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Artikel vom: 05.05.2010
Hilfe für die Haselmaus
Im vergangenen Jahr waren in Thüringen viele Kinder auf „Nussjagd“. Sie suchten fleißig nach angeknabberten Haselnüssen. Ziel dieser vom Naturschutzbund Thüringen initiierten und vom Altenburger Naturkundemuseum „Mauritianum“ fachlich betreuten Aktion, war das Auffinden der seltenen Haselmaus. Der kleine Nager gehört wie auch der Siebenschläfer zu den Bilchen (Schläfern). Er trägt seinen Namen nur wegen seines mausähnlichen Aussehens.
Obwohl in Thüringen Vorkommen der Haselmaus z. B. Berga, Sondershausen, Goldisthal und Katzhütte festgestellt wurden, war das Ergebnis für das Altenburger Land negativ. Vielleicht gibt es zu wenig geeignete Hecken und Waldränder, an denen sich die Haselmaus heimisch fühlt und genügend Nahrung findet. Deshalb wollten die Kinder der Meuselwitzer Kindergärten „Märchenland“ und „Lieselotte Hermann“ der Haselmaus und anderen Heckenbewohnern helfen. Sie beschlossen, Haselnusssträucher und andere Sträucher zu pflanzen. Doch ohne Hilfe war das nicht zu schaffen. Mit dem NABU Altenburger Land und dem Meuselwitzer SPD-Ortsverein waren schnell Sponsoren und Helfer für das Projekt gefunden.
Am 27. 04. 2010 pflanzten die Gruppen „Regenbogen“ und „Füchse“ des Kindergartens „Märchenland“ für ihren winzigen Freund dreißig Haselnusssträucher im Meuselwitzer Seckendorf-Park. Mit viel Freude, Tatendrang und Liebe steckten sie die Pflanzlinge in die vorbereiteten Löcher, füllten die Erde auf und versorgten die Sträucher anschließend mit Wasser. Nach dem Motto „Viele fleißige Hände machen, der Arbeit schnell ein Ende“ war binnen kurzer Zeit das Werk vollbracht. Selbst Pflanzprofis wären erstaunt gewesen.
Am nächsten Tag, schlossen der Kindertagesstätte „Lieselotte Hermann“ mit ihren Pflanzungen an. Sie wollten im Meuselwitzer Wirker-Park Lücken in bestehenden Hecken schließen. Damit konnte zusätzlich das Umfeld des Denkmals für die Befreiungskriege von 1813 aufgewertet werden. Getreu der Denkmalsinschrift „Mögen Enkel kraftvoll walten und Errungenes erhalten“ gingen die Kinder mit ebenso viel Enthusiasmus, Spaß und Freude zu Werke. Zwei Wildapfelbäumchen und dreißig Haselnusssträucher bereichern nun den Wirker-Park.
Für die Kinder war der Vormittag im Grünen ein interessantes Erlebnis. Neben aktiver Haselmaushilfe leisteten sie sowohl einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Heimatortes als auch für den Schutz zahlreicher anderer Heckenbewohner. Schön wäre es, wenn sich weitere Bildungseinrichtungen dieser Initiative anschließen.
Abschließend gilt unser Dank der Stadtverwaltung Meuselwitz für die kurzfristige und unbürokratische Bereitstellung von Pflanzflächen. Der Leiter des Ordnungsamtes Herr Groß sowie der Meuselwitzer Stadtgärtner Herr Köhler schenkten dem Anliegen freundlicherweise „offene Ohren“. Wir hoffen, auch in Zukunft in anderen Kommunen des Altenburger Landes wohlwollende Aufmerksamkeit für die Belange von Natur- und Umweltschutz zu finden.
Obwohl in Thüringen Vorkommen der Haselmaus z. B. Berga, Sondershausen, Goldisthal und Katzhütte festgestellt wurden, war das Ergebnis für das Altenburger Land negativ. Vielleicht gibt es zu wenig geeignete Hecken und Waldränder, an denen sich die Haselmaus heimisch fühlt und genügend Nahrung findet. Deshalb wollten die Kinder der Meuselwitzer Kindergärten „Märchenland“ und „Lieselotte Hermann“ der Haselmaus und anderen Heckenbewohnern helfen. Sie beschlossen, Haselnusssträucher und andere Sträucher zu pflanzen. Doch ohne Hilfe war das nicht zu schaffen. Mit dem NABU Altenburger Land und dem Meuselwitzer SPD-Ortsverein waren schnell Sponsoren und Helfer für das Projekt gefunden.
Am 27. 04. 2010 pflanzten die Gruppen „Regenbogen“ und „Füchse“ des Kindergartens „Märchenland“ für ihren winzigen Freund dreißig Haselnusssträucher im Meuselwitzer Seckendorf-Park. Mit viel Freude, Tatendrang und Liebe steckten sie die Pflanzlinge in die vorbereiteten Löcher, füllten die Erde auf und versorgten die Sträucher anschließend mit Wasser. Nach dem Motto „Viele fleißige Hände machen, der Arbeit schnell ein Ende“ war binnen kurzer Zeit das Werk vollbracht. Selbst Pflanzprofis wären erstaunt gewesen.
Am nächsten Tag, schlossen der Kindertagesstätte „Lieselotte Hermann“ mit ihren Pflanzungen an. Sie wollten im Meuselwitzer Wirker-Park Lücken in bestehenden Hecken schließen. Damit konnte zusätzlich das Umfeld des Denkmals für die Befreiungskriege von 1813 aufgewertet werden. Getreu der Denkmalsinschrift „Mögen Enkel kraftvoll walten und Errungenes erhalten“ gingen die Kinder mit ebenso viel Enthusiasmus, Spaß und Freude zu Werke. Zwei Wildapfelbäumchen und dreißig Haselnusssträucher bereichern nun den Wirker-Park.
Für die Kinder war der Vormittag im Grünen ein interessantes Erlebnis. Neben aktiver Haselmaushilfe leisteten sie sowohl einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Heimatortes als auch für den Schutz zahlreicher anderer Heckenbewohner. Schön wäre es, wenn sich weitere Bildungseinrichtungen dieser Initiative anschließen.
Abschließend gilt unser Dank der Stadtverwaltung Meuselwitz für die kurzfristige und unbürokratische Bereitstellung von Pflanzflächen. Der Leiter des Ordnungsamtes Herr Groß sowie der Meuselwitzer Stadtgärtner Herr Köhler schenkten dem Anliegen freundlicherweise „offene Ohren“. Wir hoffen, auch in Zukunft in anderen Kommunen des Altenburger Landes wohlwollende Aufmerksamkeit für die Belange von Natur- und Umweltschutz zu finden.
Quelle:
Cordula Winter










