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Artikel vom: 27.10.2011
Verzögerung am Teehaus
Wer in diesen Tagen einen Blick in die Orangerie werfen kann, staunt: Es sieht schon richtig wohnlich aus. Auch im Teehaus geht die aufwändige Instandsetzung in die Schlussphase. Dabei hatte es dort im September einen beunruhigenden Befund gegeben: Unter der Stuckdecke des Saals war Hausschwamm entdeckt worden. Doch ein Gutachter, der den holzzerstörenden Pilzbefall untersucht hat, kam in dieser Woche zu der Einschätzung, dass der Hausschwamm mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand bekämpft werden kann. Allerdings wird sich das Vorhandensein von Hausschwammsporen ungünstig auf den Bauablauf auswirken, sodass sich zeitliche Verzögerungen der weiteren Arbeiten im Teehaussaal nicht vermeiden lassen.
Bei der Restaurierung des Teehaussaales, in dem sich dereinst die höfische Gesellschaft vergnügte, hatte sich schon am Jahresanfang Mehraufwand abgezeichnet. Das war einer der Gründe, deretwegen der ursprüngliche Wiedereröffnungstermin nicht gehalten werden konnte (die Pressestelle berichtete). Als sich dann auch noch herausstellte, dass die notwendige Entsalzung der Teehausdecke langwieriger war als erwartet, legte Oberbürgermeister Michael Wolf fest, dass Teehaus und Orangerie erst im kommenden Jahr für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Zwar ist der erwähnte Hausschwammbefall nun ein weiterer Rückschlag, am Wiedereröffnungstermin im kommenden Jahr wird aber festgehalten. Auch auf die Kostenentwicklung hat der Hausschwammbefall wie erwähnt keine gravierenden Auswirkungen: Voraussichtlich rund 3,4 Millionen Euro werden für Sanierung und Umbau von Teehaus und Orangerie aufgebracht werden müssen.
Während die Baugerüste im Teehaussaal also noch eine Zeitlang bleiben müssen, ist die denkmalgerechte Instandsetzung der Orangerie – wie eingangs erwähnt – bis auf verbleibende Restarbeiten abgeschlossen. Im Foyer ist ein Personenaufzug eingebaut worden. Der Einbau von Toiletten und Sanitäreinrichtungen, die jeweils den Nutzungseinheiten zugeordnet sind, ist ebenfalls erfolgt.
Für Veranstaltungen, wie Lesungen, Konzerte, Familienfeste, Empfänge und dergleichen sollen künftig im Wesentlichen die teehausseitig gelegenen Räume im Obergeschoss der Orangerie und der Teehaussaal zur Verfügung stehen. Für den geplanten Gaststätten-, Café- beziehungsweise Biergartenbetrieb werden die Erdgeschossräume des Teehauses sowie daran angrenzende Räume der Orangerie in Anspruch genommen. Für kulturelle Zwecke, etwa Ausstellungen und Theater, ist der marstallseitige Teil der Orangerie gedacht.
Bleibt zu hoffen, dass bis zum Abschluss der Instandsetzung keine weiteren unvorhersehbaren Probleme auftauchen. Wenn die Sanierung von Teehaus und Orangerie geschafft ist und beide Gebäude in alter Pracht und Herrlichkeit besichtigt werden können, dann wird wohl Einigkeit darüber herrschen, dass sich die Mühen gelohnt haben. Dann werden Teehaus und Orangerie wieder sein, was sie früher einmal waren: Sehenswürdigkeit und Ausflugsziel in einem.
Bei der Restaurierung des Teehaussaales, in dem sich dereinst die höfische Gesellschaft vergnügte, hatte sich schon am Jahresanfang Mehraufwand abgezeichnet. Das war einer der Gründe, deretwegen der ursprüngliche Wiedereröffnungstermin nicht gehalten werden konnte (die Pressestelle berichtete). Als sich dann auch noch herausstellte, dass die notwendige Entsalzung der Teehausdecke langwieriger war als erwartet, legte Oberbürgermeister Michael Wolf fest, dass Teehaus und Orangerie erst im kommenden Jahr für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Zwar ist der erwähnte Hausschwammbefall nun ein weiterer Rückschlag, am Wiedereröffnungstermin im kommenden Jahr wird aber festgehalten. Auch auf die Kostenentwicklung hat der Hausschwammbefall wie erwähnt keine gravierenden Auswirkungen: Voraussichtlich rund 3,4 Millionen Euro werden für Sanierung und Umbau von Teehaus und Orangerie aufgebracht werden müssen.
Während die Baugerüste im Teehaussaal also noch eine Zeitlang bleiben müssen, ist die denkmalgerechte Instandsetzung der Orangerie – wie eingangs erwähnt – bis auf verbleibende Restarbeiten abgeschlossen. Im Foyer ist ein Personenaufzug eingebaut worden. Der Einbau von Toiletten und Sanitäreinrichtungen, die jeweils den Nutzungseinheiten zugeordnet sind, ist ebenfalls erfolgt.
Für Veranstaltungen, wie Lesungen, Konzerte, Familienfeste, Empfänge und dergleichen sollen künftig im Wesentlichen die teehausseitig gelegenen Räume im Obergeschoss der Orangerie und der Teehaussaal zur Verfügung stehen. Für den geplanten Gaststätten-, Café- beziehungsweise Biergartenbetrieb werden die Erdgeschossräume des Teehauses sowie daran angrenzende Räume der Orangerie in Anspruch genommen. Für kulturelle Zwecke, etwa Ausstellungen und Theater, ist der marstallseitige Teil der Orangerie gedacht.
Bleibt zu hoffen, dass bis zum Abschluss der Instandsetzung keine weiteren unvorhersehbaren Probleme auftauchen. Wenn die Sanierung von Teehaus und Orangerie geschafft ist und beide Gebäude in alter Pracht und Herrlichkeit besichtigt werden können, dann wird wohl Einigkeit darüber herrschen, dass sich die Mühen gelohnt haben. Dann werden Teehaus und Orangerie wieder sein, was sie früher einmal waren: Sehenswürdigkeit und Ausflugsziel in einem.
Quelle:
PM










