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Regionales

00:00 Uhr | 12.11.2009

Wenn Engel spielen

Alle Jahre wieder lockt der Altenburger Weihnachtsmarkt Schau- und Kauflustige aus nah und fern ins Stadtzentrum. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, in einigen Straßen hängt schon die Weihnachtsbeleuchtung, auch sind die Laternen am Markt schon mit weihnachtlichem Tannengrün geschmückt. Und auch der große Weihnachtsbaum ist in dieser Woche auf dem Marktplatz aufgestellt worden. Die Organisatoren arbeiten unter Zeitdruck, denn bis zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes sind bloß noch zwei Wochen Zeit. Am Freitag, 27. November, beginnt das bunte Treiben um 16 Uhr, die offizielle Eröffnung ist um 18 Uhr. Das Motto lautet wie im Vorjahr: „Wenn Engel spielen...“. Die Eröffnung soll gleich einer der Höhepunkte des diesjährigen Weihnachtsmarktes werden. Ein Kinder-Umzug führt von der Mühlpforte über den Korn- und Topfmarkt bis zum Platz vor der Brüderkirche. Dort schließen sich dann weitere Engel an und die gesamte Kinderschar strömt zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes. Ein erhebender Moment wird das Anschalten der Weihnachtsbaum-Beleuchtung sein. Die prächtige, etwa 15 Meter hohe Fichte ist erstmals mit rund 800 LED-Glühlampen bestückt, die ein warmes, weißes Licht ausstrahlen. Der Stromverbrauch entspricht einem Sechstel des Verbrauchs der alten Beleuchtung. Die Anschaffung der modernen, umweltfreundlichen LED-Technik hat die Ewa (Energie- und Wasserversorgung Altenburg) gesponsert.

Auch der weitere Tannenbaumschmuck ist neu: Bis zu 120 etwa 30 bis 60 Zentimeter große Engel aus Stahlblechen, die die in Windischleuba lebende Künstlerin Lieve Godts gefertigt hat und die von Konfirmanden der evangelischen Kirchgemeinde bemalt wurden. Die Auswertung des Weihnachtsmarktes des Vorjahres hatte ein Manko aufgezeigt. Die Besucher drängten sich zu sehr im Bereich vor dem Rathaus. Aus diesem Grund ist die Anordnung von Ständen, der großen Bühne, dem Karussell und der Kindereisenbahn geändert worden. Die Hauptattraktionen liegen nicht wieder dicht beieinander sondern sind wie Pole auf der großen Fläche verteilt, so dass sich auch der Strom der Schau- und Kauflustigen gleichmäßiger verteilen wird, so die Erwartung der Organisatoren, darunter auch wieder Vertreter der Altenburger Werbegemeinschaft. Einen der Anziehungspole stellt wie im Vorjahr die „lebende Krippe“ dar. Echte Schafe leisten den vom Altenburger Künstler Thomas Suchomel geschaffenen Figuren Maria und Josef Gesellschaft. Die Erfahrung zeigt, dass der Altenburger Weihnachtsmarkt auch viele auswärtige Besucher anlockt. Sie schätzen es, in besinnlicher Atmosphäre in aller Ruhe ihre Einkäufe erledigen oder bei einem Glas Glühwein mit Bekannten und Freunden plauschen zu können. Der Glühwein wird in diesem Jahr in einheitlichen Keramikbechern ausgeschenkt. Die zwei Euro Pfand können an jedem Stand, an dem Glühwein ausgeschenkt wird, eingelöst werden. Rund 30 Stände werden unter dem großen Weihnachtsbaum aufgebaut sein. Neben vertrauten Angeboten, wozu allerlei Gaumenfreuden gehören, wird es neue Offerten geben. So hat sich unter anderem eine „Teehexe“ angekündigt. An Bewährtem wird festgehalten.

Während des Weihnachtsmarktes wird deswegen wieder viel Musik zu hören sein und auf der Marktbühne wird Unterhaltsames geboten. Kinder sind im großen Kinderzelt willkommen, das sich dank einer Spende des Rotary Clubs Altenburg kunstvoll bemalt zeigt und an Altenburger Bauernhäuser erinnern soll. In dem Zelt können die Jungen und Mädchen unter Anleitung beispielsweise basteln, während die Eltern in aller Ruhe die Weihnachtsgeschenke einkaufen. Das Gesagte lässt die Vorfreude auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt hoffentlich steigen. Ein Besuch lohnt sich an jedem Tag. Geöffnet ist wochentags von 10 bis 19 Uhr, sonntags von 12 bis 19 Uhr. Der Weihnachtsmarkt hat letztmalig am Montag, 21. Dezember, geöffnet.   

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