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Artikel vom: 20.12.2011
Theatertipps von Weihnachten bis Neujahr
„Die Weihnachtsgans Auguste“ steht am 23., 25. und 26. Dezember um 16 Uhr auf dem Spielplan im Heizhaus. Bekanntlich hatte der Opernsänger und Familienvater Luitpold Löwenhaupt vorsorglich schon im November eine Gans gekauft und von dem Weihnachtsbraten zu träumen begonnen. Es waren schwere Zeiten, das Geld war knapp, „Aber etwas muss man doch fürs Herze tun“, sagte er sich. Seine Kinder hielten jedoch die lebende Gans für das Beste und nannten sie Auguste. Peterle liebte sie vom ersten Augenblick an, und auch die Herzen der anderen Familienmitglieder eroberte Auguste im Sturm. Nur mit dem Opernsänger hatte sie es schwerer... Aber wir wissen: Nichts konnte Auguste umwerfen und glücklich überstand sie jeden Anschlag auf ihr Leben ….
Seit Erscheinen des Fabelbüchleins aus dem Nachlass Friedrich Wolfs 1957 begeistert die Geschichte jede Kindergeneration aufs Neue. Die Leiterin des Puppentheaters Sabine Schramm hat sie als Handpuppenspiel in einer Textbearbeitung von Peter Ensikat neu inszeniert. Kinder ab 4 Jahre sind mit der ganzen Familie herzlich eingeladen.
Es spielen Lys Schubert und Jochen Haferburg. Karten sind noch erhältlich.
Mozarts ZAUBERFLÖTE ist ein Singspiel voller Wunder. Regisseur Ansgar Weigner ist eine Inszenierung für Groß und Klein gelungen. Die Ausstattung von Duncan Hayler spart nicht mit Effekten, so dass der Held im Traum in eine fantastische Märchenwelt eintaucht …
Für die Vorstellung am 1. Weihnachtsfeiertag um 18.00 Uhr im Landestheater Altenburg sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.
Am 2. Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr entführt das Schauspielensemble mit dem Märchen „Das kalte Herz“ nach Wilhelm Hauff von Christoph Schwarz Zuschauer in den finsteren Schwarzwald, wo bekanntlich Holländermichel und Glasmännlein hausen. Wie die Reichen des Dorfes möchte auch der Köhler Peter Munk Geld haben und tanzen können. Deshalb versucht er sein Glück bei den Waldgeistern. Das Glasmännlein gewährt ihm tatsächlich zwei Wünsche. Doch anstelle von gesundem Menschenverstand wünscht Peter sich Reichtum und eine Glashütte, obwohl er von diesem Geschäft nichts versteht. Als alles Geld verbraucht ist und er nicht weiter weiß, geht er zum bösen Holländermichel, der ihm unerschöpflichen, lebenslangen Reichtum anbietet – im Tausch gegen sein Herz …
Die sehenswerte Inszenierung von Frank Voigtmann erzählt die nicht unkomplizierte Geschichte klar zum Vergnügen für Kinder ab 6 Jahre und die ganze Familie. Karten sind noch erhältlich! Die letzte Vorstellung ist am Donnerstag, 29. Dezember, 14.30 Uhr.
Gera
Es ist schon eine kleine Tradition: am Abend vor Weihnachten lädt Theater&Philharmonie Thüringen zu einer Lesung in die Bühne am Park ein. Der Schauspieler Peter Prautsch liest am 23. Dezember um 19.30 Uhr unter dem Motto DAS KANN JA WIEDER HEITER WERDEN Weihnachtsgeschichten. Jeder hat sie schon einmal erlebt, die kleinen und großen Katastrophen zum Weihnachtsfest. Diese zu vermeiden, gelingt hoffentlich den aufmerksamen Besuchern dieser Weihnachtslesung. Die Zuhörer haben die Chance, ohne größere Pannen, ein Fest in Andacht und Harmonie zu verleben, wenn sie den Abend als Katastrophenschutzübung für die kommenden Feiertage betrachten! Dazu zieht Peter Prautsch „Der Baum“ von Peter Frankenfeld heran und neben „Idealer Wuchs“ eine ganze Reihe satirischer Geschichten von Hans Scheibner. „Eine schöne Bescherung“ von Hugo Wiener ist dabei. Weitere Autoren, die zu Wort kommen, sind Ephraim Kishon, Herbert Rosendorfer und Jules Supervielle. Die Weihnachtslesung in der Bühne am Park ist in der Flatrate inbegriffen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag zeigt das ThüringenBallett um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt seinen neuen Abend „Freaks“ in der Choreografie von Silvana Schröder. Die Musik von Philip Glass, Einstürzende Neubauten, Hugues le Bars u.a. kommt vom Band. Die junge Musikerin Carla Nelson aus Gera singt live auf der Bühne.
In den Augen ihrer Mitmenschen gelten sie als unangepasst, unnormal oder gar verrückt, dabei sind es nur die Besessenheit und die absolute Hingabe zu einer Sache, die sie von anderen unterscheiden, Freaks eben. Oft werden sie abwertend als krank beschrieben, als vereinsamte, zu therapierende Außenseiter. Sie selbst sehen sich und ihre Situation anders: Ihre Abkapselung von der Umwelt und ihre Fokussierung auf etwas ihnen besonders Wichtiges schafft neue Gemeinschaften, kreative und sportive, soziale und politische, reale und virtuelle, oft getrennt nach Generationen. In ihren Kreisen gilt „freaky“ als bewusst individuell, unangepasst und flippig. Die Choreografin sympathisiert offen mit denen, die sich ihrer Passion hingeben, diese zu ihrem Lebensinhalt und zur Lebensaufgabe machen. Ihr analytischer Blick wird mit Humor und subtiler Ironie gebrochen. Karten sind noch erhältlich.
Ausverkauft ist die Aufführung von Georges Bizets „Carmen“ in der Regie von Kay Kuntze am 2. Weihnachtsfeiertag um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Die Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in der Regie von Matthias Winter steht am Mittwoch, 28. Dezember, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan im Großen Haus. Das Publikum erwartet beschwingte Musik mit ungarischem Esprit, eine turbulente und zuweilen sentimentale Handlung, temperamentvolle Tanzeinlagen und eine opulente Ausstattung – eine echte »Winter-Revue« im besten und doppelten Sinne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Bei feurigen Csárdásklängen feiert man im Budapester „Orpheum“ die Abschiedsvorstellung der berühmten Chansonette Sylva Varescu (Jule Rosalie Vortisch), die auf Tournee nach Amerika gehen will. Darunter auch der junge Fürst Edwin. Er hat sich in Sylva verliebt und will sie heiraten. Edwins Vater hat von der Affäre gehört, beordert seinen Sohn kurzerhand nach Hause zurück und gibt die standesgemäße Verlobung mit dessen Jugendliebe Komtesse Stasi bekannt. Sylva ist zutiefst verletzt …. Wie sich alles zum guten Operetten-Happyend fügt, sieht und hört man sich am besten selbst an. Ein Ohrwurm reiht sich an den anderen „Von den Mädis vom Chantant“ über „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ bis zu „Machen wir`s den Schwalben nach“. Karten sind noch erhältlich!
Seit Erscheinen des Fabelbüchleins aus dem Nachlass Friedrich Wolfs 1957 begeistert die Geschichte jede Kindergeneration aufs Neue. Die Leiterin des Puppentheaters Sabine Schramm hat sie als Handpuppenspiel in einer Textbearbeitung von Peter Ensikat neu inszeniert. Kinder ab 4 Jahre sind mit der ganzen Familie herzlich eingeladen.
Es spielen Lys Schubert und Jochen Haferburg. Karten sind noch erhältlich.
Mozarts ZAUBERFLÖTE ist ein Singspiel voller Wunder. Regisseur Ansgar Weigner ist eine Inszenierung für Groß und Klein gelungen. Die Ausstattung von Duncan Hayler spart nicht mit Effekten, so dass der Held im Traum in eine fantastische Märchenwelt eintaucht …
Für die Vorstellung am 1. Weihnachtsfeiertag um 18.00 Uhr im Landestheater Altenburg sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.
Am 2. Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr entführt das Schauspielensemble mit dem Märchen „Das kalte Herz“ nach Wilhelm Hauff von Christoph Schwarz Zuschauer in den finsteren Schwarzwald, wo bekanntlich Holländermichel und Glasmännlein hausen. Wie die Reichen des Dorfes möchte auch der Köhler Peter Munk Geld haben und tanzen können. Deshalb versucht er sein Glück bei den Waldgeistern. Das Glasmännlein gewährt ihm tatsächlich zwei Wünsche. Doch anstelle von gesundem Menschenverstand wünscht Peter sich Reichtum und eine Glashütte, obwohl er von diesem Geschäft nichts versteht. Als alles Geld verbraucht ist und er nicht weiter weiß, geht er zum bösen Holländermichel, der ihm unerschöpflichen, lebenslangen Reichtum anbietet – im Tausch gegen sein Herz …
Die sehenswerte Inszenierung von Frank Voigtmann erzählt die nicht unkomplizierte Geschichte klar zum Vergnügen für Kinder ab 6 Jahre und die ganze Familie. Karten sind noch erhältlich! Die letzte Vorstellung ist am Donnerstag, 29. Dezember, 14.30 Uhr.
Gera
Es ist schon eine kleine Tradition: am Abend vor Weihnachten lädt Theater&Philharmonie Thüringen zu einer Lesung in die Bühne am Park ein. Der Schauspieler Peter Prautsch liest am 23. Dezember um 19.30 Uhr unter dem Motto DAS KANN JA WIEDER HEITER WERDEN Weihnachtsgeschichten. Jeder hat sie schon einmal erlebt, die kleinen und großen Katastrophen zum Weihnachtsfest. Diese zu vermeiden, gelingt hoffentlich den aufmerksamen Besuchern dieser Weihnachtslesung. Die Zuhörer haben die Chance, ohne größere Pannen, ein Fest in Andacht und Harmonie zu verleben, wenn sie den Abend als Katastrophenschutzübung für die kommenden Feiertage betrachten! Dazu zieht Peter Prautsch „Der Baum“ von Peter Frankenfeld heran und neben „Idealer Wuchs“ eine ganze Reihe satirischer Geschichten von Hans Scheibner. „Eine schöne Bescherung“ von Hugo Wiener ist dabei. Weitere Autoren, die zu Wort kommen, sind Ephraim Kishon, Herbert Rosendorfer und Jules Supervielle. Die Weihnachtslesung in der Bühne am Park ist in der Flatrate inbegriffen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag zeigt das ThüringenBallett um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt seinen neuen Abend „Freaks“ in der Choreografie von Silvana Schröder. Die Musik von Philip Glass, Einstürzende Neubauten, Hugues le Bars u.a. kommt vom Band. Die junge Musikerin Carla Nelson aus Gera singt live auf der Bühne.
In den Augen ihrer Mitmenschen gelten sie als unangepasst, unnormal oder gar verrückt, dabei sind es nur die Besessenheit und die absolute Hingabe zu einer Sache, die sie von anderen unterscheiden, Freaks eben. Oft werden sie abwertend als krank beschrieben, als vereinsamte, zu therapierende Außenseiter. Sie selbst sehen sich und ihre Situation anders: Ihre Abkapselung von der Umwelt und ihre Fokussierung auf etwas ihnen besonders Wichtiges schafft neue Gemeinschaften, kreative und sportive, soziale und politische, reale und virtuelle, oft getrennt nach Generationen. In ihren Kreisen gilt „freaky“ als bewusst individuell, unangepasst und flippig. Die Choreografin sympathisiert offen mit denen, die sich ihrer Passion hingeben, diese zu ihrem Lebensinhalt und zur Lebensaufgabe machen. Ihr analytischer Blick wird mit Humor und subtiler Ironie gebrochen. Karten sind noch erhältlich.
Ausverkauft ist die Aufführung von Georges Bizets „Carmen“ in der Regie von Kay Kuntze am 2. Weihnachtsfeiertag um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Die Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in der Regie von Matthias Winter steht am Mittwoch, 28. Dezember, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan im Großen Haus. Das Publikum erwartet beschwingte Musik mit ungarischem Esprit, eine turbulente und zuweilen sentimentale Handlung, temperamentvolle Tanzeinlagen und eine opulente Ausstattung – eine echte »Winter-Revue« im besten und doppelten Sinne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Bei feurigen Csárdásklängen feiert man im Budapester „Orpheum“ die Abschiedsvorstellung der berühmten Chansonette Sylva Varescu (Jule Rosalie Vortisch), die auf Tournee nach Amerika gehen will. Darunter auch der junge Fürst Edwin. Er hat sich in Sylva verliebt und will sie heiraten. Edwins Vater hat von der Affäre gehört, beordert seinen Sohn kurzerhand nach Hause zurück und gibt die standesgemäße Verlobung mit dessen Jugendliebe Komtesse Stasi bekannt. Sylva ist zutiefst verletzt …. Wie sich alles zum guten Operetten-Happyend fügt, sieht und hört man sich am besten selbst an. Ein Ohrwurm reiht sich an den anderen „Von den Mädis vom Chantant“ über „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ bis zu „Machen wir`s den Schwalben nach“. Karten sind noch erhältlich!
Quelle:
PM










