In einer jetzt veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung wurden die Lernbedingungen in den deutschen Landkreisesn untersucht. Dabei schneidet das Altenburger Land eher durchschnittlich ab. Nachbarkreise wie Greiz, Leipziger Land oder der Saale Holzland Kreis stehen deutlich besser da. Unterteilt wurden die Betrachtungen in schulisches, berufliches, soziales und persönliches Lernen. Beim beruflichen und beim sozialen Lernen, ist der Landkreis Altenburger Land sogar eher unterhalb des Durchschnittes anzusiedeln. Beim schulischen Lernen hingegen sind die Werte besser als in großen Teilen Thüringens. Beim persönlichen Lernen schneidet das Altenburger wiederum schlechter ab als das Leipziger Land, liegt aber über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe.
Für den Deutschen Lernatlas wurden über 300 Kennzahlen aus unterschiedlichen Quellen über-prüft. Nach einem in Kanada entwickelten mathematischen Verfahren wurden daraus 38 Kenn-zahlen ausgewählt, die besonders aussagekräftig für die Lernbedingungen vor Ort und für nahezu alle Kommunen verfügbar sind. Diese wurden dann zu einem Gesamtindex kombiniert, der abbil-det, wie gut die Entwicklungschancen der Bürger in den verschiedenen Lebensbereichen, Lern-formen und Lernorten sind.
Im Altenburger Land sind Defizite im englischen Lesen, ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, eine geringe Teilhabe am politischen Geschehen oder die unterdurchschnittliche Teilnahme an Volkshochschulkursen mit die Ursachen für den Gesamtwert.
Fragensteller | 23.11.2011 20:10










