11:57 Uhr | 13.02.2019
Zum 5. Philharmonischen Konzert der Saison lädt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat des Generalmusikdirektors Laurent Wagner am Freitag, 15. Februar 2019 um 19.30 Uhr ins Theater Altenburg.
Als Gastsolist tritt dabei herausragende Geiger Sebastian Breuninger, erster Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig, auf. Er interpretiert das Violinkonzert Nr. 1 op. 35 von Karol Szymanowski. Diese Komposition begeistert v. a. durch ihren filigranen Klangfarbenreichtum, der ebenso durch ihre avantgardistischen und impressionistischen Züge wie auch durch orientalische Anklänge entsteht. Das Gedicht „Mainacht“ von Tadeusz Miciński veranlasste den Komponisten zu der einsätzigen Anlage und einer frühlingshaften Grundstimmung.
Im zweiten Konzertteil erklingt die 5. Sinfonie cis-Moll von Gustav Mahler. Sie markiert einen Wendepunkt im sinfonischen Schaffen des österreichischen Komponisten. Entstanden in seinem Komponierhäuschen am Wörthersee, schlägt sich Mahlers intensive Auseinandersetzung mit den Werken Bachs in einem bis dato ungekannten Maß an polyphonen Satztechniken nieder. Er erschafft darin einen eigenen Kosmos, der Verzweiflung, Trost, seliges Entzücken und nicht zuletzt große Leidenschaft beinhaltet. Das Adagietto schrieb er als klingende Liebeserklärung für seine kurz zuvor geehelichte Frau Alma.
Manuel Kressins Inszenierung von Nikolai Gogols Komödie „Der Revisor“ ist am Samstag, 16. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus des Altenburger Landestheaters zu sehen. Dazu werden Tickets zum vergünstigten Jokerpreis (16 € auf allen Plätzen, 10 € für Schüler, Studenten, Azubis, FSJ, BFD) angeboten.
Die Stadt ist pleite. Korruption und Misswirtschaft haben in den letzten Jahren die Kommunalpolitik bestimmt. Kein Wunder, dass die Regierung einen Revisor entsendet, um den Verantwortlichen auf die Finger zu schauen. Als diese Information die Stadtoberen erreicht, setzt man auf die gewohnten Mittel: Schmeicheleien und Bestechungen. Man konzentriert sich dabei ganz auf den dubiosen Fremden, der seit einiger Zeit im Gasthaus wohnt. Denn allen ist klar: Dieser angebliche Durchreisende, der unter dem Namen Chlestakow fürstlich speist ohne zu zahlen, ist bestimmt jener angekündigte Revisor, der sich gekonnt tarnt. Chlestakow lässt sich die Zuwendungen gefallen bis er schließlich doch auffliegt.
Beim „Speed-Dating“ am Sonntag, 17. Februar um 15.00 Uhr im Paul-Pustavus-Haus stellen sich das Produktionsteam und die Schauspielerinnen und Schauspieler von „Clowns“ den neugierigen Fragen der Gäste. In gemütlichem Ambiente wird zum Kennenlernen und zum Austausch eingeladen. Einlass ist bereits 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Seit Anfang Februar probt das internationale Team, das aus Mitgliedern des Theaţrul National "Marin Sorescu" Craiova (Rumänien) und von Theater&Philharmonie Thüringen besteht, unter der Leitung des Choreografenduos Vlasova/ Pawlica. „Clowns“ spielt mit Elementen des Tanzes, des physical theatres und kommt ohne gesprochene Worte aus. Premiere ist dann am 17. März im Theater Altenburg.
Im Theater unterm Dach spielt am Sonntag, 17. Februar um 16 Uhr Tobias Weishaupt für Kinder ab 3 Jahre die Geschichte „Irgendwie Anders“ nach dem Kinderbuch von Kathryn Cave und Chris Riddell. Er schlüpft in die Rolle eines Malers und Tapezierers, dem bei der Arbeit langweilig wird und der sein Arbeitsmaterial neu entdeckt: Im Handumdrehen werden aus Lappen, Pinseln und Farbe Figuren, die ein ganz besonderes Eigenleben entwickeln. Mit ihnen erzählt er die Geschichte von Irgendwie Anders. Irgendwie Anders unterscheidet sich, wie es heißt, auf eine besondere Art und Weise von den Anderen. Deshalb wollen die Anderen auch nicht mit ihm spielen – und dabei gibt sich Irgendwie Anders die größte Mühe wie die Anderen zu sein. Ganz allein lebt es auf einem Berg und fragt sich, warum es irgendwie anders ist. Bis eines Tages das Etwas an seine Tür klopft.
Mit den Allegorien Irgendwie Anders und Etwas ermutigt das Stück, Verschiedenheit als Chance zu begreifen, anstatt nach Gleichheit in der Gesellschaft zu streben. Andersartigkeit wird nicht als Mangel, sondern als Bereicherung erkannt, die zum phantasievollen und kreativen Umgang miteinander und der Umwelt einlädt.
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