Mit großer Enttäuschung hat die CDU Stadtratsfraktion den Ausstieg von Ryan-Air am Flugplatz Leipzig/Altenburg zur Kenntnis genommen. Diese Entscheidung hat die CDU-Fraktion mit großer Sorge auf die Region zukommen sehen.
Seit der Kündigung der Anteile durch den Oberbürgermeister, ohne Zustimmung des Stadtrates vor einem Jahr, ist ein bespielloser öffentlicher Kampf um den Erhalt des Flugplatzes ausgebrochen.
Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2010 hat die CDU-Fraktion durch geeignete Beschlussvorlagen versucht, den Alleingang des OBs entgegenzutreten. Diese Beschlussvorlagen wurden trotz mehrheitlicher demokratischer Entscheidungen zu Gunsten des Flugplatzes ignoriert oder vom Oberbürgermeister Wolf direkt beanstandet. Die daraus resultierende „Spaltung der Gesellschaft“ der Leipzig/Altenburg Flughafen GmbH wirkte als klares negatives Zeichen Richtung Erfurt. Die für den Flugplatz so nötige wirtschaftliche Unterstützung seitens des Freistaates wurde damit untersagt und der Infrastruktur „Low-Cost in Thüringen“ eine klare Absage erteilt. Damit scheinen 25 Mio. Euro Steuermittel am Standort Nobitz in den Sand gesetzt - gleiches gilt für die derzeitigen Arbeitsplätze am Flugplatz.
Der im Dezember im Stadtrat gefasste Beschluss zum Rückerwerb der Anteile und der damit verbundene Sinneswandel in der SPD und des OB kamen leider viel zu spät.
Die CDU hat dem Antrag einstimmig zugestimmt. Wobei sich die SPD als Einreicher bei 7 Enthaltungen und 1 Nein Stimme ernsthaft über ihren politischen Stil Gedanken machen sollte.
Ein Wirtschaftsunternehmen braucht klare zukunftsorientierte Aussagen und keine monatelange andauernde Verschleppungen von Entscheidungen bis zur wirtschaftlichen Handlungsunfähigkeit.
Der Flughafen als regionales Wirtschaftsunternehmen ist durch das engstirnige Handeln des Oberhauptes der Stadt Altenburg endgültig erledigt.
Im Areal am Markt setzte sich Herr Wolf, hier auch als Aufsitzratsvorsitzender der Wohnungsgesellschaft und somit als Bauherr über jeglichen Denkmalschutz in unserer Altstadt hinweg.
Auch als Aufsichtsratsvorsitzender des Theaters Altenburg-Gera GmbH will er über Monate lang nicht bemerkt haben, dass sich ein Millionendefizit aufgebaut hat.
Wenn der Oberbürgermeister der Stadt Altenburg ein derartiges Handeln als Wirtschaftsförderung versteht, sollte er vielleicht seine Position und den Wählerauftrag an ihm überprüfen.
Wo soll jetzt noch ein wirtschaftlicher Aufschwung in größerem Maße in unserer Region erfolgen?
Altenburg, 23.05.2012 | 02:45 Uhr
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Artikel vom: 08.01.2011
CDU: Ryan-Air Ausstieg Rückschlag für Wirtschaft
Schuld liegt auch bei Altenburgs OB
Quelle:
PM CDU










