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Artikel vom: 12.05.2010
Leuchtender Protest gegen MIBRAG-Vorhaben
Greenpeace-Aktivisten projizieren an Tagebau und Kohlekraftwerk
Mit Projektionen in den Tagebau Schleenhain und an das Kohlekraftwerk Deuben haben Greenpeace-Aktivisten am Sonntag- und Montagabend gegen die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) protestiert. Mit Botschaften wie „Kein neuer Tagebau in Lützen“, „Kein neues Kohlekraftwerk in Profen“ und „MIBRAG kommt, Heimat geht“ warnten sie vor den Plänen der MIBRAG. Diese
will im Raum Lützen einen neuen Braunkohletagebau erschließen und in Profen ein neues Kohlekraftwerk bauen.
„Für einen schnellen Profit will die MIBRAG unsere Landschaft zerstören und unser Klima verheizen“, sagt Kevin Hausmann von Greenpeace Leipzig. „Das ist unverantwortlich. Wir können uns keine neuen Tagebaue und Kohlekraftwerke leisten, wenn wir das Weltklima stabilisieren wollen. Auch die MIBRAG muss endlich die Zeichen der Zeit erkennen und auf Erneuerbare Energien setzen.“ Alleine das relativ kleine Kraftwerk in Deuben stößt pro Sekunde rund 29 Kilogramm des klimaschädlichen CO2 aus. Dem geplanten Tagebau in Lützen, 25 Kilometer vor Leipzig, sollen bis zu neun Ortschaften zum Opfer fallen. Die MIBRAG besitzt bereits zwei Braunkohletagebaue im mitteldeutschen Raum: Vereinigtes Schleenhain und Profen.
Die gewonnene Braunkohle wird fast ausschließlich an die beiden Kraftwerke Lippendorf und Schkopau geliefert. Die MIBRAG-eigenen Kraftwerke in Deuben, Wählitz und Mumsdorf dienen hauptsächlich der Eigenversorgung, um weiter Braunkohle abzubauen. Sie sollen durch den Kraftwerksneubau in Profen abgelöst werden, der fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen wird. Damit einher geht eine Laufzeit von mindestens 40 Jahren. Erst kürzlich hat jedoch der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für möglich und nötig erklärt.
Greenpeace fordert von der MIBRAG, ihre Pläne hinsichtlich eines neuen Tagebaus und eines neuen Kraftwerks ad acta zu legen. Stattdessen soll sich das Unternehmen zukunftsorientiert zeigen und ausschließlich in Erneuerbare Energien investieren.
will im Raum Lützen einen neuen Braunkohletagebau erschließen und in Profen ein neues Kohlekraftwerk bauen.
„Für einen schnellen Profit will die MIBRAG unsere Landschaft zerstören und unser Klima verheizen“, sagt Kevin Hausmann von Greenpeace Leipzig. „Das ist unverantwortlich. Wir können uns keine neuen Tagebaue und Kohlekraftwerke leisten, wenn wir das Weltklima stabilisieren wollen. Auch die MIBRAG muss endlich die Zeichen der Zeit erkennen und auf Erneuerbare Energien setzen.“ Alleine das relativ kleine Kraftwerk in Deuben stößt pro Sekunde rund 29 Kilogramm des klimaschädlichen CO2 aus. Dem geplanten Tagebau in Lützen, 25 Kilometer vor Leipzig, sollen bis zu neun Ortschaften zum Opfer fallen. Die MIBRAG besitzt bereits zwei Braunkohletagebaue im mitteldeutschen Raum: Vereinigtes Schleenhain und Profen.
Die gewonnene Braunkohle wird fast ausschließlich an die beiden Kraftwerke Lippendorf und Schkopau geliefert. Die MIBRAG-eigenen Kraftwerke in Deuben, Wählitz und Mumsdorf dienen hauptsächlich der Eigenversorgung, um weiter Braunkohle abzubauen. Sie sollen durch den Kraftwerksneubau in Profen abgelöst werden, der fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen wird. Damit einher geht eine Laufzeit von mindestens 40 Jahren. Erst kürzlich hat jedoch der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für möglich und nötig erklärt.
Greenpeace fordert von der MIBRAG, ihre Pläne hinsichtlich eines neuen Tagebaus und eines neuen Kraftwerks ad acta zu legen. Stattdessen soll sich das Unternehmen zukunftsorientiert zeigen und ausschließlich in Erneuerbare Energien investieren.
Quelle:
PM Greenpeace










