Altenburg, 23.07.2018 09:26 Uhr

Regionales

17:15 Uhr | 13.12.2017

Entfristete Verträge für Herrmann und Krischke

Altenburg. Grund zur Freude heute Nachmittag im Büro der Landrätin: Landrätin Michaele Sojka überreichte dem Direktor des Lindenau-Museums Dr. Roland Krischke sowie der Leiterin der Musikschule des Altenburger Landes Gabriele Herrmann ihre unbefristeten Arbeitsverträge.
Während Roland Krischke seinen Job im Museum im November 2016 antrat, übernahm Gabriele Hermann die Musikschulleitung zum 1.1.2016 - beide erhielten eine zweijährige Befristung, um sich als Führungskräfte der bedeutungsvollen Landkreis-Einrichtungen zu beweisen. „Sowohl Roland Krischke als auch Gabriele Hermann haben in den zurückliegenden Monaten gezeigt, dass sie ihre Teams gut führen und für ihre Ideen begeistern und zudem auch konzeptionell arbeiten können, um ihre Häuser erfolgreich und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Deshalb ist mir die vorzeitige Entfristung beider Arbeitsverträge eine große Freunde", so Landrätin Michaele Sojka.

Dr. Roland Krischke ...
... übernahm am 1. November 2016 die Leitung des Lindenau-Museums zunächst befristet für zwei Jahre. Der Vorsitzende des Förderkreises „Freunde des Lindenau-Museums" e.V. bat Landrätin Michaele Sojka darum zu prüfen, ob eine vorzeitige Entfristung des Arbeitsverhältnisses u. a. aufgrund der nun wieder kontinuierlichen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Förderkreis, Museumsleitung und Museumsmitarbeitern möglich ist. Roland Krischke hatte den Förderkreis in vielen Gesprächen für sich und seine Ideen gewinnen können. Das von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Grütters, seit langem geforderte Konzept für die Sanierung und Erweiterung des Lindenau-Museums hat Krischke gemeinsam mit den Beschäftigten erarbeitet und nun befindet es sich nach intensiven Beratung auch in den Gremien in der Umsetzung. Das Konzept bedeutet einen großen Schritt für die Weiterentwicklung des Museums und der damit verbundenen Außenwirkung. Mit diesem Konzept wirbt der Landkreis seither bei den politischen Entscheidungsträgern bis hin zum Bund. Nicht nur der Ministerpräsident Thüringens sondern auch verschiedene Thüringer Minister und Kulturpolitiker sind aktive Befürworter des Konzepts und unterstützen die Umsetzung. Seit der Arbeitsaufnahme von Roland Krischke am 1. November 2016 hat das Lindenau-Museum wieder wesentlich an Außenwirkung gewonnen. Bevor er das Museum als Leiter übernahm, gab es zwischen den Beschäftigten des Museums und der damaligen Leiterin Kommunikationsprobleme, die trotz eingeleitetem Konfliktmanagement, trotz Fortbildungsmaßnahmen zu Arbeitstechniken und IT-Fortbildung nicht zum Erfolg führten, so dass die Fortführung des Arbeitsverhältnisses von beiden Seiten nicht gewünscht wurde. Im Museum herrscht nunmehr ein gutes Arbeitsklima und die Beschäftigten erfüllen die Aufgaben wieder mit Engagement und hoher Motivation.

Gabriele Herrmann...
... ist seit dem 1. Januar 2016 Leiterin der Musikschule des Altenburger Landes. Die erfahrene Musikpädagogin trat die Nachfolge der langjährigen Musikschulleiterin Brigitte Gärtner antrat. Schon in jungen Jahren entdeckte Gabriele Herrmann ihre Liebe zur Musik und ihr Talent zum Geige spielen. Noch heute spielt sie selbst leidenschaftlich gern Violine. An der Musikschule ist sie schon mehr als 20 Jahre tätig, unterrichtete Violine, Viola und Ensemblemusik. Die Arbeit der letzten beiden Jahre hat gezeigt, dass mit Gabriele Herrmann eine würdige Nachfolgerin von Brigitte Gärtner gefunden wurde. Es ist ihr in den letzten Monaten gelungen, die erfolgreiche Arbeit der Musikschule fortzusetzen und deren Ausrichtung mitzubestimmen. Viele umjubelte Auftritte der Musikschüler und Musikschulensembles regional und überregional sprechen für sich und aus dem gesellschaftlichen Leben unseres Landkreises sind sie nicht mehr wegzudenken. Auch bei vielen Wettbewerben sind unsere Musikschüler auf Landes- und Bundesebene sehr erfolgreich. Unter den Musikschulpädagogen und den Honorarkräften herrscht ein gutes Arbeitsklima. Gabriele Herrmann setzte von Beginn an darauf, Bewährtes fortzusetzen, aber auch neue Projekte anzugehen. Neu ist zum Beispiel seit April 2016 ein Kursangebot für behinderte Menschen. Neu ist auch der größtenteils aus Senioren bestehende Chor der Musikschule, der vor etwa einem Jahr gegründet wurde. Auch für Menschen, die im Seniorenheim leben, plant Frau Hermann demnächst musikalische Angebote.

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