Altenburg, 19.02.2019 21:02 Uhr

Regionales

13:51 Uhr | 29.11.2018

Glück ist ein Meer von Lichtern

Mit dem 1. Advent am kommenden Sonntag beginnt wieder der alljährliche Wettstreit: Wer hat die üppigste und hellste Weihnachtsdekoration in der Nachbarschaft? Für die erhellenden Glücksmomente greifen die Deutschen tief in die Tasche.

 

Warum funkelnde und bunte Lichter uns gerade in dieser Jahreszeit so gut tun, dürfte auf der Hand liegen. Je dunkler der Winter, umso mehr wird die Weihnachtsbeleuchtung rund ums Haus zum echten Glücksbringer. Spätestens zum 1. Advent sollten Sie soweit sein und Ihr Zuhause in ein blinkendes Kunstwerk verwandeln. Rentierschlittern, Nikolaus und unzählige Sterne inklusive.

 

Ganz nach amerikanischem Vorbild nimmt auch hierzulande die adventliche Dekoration immer pompösere Ausmaße an. Bei manchem soll es in diesen Wochen sogar so hell von der Straße ins Wohnzimmer hineinstrahlen, dass man sich die Beleuchtung drinnen sparen kann... Für drei von vier Bundesbürgern ist das Lichtermeer im Advent schlichtweg unverzichtbar, so eine aktuelle Umfrage. Eine gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Der verschwenderische Umgang mit den Lichtern macht nicht nur die Bewohner und ihre Nachbarn glücklich – sondern vor allem auch die Energieversorger.

 

Experten schätzen, dass für die weihnachtliche Beleuchtung in den nächsten Wochen rund 600 Millionen Kilowattstunden Elektrizität drauf gehen. Damit könnte man locker rund 200.000 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgen. Besser also, dass die Abrechnung erst nach den Feiertagen kommt: Rund 180 Millionen Euro stehen am Ende für die weihnachtliche Stimmung auf der Uhr. Andererseits, wenn uns das helle Funkeln so glücklich macht, warum sollten wir uns und unseren Lieben diese Freude nicht einmal im Jahr gönnen? Und falls Sie es in diesem Advent mit dem Lichtermeer vielleicht ein klein wenig übertreiben– im Eurojackpot befinden sich aktuell 22 Millionen Euro. Damit ist die nächste Strom-Abrechnung doch ein Klacks...

 

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