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Artikel vom: 05.07.2010
Rollstuhlgerechtes Altenburg-Nord?!
Im Rahmen des Kurses 21 führten vor kurzem das DRK Senioren Pflegeheim und die Klassen R7 und R8 des Förderzentrums „Erich Kästner“ das Projekt „Rollstuhlgerechtes Altenburg Nord?!“ durch.
Die Klassen R7 und R8 bildeten am ersten Tag vier Gruppen. Jede Gruppe zeichnete sich in eine Karte von Altenburg Nord ihre Tour ein. Bevor es losging, erhielt jede Gruppe einen Rollator und es wurde ihnen ein Rollstuhlfahrer des Pflegeheimes bzw. der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Altenburger Land zugeteilt. Die Ergotherapeutin des Pflegeheimes Frau Winkler und Frau Feller vom Landratsamt sowie Lehrer unserer Schule begleiteten die Teams. Gegen 10:00 Uhr begannen wir unsere Routen abzulaufen. Unterwegs begutachteten wir die Wege und Einrichtungen auf Rollstuhlgerechtigkeit. Wir notierten unsere Beobachtungen und fotografierten Probleme und Auffälligkeiten.
Am zweiten Tag werteten wir unserer Beobachtungen aus, überlegten uns Vorschläge zur Verbesserung und hielten alles schriftlich fest. Wir gestalteten sogar eine Power-Point- Präsentation. Im Vorfeld hatten wir 500 Umfragezettel zu dem Thema ausgeteilt. Leider erhielten wir nur 7 zurück. Darüber waren wir sehr enttäuscht, wir hätten mit mehr Interesse der Altenburger gerechnet. Manche reagierten auf unsere Fragen auch recht unfreundlich.
Am dritten Tag stellten wir unsere Ergebnisse im DRK Senioren Pflegeheim vor. Anwesend waren auch Vertreter des Bürgervereins, der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Altenburger Land, der Stadt Altenburg und des Sanitätshauses Altenburg. Wir führten unsere Power- Point-Präsentationen vor und konnten so anschaulich die Schwierigkeiten für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen aufzeigen. Wir unterbreiteten Vorschläge zu Verbesserungen.
Uns, den Schülern des Förderzentrums, hat das Projekt sehr gut gefallen. Wir haben viel gelernt. Hautnah erlebten wir, wie schwierig es Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollator haben, die Wege zu befahren oder in Einrichtungen zu gelangen. Wir kamen mit den Bewohnern des Heimes ins Gespräch, hatten viel Spaß und erfuhren interessante Dinge über ihren Alltag.
Wir möchten im Rahmen des Kurses 21 die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim fortsetzen. Einige von uns haben sich vorgenommen, in ihrer Freizeit Rollstuhlfahrer des Heimes spazieren zu fahren oder bei Behördengängen zu begleiten.
Wir hoffen, mit unserer schriftlich vorliegenden Arbeit den entsprechenden Behörden Impulse zur Verbesserung für die Rollstuhlfahrer und gehbehinderten Menschen gegeben zu haben.
Die Klassen R7 und R8 bildeten am ersten Tag vier Gruppen. Jede Gruppe zeichnete sich in eine Karte von Altenburg Nord ihre Tour ein. Bevor es losging, erhielt jede Gruppe einen Rollator und es wurde ihnen ein Rollstuhlfahrer des Pflegeheimes bzw. der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Altenburger Land zugeteilt. Die Ergotherapeutin des Pflegeheimes Frau Winkler und Frau Feller vom Landratsamt sowie Lehrer unserer Schule begleiteten die Teams. Gegen 10:00 Uhr begannen wir unsere Routen abzulaufen. Unterwegs begutachteten wir die Wege und Einrichtungen auf Rollstuhlgerechtigkeit. Wir notierten unsere Beobachtungen und fotografierten Probleme und Auffälligkeiten.
Am zweiten Tag werteten wir unserer Beobachtungen aus, überlegten uns Vorschläge zur Verbesserung und hielten alles schriftlich fest. Wir gestalteten sogar eine Power-Point- Präsentation. Im Vorfeld hatten wir 500 Umfragezettel zu dem Thema ausgeteilt. Leider erhielten wir nur 7 zurück. Darüber waren wir sehr enttäuscht, wir hätten mit mehr Interesse der Altenburger gerechnet. Manche reagierten auf unsere Fragen auch recht unfreundlich.
Am dritten Tag stellten wir unsere Ergebnisse im DRK Senioren Pflegeheim vor. Anwesend waren auch Vertreter des Bürgervereins, der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Altenburger Land, der Stadt Altenburg und des Sanitätshauses Altenburg. Wir führten unsere Power- Point-Präsentationen vor und konnten so anschaulich die Schwierigkeiten für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen aufzeigen. Wir unterbreiteten Vorschläge zu Verbesserungen.
Uns, den Schülern des Förderzentrums, hat das Projekt sehr gut gefallen. Wir haben viel gelernt. Hautnah erlebten wir, wie schwierig es Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollator haben, die Wege zu befahren oder in Einrichtungen zu gelangen. Wir kamen mit den Bewohnern des Heimes ins Gespräch, hatten viel Spaß und erfuhren interessante Dinge über ihren Alltag.
Wir möchten im Rahmen des Kurses 21 die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim fortsetzen. Einige von uns haben sich vorgenommen, in ihrer Freizeit Rollstuhlfahrer des Heimes spazieren zu fahren oder bei Behördengängen zu begleiten.
Wir hoffen, mit unserer schriftlich vorliegenden Arbeit den entsprechenden Behörden Impulse zur Verbesserung für die Rollstuhlfahrer und gehbehinderten Menschen gegeben zu haben.
Quelle:
PM LRA










