Eigentlich hatte die Fraktion Pro Altenburg fast alles richtig gemacht. Nach der Trennung von der CDU hatten die abtrünnigen Fraktionäre immerhin fünf Aufsichtsratsmandate von den sechs CDU-Mandaten inne. Davon sollten mindestens zwei abgegeben werden. Schnell hatte man sich für den Aufsichtsratsposten in der Städtischen Wohnungsgesellschaft mit der Linken geeinigt. Auf Stefan Nowak sollte Dr. Birgit Klaubert folgen. Doch genau hier lag ein, durchaus simpler, Rechenfehler der neuen Fraktion. Denn Pro Altenburg und die Linke haben keine Mehrheit im Altenburger Stadtrat. Der Gegenantrag der SPD, Torsten Rist diese Position anzuvertrauen, erhielt mehr Stimmen.
Dabei hatte Peter Müller (Pro Altenburg) bei dem CDU-Ortsverbandsvorsitzenden André Neumann für den eigenen Plan geworben. Nur scheint es kaum verwunderlich, dass die CDU, nach den furiosen Querelen der letzten Monate mit Pro Altenburg wenig am Hut hat.
Und so war es eine stabile Mehrheit aus SPD und CDU, die den Stadtrat bestimmte und dazu führte, dass Stephanie Apel (Pro Altenburg) sogar den Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) aufforderte, mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Allein es half nichts, immerhin verlor auch Peter Müller, auf Antrag der CDU, seinen Aufsichtsratsposten bei der Ewa GmbH und Stephanie Apel musste in den Stadtwerken weichen.
Damit ist Pro Altenburg nach der späktakulären Abspaltung von der CDU im Alltag angekommen. Denn auch in der letzten Stadtratssitzung musste Peter Müller, bei einem Antrag zur Straßenreinigung, eine herbe Niederlage einstecken.
Zyniker | 7.10.2011 17:50
Seppl | 6.10.2011 19:02
Wirklich_Pro_Altenburg | 5.10.2011 19:31
Spielregeln | 4.10.2011 20:14
MeterPüller | 4.10.2011 19:23
Spielregeln | 2.10.2011 18:39
ContraProAltenburg | 2.10.2011 10:25
Rolf | 1.10.2011 15:39










