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Artikel vom: 20.01.2012
Wiederaufbau macht Fortschritte
Die Bauarbeiten am Theaterplatz 6 sind gut vorangekommen. Bislang musste auf der Baustelle keine Winterpause eingelegt werden, sodass in den vergangenen Wochen viel geschafft wurde. Kurz gesagt: Der Abriss ist beendet, jetzt wird wieder aufgebaut. Die Fortschritte bei der Wiederherstellung des rückwärtigen Neubaus sind nun schon deutlich zu sehen.
Nachdem das marode Hofgebäude und stark geschädigte Teile des Hauptbaus abgerissen waren, ging es ohne längere Unterbrechung mit der Wiederherstellung des Haupthauses weiter. Schon im Dezember war es dank der milden Witterung möglich, die Fundamente für den Hauptbau zu legen. Nun sind die tragenden Wände des Erdgeschosses hergestellt. In diesen Tagen wird die Decke über dem Erdgeschoss fertiggestellt. Wenn es weiter so gut vorangeht, werden die Bauarbeiten in einem halben Jahr abgeschlossen sein.
Das Gebäude am Theaterplatz 6 hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt. Aus Gründen der Gefahrenabwehr musste es 2010 notgesichert werden. Das Haus gilt aufgrund seiner Lage zwischen den Sehenswürdigkeiten Schloss, Theater und Rote Spitzen als erhaltenswert. Aus diesem Grund hatte die Stadt entschieden, den Hauptbau wieder herzustellen.
Untersuchungen hatten gezeigt, dass ausschließlich die straßenseitige Außenwand des Haupthauses erhalten werden kann und zwar bis etwa zur Oberkante des Fußbodens im dritten Obergeschoss. Für die Instandsetzung der Außenwand und den Neubau samt Dacheindeckung muss ein erheblicher Aufwand betrieben werden. Ausbauarbeiten, etwa die Herstellung von Innenputzen und Fußbodenaufbauten, sind nicht vorgesehen. Die künftige Gebäudehülle soll weitgehend ihre heutigen Dimensionen erhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, den Charakter des innerstädtischen Straßenzuges zu wahren.
Nach Abschluss der Arbeiten, die dem aktuellen Zeitplan zufolge wie erwähnt bis zum Sommer dauern werden, möchte die Stadt das Gebäude an interessierte Nutzer veräußern. Diese könnten sowohl Wohn- als auch Geschäfts- oder Büroräume einrichten.
Bei der Realisierung des Vorhabens, das voraussichtlich rund 900.000 Euro kosten wird, ist die Stadt auf Städtebaufördermittel in Höhe von rund 860.000 Euro angewiesen. Während der Bauzeit kommt es weiterhin zu Einschränkungen des Straßenverkehrs.
Zur Historie: Das Gebäude Theaterplatz 6 stand seit Jahren leer und diente früher als Wohn- und Geschäftshaus. Es wurde vermutlich im späten 18. Jahrhundert errichtet. In dem von der Stadt erworbenen Objekt befand sich zu DDR-Zeiten die „Drehscheibe“.
Nachdem das marode Hofgebäude und stark geschädigte Teile des Hauptbaus abgerissen waren, ging es ohne längere Unterbrechung mit der Wiederherstellung des Haupthauses weiter. Schon im Dezember war es dank der milden Witterung möglich, die Fundamente für den Hauptbau zu legen. Nun sind die tragenden Wände des Erdgeschosses hergestellt. In diesen Tagen wird die Decke über dem Erdgeschoss fertiggestellt. Wenn es weiter so gut vorangeht, werden die Bauarbeiten in einem halben Jahr abgeschlossen sein.
Das Gebäude am Theaterplatz 6 hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt. Aus Gründen der Gefahrenabwehr musste es 2010 notgesichert werden. Das Haus gilt aufgrund seiner Lage zwischen den Sehenswürdigkeiten Schloss, Theater und Rote Spitzen als erhaltenswert. Aus diesem Grund hatte die Stadt entschieden, den Hauptbau wieder herzustellen.
Untersuchungen hatten gezeigt, dass ausschließlich die straßenseitige Außenwand des Haupthauses erhalten werden kann und zwar bis etwa zur Oberkante des Fußbodens im dritten Obergeschoss. Für die Instandsetzung der Außenwand und den Neubau samt Dacheindeckung muss ein erheblicher Aufwand betrieben werden. Ausbauarbeiten, etwa die Herstellung von Innenputzen und Fußbodenaufbauten, sind nicht vorgesehen. Die künftige Gebäudehülle soll weitgehend ihre heutigen Dimensionen erhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, den Charakter des innerstädtischen Straßenzuges zu wahren.
Nach Abschluss der Arbeiten, die dem aktuellen Zeitplan zufolge wie erwähnt bis zum Sommer dauern werden, möchte die Stadt das Gebäude an interessierte Nutzer veräußern. Diese könnten sowohl Wohn- als auch Geschäfts- oder Büroräume einrichten.
Bei der Realisierung des Vorhabens, das voraussichtlich rund 900.000 Euro kosten wird, ist die Stadt auf Städtebaufördermittel in Höhe von rund 860.000 Euro angewiesen. Während der Bauzeit kommt es weiterhin zu Einschränkungen des Straßenverkehrs.
Zur Historie: Das Gebäude Theaterplatz 6 stand seit Jahren leer und diente früher als Wohn- und Geschäftshaus. Es wurde vermutlich im späten 18. Jahrhundert errichtet. In dem von der Stadt erworbenen Objekt befand sich zu DDR-Zeiten die „Drehscheibe“.
Quelle:
PM










