Pro Altenburg hatte zur Pressekonferenz eingeladen. Man wolle an diesem 15. Februar das Wahlprogramm des Vereines vorstellen. Wer allerdings vom OB-Kandidaten von Pro Altenburg ein komplettes Wahlprogramm für die eigene Wahlentscheidung erwartet hatte, dürfte möglicherweise enttäuscht sein. OB Kandidat Müller begründet dies "Es gibt kein beschlossenes Wahlprogramm. Wir haben nur 10 Punkte, wir sind anders".
Diese Punkte stehen unter Überschriften wie "Transparenz und Bürgerfreundlichkeit", "Wertschätzung aller Generationen" oder "Umweltschutz geht alle an". In der persönlichen Vorstellung dieser Eckpfeiler wird Müller dann aber doch konkreter. Ein "Weiter so" am Theater dürfe es nicht mehr geben und eine Fusion von Saara und Nobitz könne man nicht mehr verhindern. Trotzdem müsse Altenburg als Kern- und Kreisstadt gestärkt werden. Eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus würde es unter der Führung des Friseurmeisters ebenso wieder geben, wie Mitarbeiter der Verwaltung, die die Straßen reinigen.
Auf die Kritik aus den Reihen der CDU, dass Müller, auf Grund seines Alters nur eine Wahlperiode im Amt bleiben könne, verweist er auf das Team von Pro Altenburg. Gegenüber tv.altenburg äußerte Müller, dass er einen Nachfolger heranziehen und diesem "sein Erbe" übergeben würde.
Ziel sei die Stichwahl, in die er mit dem Amtsinhaber wolle. Müller sei, nach eigenen Angaben, die einzige wirkliche Alternative zum Amtsinhaber Michael Wolf (SPD). "Ich fühle mich auch als Friseur in der Lage, das Amt auszufüllen" meint der 60jährige.
Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema sehen Sie in unserer Sendung ab 17. Februar um 18.30 Uhr!
K.Schulze | 23.02.2012 09:48
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