Sie habe sich bewusst entschieden, den Reformationstag in Altenburg zu feiern. Dies sagte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bei ihrem heutigen Besuch in der Skatstadt. Höhepunkt des Tages war ein Gottesdienst in der Bürderkirche. Vorab traf sie sich mit der Arbeitsgruppe der Stadt Altenburg zur Lutherdekade und begab sich dann zu einem kurzen Stadtrundgang.
Dass sie sich bewusst entschieden habe, war dabei vermutlich nicht nur auf den Reformationstag bezogen, sondern vor allem auf die angekündigte Mahnwache der Bürgerinitiative "Zukunft für das Altenburger Land" vor der Brüderkirche. Diese machte mit einem Spruchband darauf aufmerksam, dass andere Regionen des Freistaates mit Haushaltsmitteln von bis zu 20 Millionen Euro bedacht werden, während Altenburg leer ausginge.
Bei ihrer Ankunft an der Kirche suchte Lieberknecht zwar nur kurz, aber ganz gezielt, das Gespräch mit der Bürgerinitiative. Helge Klein, Sprecher der Initiative, forderte Lieberknecht auf, die umstrittene Studie des Verkehrsministeriums zu überdenken. Lieberknecht äußerte daraufhin den möglicherweise hoffnungsvollen Satz: "Eine Studie ist eine Studie, und Politik ist Politik." Das Altenburger Land läge ihr durchaus am Herzen und gehöre genauso zu Thüringen wie andere Regionen auch.
Mehr dazu in unserem nächsten Wochenspiegel am 5. November um 18.30 Uhr.










