Altenburg, 23.05.2012 | 02:45 Uhr
Kommentare
Thomas | 21.12.2010 23:27
Es ist gut, dass dieser Subventionswahnsinn endlich ein Ende hat. Wie in der OTZ zu lesen war, wollte Ryanair zuletzt in etwa die Höhe von Zuschüssen ALLEIN für die Flüge nach London, die ansonsten für zwei Linien gezahlt worden sind. Sieht so ein verlässlicher Partner aus? Und wie mein Vorkommentator schon sagte. Was soll der sinnlose Hieb gegen den Flughafen Leipzig? Dort hat man in der Vergangenheit mehrfach klar gemacht, dass man mit Ryanair nur dann ins Geschäft kommt, wenn die allgemein üblichen Konditionen von den Iren akzeptiert werden. Und hier gilt: Es sind in Leipzig erst neue Linien hinzugekommen, das Frachtgeschäft boomt (Leipzig ist derzeit nach Frankfurt Main der zweitgrößte Frachtflughafen Deutschlands) und das Chartergeschäft erholt sich. Da besteht vermutlich schon allein wegen des Frachtgeschäfts und dessen Erträge in finanzieller Hinsicht für den Flughafen und sein Gesellschafter kaum Handlungsbedarf. Insofern klingt das sogenannte "Insiderwissen" für mich mehr nach purer Phantasie denn konkretem Faktenwissen oder gar echten Hinweisen. Wenn überhaupt, sollte man eher einen Blick nach Cochstedt werfen.
Frank Joehnisch | 21.12.2010 13:43
Dass das nun ein Ende hat, ist gut so! Verstehe nur die Spitze gegen Leipzig nicht? Welche Insider? Leipzig hat sicherlich keinen guten, aber einen seit vielen Flugplanperioden in Frequenz und Zielen stabilen Linienflugplan. München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Paris, Wien und - gerade neu dazu gekommen - Brüssel und Prag. Dazu Charterdestinationen nonstop in ganz Europa, welche im Einzelplatzverkauf quasi linienmäßig genutzt werden können. London ist schon lange weg, da hätte FR -wenn sie denn wollten- viel eher zuschlagen können. Aber vielleicht passt es ja aktuell in die neue Ryanair-Strategie, in Spanien praktiziert man das ja schon. Gut für uns: Alle können weiter billig nach London und die Zuschüsse müssen die Sachsen zahlen. Worüber regen wir uns auf?
Wochenspiegel

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