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Artikel vom: 17.11.2011
Postendiskussion statt Sacharbeit?
Auf Antrag der Fraktion Pro Altenburg musste sich heute der Sozial- und Kulturausschuss der Stadt Altenburg mit dem eigenen Vorsitzenden beschäftigen. Seit der letzten Kommunalwahl hatte diese Position Christoph Zippel (CDU) inne. Doch genau für ihn stellte jetzt Pro Altenburg einen Abwahlantrag. Dabei ginge es nicht um die Arbeit des Ausschussvorsitzenden, betonte Peter Müller, der extra zur Sitzung des Ausschusses gekommen war, dem er im Grunde nicht angehört. "Es geht überhaupt nicht darum, die Arbeit des Ausschussvorsitzenden zu kritisieren" meinte dazu Müller. Vielmehr wolle seine Fraktion eine Ungerechtigkeit bereinigen, die sich bei der Vergabe der Ausschüsse ergeben habe, nachdem einige CDU-Fraktionäre vor wenigen Wochen, Partei und Fraktion den Rücken kehrten und sich zu Pro Altenburg formierten. Zu dieser Zeit konnte sich die neue Fraktion für einen eigenen Ausschuss keine Mehrheit organisieren.
Anstelle von Zippel sollte nun Stefan Nowak den Vorsitz des Sozial- und Kulturausschusses übernehmen. Dieser wurde von seinem Fraktionschef Müller vorgestellt und verzichtete auf einen eigenen Redebeitrag zu seiner Bewerbung. Müller verwies darauf, dass Nowak seine Fähigkeiten als Vorsitzender eines Garten- und eines Bürgervereines bewiesen hätte.
Mit 6 Ja-, 2 Neinstimmen und 5 Enthaltungen wurde dem Antrag auf Abwahl von Zippel stattgegeben. Für die darauf folgende geheime Wahl stellte die CDU Zippel jedoch wieder auf. Allerdings machte Nowak mit 8 Stimmen (Zippel erhielt 4 bei einer ungültigen Stimme) das Rennen.
Offenbar hatte Pro Altenburg dieses Ergebnis selbst nicht erwartet. Als die stellvertretende Vorsitzende Barbara Plötner (Christoph Zippel war selbst bei der Sitzung nicht anwesend) den Stuhl für den neuen Vorsitzenden frei machte, fragte dieser, ob er schon in dieser Sitzung den Vorsitz führen müsse. Nach ca. einer halben Stunde konnte der Ausschuss dann mit der Sacharbeit beginnen.
Anstelle von Zippel sollte nun Stefan Nowak den Vorsitz des Sozial- und Kulturausschusses übernehmen. Dieser wurde von seinem Fraktionschef Müller vorgestellt und verzichtete auf einen eigenen Redebeitrag zu seiner Bewerbung. Müller verwies darauf, dass Nowak seine Fähigkeiten als Vorsitzender eines Garten- und eines Bürgervereines bewiesen hätte.
Mit 6 Ja-, 2 Neinstimmen und 5 Enthaltungen wurde dem Antrag auf Abwahl von Zippel stattgegeben. Für die darauf folgende geheime Wahl stellte die CDU Zippel jedoch wieder auf. Allerdings machte Nowak mit 8 Stimmen (Zippel erhielt 4 bei einer ungültigen Stimme) das Rennen.
Offenbar hatte Pro Altenburg dieses Ergebnis selbst nicht erwartet. Als die stellvertretende Vorsitzende Barbara Plötner (Christoph Zippel war selbst bei der Sitzung nicht anwesend) den Stuhl für den neuen Vorsitzenden frei machte, fragte dieser, ob er schon in dieser Sitzung den Vorsitz führen müsse. Nach ca. einer halben Stunde konnte der Ausschuss dann mit der Sacharbeit beginnen.
Quelle:
tv.altenburg
Kommentare
MeterPüller | 17.11.2011 22:19
Na das klingt ja so, als wäre es eine Entscheidung nach rein fachlichen Aspekten gewesen ;-) Der Stadtrat ist ein ganz schönes Kasperletheater.










