13:52 Uhr | 30.05.2024
Gestern übergab Thüringens Umweltminister Bernhard Stengele (Grüne) bei einer Einwohnerversammlung einen Förderbescheid zur Beprobung der Talsperre Windischleuba an Landrat Uwe Melzer. Bürger aus Fockendorf und den umliegenden Gemeinden hatten schon länger eine solche Untersuchung gefordert, da sie Schadstoffe der umliegenden Industrie und insbesondere radioaktive Stoffe im Boden der inzwischen trockengelegten Talsperre vermuteten. Ein erster Vorstoß der Gemeinde blieb erfolglos, woraufhin der Landkreis einsprang und Fördermittel organisierte.
Eine erste Untersuchung des Unternehmens Sakosta ergab auf Basis der Aktenlage, dass keine radioaktive Gefahr durch die Flüsse in das Sediment der Talsperre gelangt ist. Das Unternehmen empfahl jedoch eine weitere Beprobung, da die letzte Untersuchung der Sedimente im Jahr 1993 erfolgte. Nachdem klar wurde, dass die Bearbeitung des Antrags des Landkreises auf die Beprobung länger dauern könnte, nahm Landrat Uwe Melzer direkten Kontakt zum Umweltminister auf - mit Erfolg. Jetzt stehen knapp 200.000 Euro vom Freistaat für die Beprobung der ehemaligen Talsperre zur Verfügung. Mit einem Ergebnis wird in rund sechs Monaten gerechnet.
Für Karsten Jähnig, Bürgermeister von Fockendorf und Initiator der Bürgerinitiative, ist damit ein wichtiger Schritt getan. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Beprobung könne man im Rahmen der Nachnutzung der Talsperre bei den Themen Hochwasserschutz und Naturschutz Fortschritte erzielen.
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