Das Ziel Rotary’s ist es das Konzept des „selbstlosen Dienens“ als Grundlage des Geschäfts- und Berufslebens zu fördern. Als Test muss jeder Rotarier die sogenannte „Vier-Fragen-Probe“ für sich und sein Handeln immer wieder positiv beantworten können: „Ist es wahr? Ist es fair für alle Beteiligten? Wird es Freundschaft und guten Willen fördern? Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?“. Wendet man diesen moralischen Anspruch für ein soziales Miteinander auf das Verhalten der Erfurter Politiker an, so muss allein schon im formalen Umgang „unrotarisches Verhalten“ festgestellt werden. Die fehlende Bereitschaft der neuen Thüringer Landesregierung, sich mit Entwicklungschancen für das Altenburger Land auseinanderzusetzen, werden nicht das erste Mal von Rotary moniert. Schon bei der Schliessung des Flugplatzes durch den damaligen Verkehrsminister Trautvetter kämpften Rotarier an vorderster Front – auch mit der Kettensäge vor laufenden Kameras. Zu tatkräftigen Aktionen ist man nun auch wieder bereit. Die Mitglieder des Rotary Club Altenburg haben in Anbetracht der drängenden Situation beschlossen, sich für den Flugplatz und für eine Entwicklungschance des Altenburger Landes in Mitteldeutschland einzusetzen. Unterstützerbriefe werden nach Erfurt an die Ministerpräsidentin gesandt, zum traditionellen Oktoberfest wurden Unterschriften gesammelt und Geld und Sachspenden werden von Rotariern zur Verfügung gestellt. Man will sich an den Protestaktionen der Bürgerinitiative in Erfurt beteiligen. Die letzten Worte sind aus Sicht der Rotarier noch nicht gesprochen.
Altenburg, 23.05.2012 | 02:58 Uhr
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Artikel vom: 20.10.2010
Rotaryclub unterstützt Leipzig Altenburg Airport
Quelle:
PM










