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Artikel vom: 08.02.2010
Zwei Punkte verschenkt
Die „Prinzenräuber“ verlieren ihr Heimspiel in der Regionalliga Südwest mit 25:27 Toren gegen den Thüringer HC II und verschenken zwei wichtige Punkte.
Dabei begann alles sehr vielversprechend. Nach dem Anwurf durch den Kurfürsten, der mit Gattin und seinen Leibwächtern in der Halle weilte um seine „Prinzenräuber“ persönlich zu unterstützen, folgte der „scharfe“ Start. Gut eingestellt und durch ein Vorbereitungstraining am Nachmittag schon auf Betriebstemperatur begannen die Hausherrinnen sehr konzentriert.
In der Abwehr gingen die Mädels vom Trainergespann Zita/ Vincenz energisch zu Werke und auch im Angriff wurden die Vorgaben der Trainer umgesetzt und folglich, in zum Teil sehenswerten Angriffskombinationen, Tore erzielt. So konnten sich die Hausherrinnen bis zur 25. min, angefeuert vom einem frenetischen Publikum und der Samba Gruppe des SV Aufbau Altenburg, über die Stationen 5:3 (10. min), 10:6 (20. min) bis auf 12:8 Tore absetzen. Dann kam es wieder zu dem von vielen befürchteten Bruch im Spiel der „Prinzenräuber“. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit warfen die „Prinzenräuber“ lediglich ein Tor. Ob es an der Verletzung von Peggy Doege (Finger ausgekugelt) lag, ist fraglich. Die Gäste aus Erfurt dagegen erzielten bis zum Pausenpfiff noch fünf Tore und so ging es beim Stand von 13:13 Toren in die Halbzeitpause.
In der Halbzeitpause lies es sich der Kurfürst nicht nehmen, selbst einmal einen Handball in die Hand zu nehmen um drei Siebenmeter zu werfen. Um die Chancen für den Kurfürsten zu erhöhen hatten die Verantwortlichen von Aufbau (vielleicht aus Angst vor der Leibwache) nicht die Frauentorhüterinnen ins Tor gestellt, sondern den Torwart der männlichen D Jugend, Toni Flemming. Nach einem kurzen Shakehands ging es los. Toni parierte alle drei geworfenen Bälle und wurde dafür von seiner Hoheit beglückwünscht. Seine Gattin hingegen hatte es da viel einfacher. Sie spielte Glücksfee und verloste Eintrittskarten für die diesjährigen Altenburger Prinzenraub Festspiele vom 24.06. bis 11.07.2010 sowie für den nächsten Heimspieltag im Pflug am 20.02.2010.
Dann ging es auch schon mit Handball weiter. Die „Prinzenräuber“ kamen mit viel Elan aus der Kabine und versuchten gleich die Fronten zu klären. Das dies nicht gelang, lag an den nun noch aggressiver und geistig schneller agierenden Gästen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen oder gar eine Vorentscheidung herbeiführen. Über 16:15 (35. min), 19:20 (40. min), 22:21 (45. min) stand zehn Minuten vor Ende der Partie 23:23. Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches von beiden Seiten mit allen Mitteln geführt wurde. Auch die zum Teil etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter trugen dazu bei, dass in der Schlussphase so richtig Spannung aufkam. Dies zeigt auch die Statistik. Ist diese mit jeweils 9 Zeitstrafen für beide Mannschaften noch ausgeglichen, so geht sie bei den Siebenmetern mit 6:18 (verwandelt: 4:12) für Erfurt doch sehr weit auseinander. Am Ende hatten dann die Erfurterinnen mit 2 Toren die Nase vorn und gewannen das Spiel mit 27:25.
Fazit: Die „Prinzenräuber“ verschenken zwei wichtige Punkte in der Liga und was sicherlich noch schwerer wiegt, sie verschenken einen Sieg, der Balsam auf die Seelen der Spielerinnen gewesen wäre. Oft nah dran, aber wieder nicht gereicht, so sieht es in den Köpfen der Mädels dementsprechend leer aus und die Eine oder Andere beginnt an ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Einzig die Torfrauen haben sich bei diesem Spiel Selbstvertrauen holen können. Elisa Wippich hielt schon gut, aber Gina Wodrich übertraf sich selbst mit einer Quote von sage und schreibe 53 %! gehaltener Bälle. Zum Vergleich, bei der letzten EM der Männer lag der Schnitt bei den Torhütern bei 43% gehaltener Würfe. Trotz dieser guten Leistung beider Torfrauen ging das Spiel in der Abwehr verloren, durch die die Angreiferinnen ein uns andere Mal zu einfach durchmarschieren konnten bzw. nur regelwidrig am Wurf gehindert werden konnten.
Das nächste Wochenende ist für die „Prinzenräuber“ spielfrei, was aber nicht bedeutet, dass unter der Woche nicht trainiert wird. Es wird sogar noch ein Testspiel gegen die sächsische Polizeiauswahl geben, die sich auf die Vorrunde der deutschen Polizeimeisterschaft vorbereitet. Nächstes Spiel der „Prinzenräuber“ ist am 20.02.2010 in Neunkirchen und das nächste Heimspiel am Sonntag, 28.02.2010 um 15:00 Uhr, im Pflug gegen DJK Marpingen.
Die Prinzenräuber spielten mit: E. Wippich, G. Wodrich, Y. Dietrich (1 Tor), C. Arnold (1), A. Friedrich, F. Holz (6), M. Knappe (6), M. Luttkus (5), I. Teichert (1), S. Thalheim (2), D. Wurst, A. Rudolph, P. Doege (3)
Dabei begann alles sehr vielversprechend. Nach dem Anwurf durch den Kurfürsten, der mit Gattin und seinen Leibwächtern in der Halle weilte um seine „Prinzenräuber“ persönlich zu unterstützen, folgte der „scharfe“ Start. Gut eingestellt und durch ein Vorbereitungstraining am Nachmittag schon auf Betriebstemperatur begannen die Hausherrinnen sehr konzentriert.
In der Abwehr gingen die Mädels vom Trainergespann Zita/ Vincenz energisch zu Werke und auch im Angriff wurden die Vorgaben der Trainer umgesetzt und folglich, in zum Teil sehenswerten Angriffskombinationen, Tore erzielt. So konnten sich die Hausherrinnen bis zur 25. min, angefeuert vom einem frenetischen Publikum und der Samba Gruppe des SV Aufbau Altenburg, über die Stationen 5:3 (10. min), 10:6 (20. min) bis auf 12:8 Tore absetzen. Dann kam es wieder zu dem von vielen befürchteten Bruch im Spiel der „Prinzenräuber“. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit warfen die „Prinzenräuber“ lediglich ein Tor. Ob es an der Verletzung von Peggy Doege (Finger ausgekugelt) lag, ist fraglich. Die Gäste aus Erfurt dagegen erzielten bis zum Pausenpfiff noch fünf Tore und so ging es beim Stand von 13:13 Toren in die Halbzeitpause.
In der Halbzeitpause lies es sich der Kurfürst nicht nehmen, selbst einmal einen Handball in die Hand zu nehmen um drei Siebenmeter zu werfen. Um die Chancen für den Kurfürsten zu erhöhen hatten die Verantwortlichen von Aufbau (vielleicht aus Angst vor der Leibwache) nicht die Frauentorhüterinnen ins Tor gestellt, sondern den Torwart der männlichen D Jugend, Toni Flemming. Nach einem kurzen Shakehands ging es los. Toni parierte alle drei geworfenen Bälle und wurde dafür von seiner Hoheit beglückwünscht. Seine Gattin hingegen hatte es da viel einfacher. Sie spielte Glücksfee und verloste Eintrittskarten für die diesjährigen Altenburger Prinzenraub Festspiele vom 24.06. bis 11.07.2010 sowie für den nächsten Heimspieltag im Pflug am 20.02.2010.
Dann ging es auch schon mit Handball weiter. Die „Prinzenräuber“ kamen mit viel Elan aus der Kabine und versuchten gleich die Fronten zu klären. Das dies nicht gelang, lag an den nun noch aggressiver und geistig schneller agierenden Gästen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen oder gar eine Vorentscheidung herbeiführen. Über 16:15 (35. min), 19:20 (40. min), 22:21 (45. min) stand zehn Minuten vor Ende der Partie 23:23. Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches von beiden Seiten mit allen Mitteln geführt wurde. Auch die zum Teil etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter trugen dazu bei, dass in der Schlussphase so richtig Spannung aufkam. Dies zeigt auch die Statistik. Ist diese mit jeweils 9 Zeitstrafen für beide Mannschaften noch ausgeglichen, so geht sie bei den Siebenmetern mit 6:18 (verwandelt: 4:12) für Erfurt doch sehr weit auseinander. Am Ende hatten dann die Erfurterinnen mit 2 Toren die Nase vorn und gewannen das Spiel mit 27:25.
Fazit: Die „Prinzenräuber“ verschenken zwei wichtige Punkte in der Liga und was sicherlich noch schwerer wiegt, sie verschenken einen Sieg, der Balsam auf die Seelen der Spielerinnen gewesen wäre. Oft nah dran, aber wieder nicht gereicht, so sieht es in den Köpfen der Mädels dementsprechend leer aus und die Eine oder Andere beginnt an ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Einzig die Torfrauen haben sich bei diesem Spiel Selbstvertrauen holen können. Elisa Wippich hielt schon gut, aber Gina Wodrich übertraf sich selbst mit einer Quote von sage und schreibe 53 %! gehaltener Bälle. Zum Vergleich, bei der letzten EM der Männer lag der Schnitt bei den Torhütern bei 43% gehaltener Würfe. Trotz dieser guten Leistung beider Torfrauen ging das Spiel in der Abwehr verloren, durch die die Angreiferinnen ein uns andere Mal zu einfach durchmarschieren konnten bzw. nur regelwidrig am Wurf gehindert werden konnten.
Das nächste Wochenende ist für die „Prinzenräuber“ spielfrei, was aber nicht bedeutet, dass unter der Woche nicht trainiert wird. Es wird sogar noch ein Testspiel gegen die sächsische Polizeiauswahl geben, die sich auf die Vorrunde der deutschen Polizeimeisterschaft vorbereitet. Nächstes Spiel der „Prinzenräuber“ ist am 20.02.2010 in Neunkirchen und das nächste Heimspiel am Sonntag, 28.02.2010 um 15:00 Uhr, im Pflug gegen DJK Marpingen.
Die Prinzenräuber spielten mit: E. Wippich, G. Wodrich, Y. Dietrich (1 Tor), C. Arnold (1), A. Friedrich, F. Holz (6), M. Knappe (6), M. Luttkus (5), I. Teichert (1), S. Thalheim (2), D. Wurst, A. Rudolph, P. Doege (3)
Quelle:
tv.altenburg/Aufbau










