12:05 Uhr | 03.06.2024
Altenburg. Der Bund unterstützt finanziell die weitere Entwicklung des Landkreises Altenburger Land. Am 30. Mai übergab die Parlamentarische Staatssekretärin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Elisabeth Kaiser, einen Fördermittelbescheid über 465.000 Euro an Landrat Uwe Melzer. „Damit werden wir ein Fördermittelmanagement für den Landkreis aufbauen. Dieses erleichtert, es zur Verfügung stehende Mittel zu aktivieren, um sie für Vorhaben im Altenburger Land zu nutzen“, sagt Melzer. Es gibt gute Ideen für zukunftsfähige Projekte, so der Landrat weiter. „Oft stehen dafür einschlägige Förderprogramme zur Verfügung. Häufig ist die Hürde aber, die Förderlandschaft richtig zu erfassen, Schnittstellen zwischen verschiedenen Programmen zu erkennen und letztlich auch Förderanträge mit einer höheren Erfolgsquote zu schreiben. Ein Fördermanagement ist also sinnvoll, um die gewünschte Entwicklung des Altenburger Landes weiter voranzutreiben.“ Die Förderlandschaft in Deutschland zeichnet sich derzeit durch ein hohes Maß an Heterogenität aus, bestätigt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Ich freue mich, dass unser Engagement im Rahmen des Programms ‚Region gestalten‘ mit dem Projekt ‚Progressives Altenburger Land‘ zeigt, wie wichtig ein strukturiertes Fördermanagement für die Entwicklung ländlicher Räume ist. Wir fördern nicht nur die Projekte, sondern auch die Kompetenzen der Menschen, die sie umsetzen“, erklärt Kaiser.
Das Fördermanagement steht in engem Zusammenhang mit dem strategischen Regionalentwicklungskonzept (SREK) für den Landkreis, das beginnend im Jahr 2021 erarbeitet und am 24. April 2024 im Kreistag einstimmig bestätigt wurde. „Mit dem SREK haben wir jetzt eine sehr gute Basis geschaffen, um das Altenburger Land zielgerichtet weiterzuentwickeln“, betont Landrat Uwe Melzer.
Das Modellvorhaben „Progressives Altenburger Land“ wird als eine von fünf Regionen der thematischen Initiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ innerhalb des Programms „Region gestalten“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert.
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