, gemeinsame Projekte zu entwickeln und umzusetzen. So sollen Nachteile, die aus der jeweiligen Randlage in den Freistaaten Thüringen und Sachsen erwachsen, ausgeglichen werden. Basis der Kooperation wird ein öffentlich-rechtlicher Vertrag sein, den die Bürgermeister der genannten Städte und Gemeinden am Montag unterzeichnen wollen.
In der Präambel des Vertrages heißt es: „Die beteiligten Städte und Gemeinden sind jeweils in den Randzonen ihrer Freistaaten gelegen, sind aber durch historisch gewachsene Beziehungen verbunden, die über die Landesgrenzen hinaus wirken. Die Partner sind sich einig, den Nachteil der Grenzlage durch die Entwicklung gemeinsamer Strategien sowie die Definition eines gemeinsamen länderübergreifenden Gebietes überwinden und zum Vorteil umkehren zu wollen.“ In dem Vertrag wird folgerichtig die „Erstellung eines Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes“ zur Hauptaufgabe der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft erklärt. Oberstes Gremium der KAG wird der Lenkungsausschuss sein. Dieser Ausschuss bestimmt die Richtlinien der konkreten Projektarbeit, die in Facharbeitsgruppen geleistet werden soll. Der Lenkungsausschuss beschließt auch über die Aufnahme weiterer Partner in die KAG, die grundsätzlich erwünscht ist.
Der Sprecher der KAG wechselt jährlich, die Reihenfolge bestimmt sich nach dem Alphabet.Mit der Erledigung der bürokratischen Aufgaben, die sich im Genehmigungsverfahren für das Regionale Entwicklungskonzept ergeben, werden auf sächsischer Seite die Stadt Borna und für die thüringischen Partner die Stadt Altenburg beauftragt. Simone Luedtke, Oberbürgermeisterin der Stadt Borna, begrüßt die Bildung der KAG. „Ich bin mir sicher, dass die Region aufgrund unserer Initiative mittel- und langfristig davon profitieren wird. Gerade in Zeiten knapper Kassen müssen wir unsere regionalen Kräfte bündeln und aufgrund unserer Lage auch und vor allem grenzüberschreitend“, so Simone Luedtke. Und Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf fügt hinzu: „Das länderübergreifende Entwicklungskonzept ist eine große Chance für die ganze Region.“
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