15:41 Uhr | 05.02.2026
ALTENBURG. Auf ihrer Jahrespressekonferenz blickte die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Altenburger Museen nicht nur auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück, sondern stellte auch die Weichen für ein anspruchsvolles Museumsjahr 2026.
Zentrales Thema bleibt die bauliche Zukunft der Einrichtungen: Nach dem ersehnten Förderbescheid im letzten Jahr steht beim Lindenau-Museum nun der Start der Rohbaumaßnahmen kurz bevor, sobald die Winterpause endet. Auch für den Marstall sind im Haushalt 2026 Planungsmittel eingestellt, um neue Konzepte für das Gebäude zu erarbeiten. Zudem erhalten die „Roten Spitzen“ als Wahrzeichen der Stadt eine notwendige Auffrischung; hier werden unter anderem die in die Jahre gekommene Notüberdachung der Grabungsstätte sowie die Beleuchtung erneuert.
Der Rückblick auf 2025 fällt positiv aus: Mit Highlights wie der Ausstellung „Erziehung und Emanzipation – Die verborgene Welt des Altenburger Magdalenenstifts“ konnten die Museen rund 70.000 Besucher verzeichnen und die „Corona-Delle“ sichtlich glätten. Langfristig peilen die Verantwortlichen nach der Wiedereröffnung des Lindenau-Museums sogar sechsstellige Besucherzahlen an.
Das Ausstellungsjahr 2026 steht ganz im Zeichen großer Jubiläen, angeführt vom 100. Geburtstag des Künstlers Gerhard Altenburg. Im Prinzenpalais wird unter dem Titel „Der fantastische Gerhard Altenburg“ eine Schau mit Fabelwesen, Grafiken und Fotografien aus seinem Künstlerhaus präsentiert. Ein weiteres historisches Schwergewicht ist die Jubiläumsausstellung zum 200. Jahrestag der Neugründung des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Sie thematisiert den Einzug des Herzogs im Jahr 1826 sowie Geschichten von Menschen, die in den letzten zwei Jahrhunderten aus Liebe oder durch Flucht nach Altenburg zogen.
Ergänzt wird das Programm im Juli durch die 14. Landesfotoschau Thüringen im Schloss und im September durch den Lindenau-Förderpreis, bei dem Absolventen mitteldeutscher Kunsthochschulen ihre Werke zeigen. Den traditionellen Abschluss bildet im Winter eine Ausstellung im Schloss, die sich der Geschichte der Kinderspiele von der Antike bis zum Computerspiel widmet.
Trotz des dichten Programms gibt es einen Wermutstropfen: Das finanzielle Ende der Bundesförderung „Lindenau 21 plus“ ist für Ende 2027 absehbar. Da die Mittel erschöpft sein werden, droht den Museen dann ein personeller Aderlass, da befristete Verträge nicht verlängert werden können. Das Jahr 2026 wird somit ein Spagat zwischen baulichem Aufbruch, kulturellen Höhepunkten und drohenden finanziellen Engpässen.
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