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Artikel vom: 13.12.2011
Spektakuläre Fotosession
Barbarossa nah wie nie zuvor
Es liegt auf jeden Fall in der Nähe von Dortmund, das Cappenberg-Selm. Allerdings ländlich sittlich eingebettet in hüglige westfälische Landschaft, etwas außerhalb des kleinen Ortes, in einem schönen Park. Dann das Kloster und Schloß Cappenberg; sehr gepflegt das Anwesen und eine Augenweide für den Besucher. Geschäftiges Treiben zum Aufbau des schmucken kleinen Weihnachtsmarktes mit sehr ausgesuchten Ständen, Waren und weihnachtlichen Interieur. Es könnte alles aus dem ‚nicht ganz billigen’ Katalog von „Manufactum“ entnommen sein. Inmitten des Schlosskomplexes dann die Stiftskirche „St. Johannes“. Sie wird schon seit 1123 - wie das ganze Kloster - vom Prämostratenserorden verwaltet, der sich mit dem Bau und dem Verwalten von Stiften und Klöstern beschäftigt. Einer der damaligen Besitzer, „Otto von Cappenberg“, war Taufpate Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ später Friedrich den „Cappenberger Barbarossakopf“ erschaffen und schenkte ihn seinem Taufpaten.
Das Reliquiar ist 31,4 cm groß und besteht aus vergoldeter Bronze. Es gilt als erste unabhängige Portraitdarstellung der abendländischen Kunst seit den Zeiten Karls des Großen.
„Ein kürzlich entdecktes, bislang unveröffentlichtes lateinisches Dokument aus dem Jahr 1705 enthält eine Liste mit den Inhalten der Barbarossa-Büste. Der Schrift zufolge sollen sich beispielsweise Splitter vom Kreuz Christi, Staub vom Grab Nikolaus’ von Myra, Gewandreste von Johannes dem Täufer und Gegenstände aus dem Besitz mehrerer Apostel in der Statue befinden (Quelle: Siemens-Deutschland, Healthcare News, 14.1.11)“. Spektakulär – in jedem Fall.
Da es nur sehr wenige Darstellungen oder Abbildungen Barbarossas gibt, entschloss sich das Altenburger Festspielbüro Kontakt nach Cappenberg-Selm aufzunehmen. Pater Altfried verwaltet die Stiftskirche für den Prämostratenserorden und damit den in ihr aufbewahrten berühmten „Cappenberger Barbarossakopf“. Nach dem Vortrag des Begehrs durch das Büro stimmte er fotografischen Aufnahmen in der Kirche schließlich zu. Mit dem Leipziger Kameramann und Fotografen Wolfgang Müller machte sich die kleine Abordnung mit der Historikerin Lydia Raupach und dem Marketingleiter der Festspiele, Stefan Müller, Anfang Dezember auf den Weg nach Cappenberg-Selm.
Es war schon ein erhabenes Gefühl mit Pater Altfried die Bronzestatue aus ihren Schrein zu entnehmen, sie selbst in den Händen zu halten, sie zu bewundern und sie ins ‚fotografisch’ rechte Licht zu rücken. Ergebnis der zweistündigen Fotosession sind bisher nie da gewesene Fotos des „Cappenberger Barbarossakopfes“. Diese befinden sich nun im Eigentum der Stadt Altenburg und dürfen u.a. für die Werbung und Bewerbung der „Altenburger Barbarossa Festspiele“ eingesetzt werden. Pater Altfried und sein Orden haben der Stadt Altenburg und dem Festspielbüro diese Leistung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Im Gegenzug haben die Altenburger ihn recht herzlich zu den Veranstaltungen um die Wiederkehr der 840jährige Weihe der „Roten Spitzen“, der ehemaligen Stiftskirche St. Marien und ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes, welches von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gestiftet und auch geweiht wurde, im August 2012 nach Altenburg eingeladen.
Das Reliquiar ist 31,4 cm groß und besteht aus vergoldeter Bronze. Es gilt als erste unabhängige Portraitdarstellung der abendländischen Kunst seit den Zeiten Karls des Großen.
„Ein kürzlich entdecktes, bislang unveröffentlichtes lateinisches Dokument aus dem Jahr 1705 enthält eine Liste mit den Inhalten der Barbarossa-Büste. Der Schrift zufolge sollen sich beispielsweise Splitter vom Kreuz Christi, Staub vom Grab Nikolaus’ von Myra, Gewandreste von Johannes dem Täufer und Gegenstände aus dem Besitz mehrerer Apostel in der Statue befinden (Quelle: Siemens-Deutschland, Healthcare News, 14.1.11)“. Spektakulär – in jedem Fall.
Da es nur sehr wenige Darstellungen oder Abbildungen Barbarossas gibt, entschloss sich das Altenburger Festspielbüro Kontakt nach Cappenberg-Selm aufzunehmen. Pater Altfried verwaltet die Stiftskirche für den Prämostratenserorden und damit den in ihr aufbewahrten berühmten „Cappenberger Barbarossakopf“. Nach dem Vortrag des Begehrs durch das Büro stimmte er fotografischen Aufnahmen in der Kirche schließlich zu. Mit dem Leipziger Kameramann und Fotografen Wolfgang Müller machte sich die kleine Abordnung mit der Historikerin Lydia Raupach und dem Marketingleiter der Festspiele, Stefan Müller, Anfang Dezember auf den Weg nach Cappenberg-Selm.
Es war schon ein erhabenes Gefühl mit Pater Altfried die Bronzestatue aus ihren Schrein zu entnehmen, sie selbst in den Händen zu halten, sie zu bewundern und sie ins ‚fotografisch’ rechte Licht zu rücken. Ergebnis der zweistündigen Fotosession sind bisher nie da gewesene Fotos des „Cappenberger Barbarossakopfes“. Diese befinden sich nun im Eigentum der Stadt Altenburg und dürfen u.a. für die Werbung und Bewerbung der „Altenburger Barbarossa Festspiele“ eingesetzt werden. Pater Altfried und sein Orden haben der Stadt Altenburg und dem Festspielbüro diese Leistung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Im Gegenzug haben die Altenburger ihn recht herzlich zu den Veranstaltungen um die Wiederkehr der 840jährige Weihe der „Roten Spitzen“, der ehemaligen Stiftskirche St. Marien und ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes, welches von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gestiftet und auch geweiht wurde, im August 2012 nach Altenburg eingeladen.
Quelle:
Stefan Müller










