Altenburg, 17.01.2019 19:01 Uhr

Regionales

14:32 Uhr | 13.12.2018

Bilder aus Fotoatelier Kersten gesucht

Im kommenden Frühjahr wird sich der Schloss-und Kulturbetrieb in einer umfassenden Sonderausstellung der Geschichte des Altenburger Fotografenateliers Arno Kersten widmen. Es bestand über acht Jahrzehnte zwischen 1867 und 1938. Generationen von Altenburgern ließen sich von dem Firmengründer Arno Kersten und seinen Nachfolgern ablichten. In Vorbereitung der Ausstellung besteht nun die Möglichkeit, dass sich Altenburger Bürger, die in Besitz von Aufnahmen des Fotoateliers sind, bei den Ausstellungsmachern melden und mit ihnen Informationen zu Datierung und Motiven der Fotografien zusammentragen. Museumsleiter Uwe Strömsdörfer: „Wir möchten gern erfahren, inwieweit noch Aufnahmen aus dem Atelier Kersten in den Alben der Altenburger existieren. Möglicherweise lässt sich hier und da noch der eine oder andere fotografische Schatz heben. Ebenfalls interessieren uns die Anlässe, zu denen die Fotos entstanden waren, aber auch Angaben über die Porträtierten selbst.“ Seit 1992 befindet sich der Nachlass des Ateliers im Besitz des Schloss- und Kulturbetriebes. Hierzu gehören 20.000 Negative von Fotografien, aber auch Teile der Studioausstattung und der Geschäftskorrespondenz. Die Sammlung gehört somit zu den herausragenden ihrer Art in Deutschland.


Während das Fotoatelier die Negative einbehielt und diese nun in den Magazinen des Schloss-und Kulturbetriebes aufbewahrt sind, ist über die Verbreitung der Fotoabzüge selbst weniger bekannt. Der Schloss-und Kulturbetrieb möchte sich nun auf die Spurensuche mit Bürgerinnen und Bürgern machen. Die Bilder haben häufig auf der Vorder- oder Rückseite eine grafische Gestaltung oder eine Prägung, auf dem „Fotoatelier Arno Kersten“ notiert ist. Mit viel Glück, befindet sich auch eine mehrstellige Nummer auf der Rückseite, die es ermöglicht, genaueres über den Auftraggeber oder das genaue Aufnahmedatum zu erfahren. Besitzer und Erben von Fotografien des Atelier Kersten sind am 12. und 26. Januar 2019 in das Residenzschloss eingeladen, um zwischen 13:00 bis 15:00 Uhr mit den Museumsmitarbeitern ihre Aufnahmen auszuwerten. Weitere Informationen könnten beim Museumsmitarbeiter Christian Landrock (c.landrock@residenzschloss-altenburg.de; Tel. 0344/512718) eingeholt werden.

weitere Meldungen aus dieser Rubrik

09.01.2019

Winterbilder aus Altenburg

Schnee-Chaos in Süddeutschland und Österreich - tägliche Meldungen bisher. Nun gibt es auch Schnee in den tieferen Lagen - ja... [mehr]

10.01.2019

Finanztipp Bauen

Wie finanziere ich die eigenen vier Wände und worauf muss ich dabei achten. In unserem Finanztipp erhalten Sie wertvolle hinweise. [mehr]

16.01.2019

Start für neue Musikschulkurse

Altenburg. In beiden Schulteilen der Musikschule des Altenburger Landes starten im März und April neue Kurse. Das Instrumentenkarussell... [mehr]

31.12.2018

Nonsenf - Die Lateshow

Nonsenf - Die Lateshow bei altenburg.tv zum Jahreswechsel [mehr]

15.01.2019

Erneut über 150.000 Zuschauer im Theater

Im Kalenderjahr 2018 haben mit etwa 150.400 Besuchern etwas mehr als im Vorjahr die Veranstaltungen von Theater&Philharmonie... [mehr]

11.01.2019

Kurznachrichten

Aktuelle Meldungen der Woche [mehr]

13.01.2019

Leaderprojekt im Leinawald

Ein Landwirtschaftsunternehmen mitten im Dorf, das braucht neben fähigen Mitarbeitern heutzutage vor allem eins – Akzeptanz in der... [mehr]

10.01.2019

Zippel unterstützt Petition gegen Schulgesetz

Altenburg - „Das rot-rot-grüne Schulgesetz wird drastische Folgen für die Thüringer Schullandschaft haben, vor allem im ländlichen Raum.... [mehr]

13.01.2019

Anbau eröffnet

Der Landkreis hat es anderen wieder einmal vorgemacht Er hat den Beweis erbracht, dass man ein respektables Bauvorhaben durchaus binnen... [mehr]