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Regionales

15:12 Uhr | 12.03.2018

Altenburger Astronomietag

Der Astronomietag wird jährlich an der Wende März/April in Deutschland, Österreich und der Schweiz begangen. Institute und Vereine veranstalten dazu Beobachtungen und Vorträge. Das Thema des Jahres 2018 ist „Das geheime Leben der Sterne“. Dabei soll Wissen über die Entwicklung der Sterne vermittelt werden. Weil ständig Sterne entstehen und vergehen, sind gleichzeitig alle Entwicklungsstadien sichtbar. Es gibt Sternentstehungsgebiete in schön anzusehenden Nebeln, junge Sterne in offenen Sternhaufen, die lang dauernde, stabile Phase auf der Hauptreihe, wenn der Stern  seine Energie aus der Kernfusion von Wasserstoff zu Helium bezieht und das folgende Stadium als Riesenstern, dessen Ende mit dem Abwurf der äußeren Hüllen verbunden ist. Auch Überreste von Sternen sind beobachtbar. Abgestoßene Hüllen alter Sterne sind als sogenannte Planetarische Nebel zu sehen. Auch bei Supernova-Explosionen entstehen Nebel.

Bei einer Beobachtung zeigt der Altenburger Astronomieverein Bernhard Schmidt anhand verschiedener Beobachtungsobjekte, wie das Leben eines Sterns abläuft. Dabei werden mehrere Fernrohre eingesetzt. Beginn ist 20:00 Uhr. Treffpunkt ist wie in den letzten Jahren die Wiese hinter Buchenring 29 in Altenburg Südost.

Am 24.3. beendet auch der Mond das erste Viertel. Das heißt, wir haben zunehmenden Halbmond. Das gibt Gelegenheit, Mondkrater im Fernrohr anzusehen und zu fotografieren. Die ans Okular gehaltene Handykamera macht oft beeindruckende Aufnahmen der Mondoberfläche.

In diesem Jahr findet die Earth Hour am Abend des Astronomietages statt. In vielen Städten werden zwischen 20:30 und 21:30 verzichtbare Beleuchtungen abgeschaltet. Damit soll ein Zeichen gegen Klimaerwärmung und Lichtverschmutzung gesetzt werden. Beide gefährden zahlreiche Tierarten. Sehr deutlich ist die Abdunkelung in der mitmachenden Stadt Leipzig zu spüren, wenn im Stadtzentrum bei klarem Himmel plötzlich Sterne zu sehen sind. Ein positiver Nebeneffekt der Earth Hour ist somit die bessere Möglichkeit, astronomische Objekte zu beobachten.

 

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