00:00 Uhr | 07.12.2009
Mit großer Sorge beobachtet die CDU Fraktion die derzeitige Entwicklung des Flughafens Leipzig Altenburg. Deutschlandweit gibt es kaum Flugplätze, die Gewinne erwirtschaften. Vielmehr gilt es die Signalwirkung des Flugplatzes auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region in Mitteldeutschland zu betrachten. Vom Altenburger Flugplatz sind mittel- und unmittelbar ca. 600 Arbeitsplätze abhängig. Der Flugplatz Altenburg ist neben dem Lindenaumuseum einer der wenigen Leuchttürme in der Region. Ihn zu schließen hieße alle bisherigen Investitionen in den Sand zu setzen.
Rentabilität von unserem Flugplatz zu fordern ist zwar richtig, nur sollte man dann auch konsequent sein, und alle Beteiligungen auf den Prüfstand stellen. Keiner will das Theater schließen, doch richtig ist, dass die Stadt Altenburg als Gesellschafter 950 T€ jährlich zur Verfügung stellt und das bei einem Drittel der Arbeitsplätze des Flugplatzes.
Der Flugplatz braucht weiterhin die Unterstützung aller Gesellschafter. Gemeinsames Handeln ist wichtiger den je. Alleingänge des Oberbürgermeisters sind völlig fehl am Platze. War es doch gerade der OB welcher in der Vergangenheit durch die Baumfällarbeiten unseren Flugplatz gegen den Willen der damaligen CDU regierten Landesregierung aufrechterhalten hat. Auch war es vor allem die SPD, welche immer ein Bekenntnis der Landesregierung zum Flugplatz gefordert hat. Jetzt wo die SPD mit in der Regierungsverantwortung ist, will man davon nichts mehr wissen, und reicht die von der alten Regierung in Aussicht gestellten Zuschüsse einfach nicht weiter.
So kann Politik nicht funktionieren.
Wir fordern die Alleingänge abzubrechen und gemeinsames Handeln aller Verantwortlichen für die Zukunft unseres Flugplatzes. Das Land muss sich zum Flugplatz bekennen.
Die Kündigung der Gesellschafteranteile durch die Stadt Altenburg, zum derzeitigen Zeitpunkt wäre das falsche Signal zum Falschen Zeitpunkt.
Die CDU Fraktion wird nicht zu Totengräber des Flugplatzes Leipzig Altenburg.
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