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Regionales

00:00 Uhr | 11.04.2009

Straßenschäden wird zu Leibe gerückt

Der vergangene strenge Winter hat auf vielen Straßen im Stadtgebiet teils schwere Schäden verursacht. So sind vielfach vormals nur vorhandene Risse zu tiefen Löchern aufgebrochen. Wegen der Länge des Winters ist erst jetzt eine umfassende Beseitigung der Straßenschäden möglich. Dies hat seine Ursache im Einsatz von so genannten Heißmischgut (Asphalt), welches, um ordnungsgemäß verarbeitet zu werden, bestimmte Temperaturen und trockene Witterung voraussetzt. Bisher erfolgten umfassende Straßenschauen zur Aufnahme der Schäden und Notreparaturen jeweils durch Dienstkräfte des Referates Stadtwirtschaft. Dabei wurden bereits ca. 1.500 kg Material (so genanntes Kaltmischgut) unter anderem in folgenden Straßen eingebaut:R.-Luxemburg-Straße, A.-Levy-Straße, Lessingstraße, Schillerstraße, Uhlandstraße, Hempelstraße, Geraer Straße, Mittelstraße, Bei der Brüderkirche, Platanenstraße, Johannisgraben, Feldstraße, Sperberstraße, Falkenplatz, Knausche Straße.

Zudem wurde durch eine entsprechende Beschilderung auf Straßenschäden hingewiesen.Seit Anfang dieser Woche ist  nunmehr eine Firma im Auftrag der Stadtverwaltung unterwegs, die Frostschäden zu beseitigen. Begonnen haben die Arbeiten im Stadtteil Nord, hier besonders in der Stauffenberg-, Siegfried-Flack-, und Albert-Levy-Straße. Die Arbeiten konnten bereits am Dienstag dieser Woche abgeschlossen werden. Es folgen bis zu den Osterfeiertagen die Feldstraße, Zschernitzscher Straße, Wettiner Straße und Lerchenberg sowie die besonders stark beschädigte und viel befahrene Geschwister-Scholl-Straße.Weitere Schwerpunkte im Stadtgebiet sind der Stadtteil Süd-Ost, hier besonders die Lessing-, Uhland-, Schiller- und Käthe-Kollwitz-Straße, im Stadtgebiet weiter die Offenburger Allee, Hospitalstraße, Mittelstraße, Grüntaler Weg, Am kleinen Teich sowie Lindenau- und Humboldtstraße. Wesentlicher Reparaturbereich sind ebenfalls Straßen in den Ortsteilen Zetzscha und Ehrenberg, sowie die Bereiche Drescha und Steinwitz. Viele Schäden werden wohl auch erst im Laufe der nächsten Wochen sichtbar werden.Unbefestigte Straßen und Wege werden mit Mineralgemisch durch die Dienstkräfte des Bauhofes ausgebessert. Dazu gehören unter anderem die Rudolf-Breitscheid-Straße, Runkwitzstraße, Lindenweg und Pleißenweg, Rasephaser Dorfanger, Kosma (Parkplatz), Marktsteig (Zetzscha), Grundweg (Rautenberg).Die Stadt Altenburg verfügt über eine Straßenlänge von ca. 230 km und hat in der Vergangenheit sowie auch in Zukunft mit dem Straßeninstandsetzungsprogramm ein bewährtes Instrument zur Unterhaltung der Straßen.

Mit Hilfe dieses Programms wurden und werden insbesondere Straßenoberflächen verbessert, um einen grundhaften Ausbau und die Erhebung von Straßenaus-baubeiträgen zu vermeiden. Aufgrund des genannten Umfanges an Straßen, der weiterhin knappen Haushaltsmittel sowie der vielen Investitionen im Stadtgebiet werden jedoch auch für die Stadt Altenburg jährliche Straßenausbesserungen unvermeidlich und notwendig sein, um die Verkehrssicherheit auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten. Die Arbeiten sollen zügig durchgeführt werden, nehmen aber gleichwohl aufgrund des Umfanges einige Zeit in Anspruch. Alle Verkehrsteilnehmer werden bereits jetzt um Verständnis gebeten, dass aufgrund der Arbeiten die eine oder andere Engstelle besteht. Zugleich wird ebenfalls darauf hingewiesen, wegen noch vorhandener Schäden weiterhin vorsichtig zu fahren und die Hinweisung auf Straßenschäden zu beachten.Die Stadtverwaltung ist ebenfalls dankbar für Hinweise von Verkehrsteilnehmern auf festgestellte Schäden und Gefahrenstellen ( Rufnummer 594 641).

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