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Artikel vom: 27.05.2010
Frackowiak wirft Krause Wählerbetrug vor
Erklärung zum Fraktionswechsel von Wolfgang Krause und Andrea Rücker
Anfang Mai hat die FDP-Fraktion im Altenburger Stadtrat durch den Austritt von zwei ihrer vier Mitglieder den Fraktionsstatus verloren. Der frühere Fraktionsvorsitzende Wolfgang Krause trat aus der FDP-Fraktion aus und innerhalb weniger Stunden zur SPD-Fraktion über. Die Parteilose Andrea Rücker folgte ihm dorthin. Seitdem sind die Liberalen im Stadtrat nur noch durch zwei fraktionslose Stadträte vertreten.
Zu dieser Entwicklung äußert sich der ehemalige Fraktionsvorsitzende und nunmehrige fraktionslose FDP-Stadtrat Dr. Johannes Frackowiak: „Für die Eingeweihten kam der Zerfall der Fraktion nicht überraschend. Wolfgang Krause hat mit seinem Übertritt zur SPD die Konsequenz aus seinem eigenen Verhalten der letzten Monate gezogen. Im Wahlkampf wollte er noch den autoritären Politikstil des Oberbürgermeisters beenden, wie im FDP-Kommunalwahlprogramm nachzulesen ist. In der Realität war er schon seit längerem ein williger Gefolgsmann von Michael Wolf, wie nicht zuletzt seine Haltung zur Missachtung des Stadtratsbeschlusses in der Flugplatzfrage beweist. Der Fraktionswechsel von Wolfgang Krause ist aus meiner Sicht nichts anderes als Verrat am FDP-Kommunalwahlprogramm und Wählerbetrug.“
Bereits Ende März hatte Krause völlig unerwartet den Fraktionsvorsitz hingeworfen. Der von ihm zum Nachfolger vorgeschlagene Johannes Frackowiak wurde daraufhin von der Fraktion einstimmig zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Dazu noch einmal Frackowiak: „Als bisheriger Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden habe ich die Wahl trotz meiner starken beruflichen Einbindung an einem Forschungsinstitut in Dresden akzeptiert. Ich hatte gehofft, den Zerfall der Fraktion noch aufhalten zu können, der sich bereits seit einigen Wochen abzeichnete. Leider musste ich jedoch erkennen, dass mir weder Wolfgang Krause noch Andrea Rücker wirklich eine Chance geben wollten. Jetzt weiß ich auch, warum: Zu einer anderen Fraktion tritt man nicht innerhalb von 5 Minuten über! Zum Zeitpunkt meiner Wahl waren die Würfel für den Fraktionswechsel sicher schon gefallen. Insofern war mir nicht mehr als die Rolle eines Konkursverwalters für die Fraktion zugedacht.“
Über die Gründe von Andrea Rücker für ihren Übertritt zur SPD-Fraktion kann nach Meinung von Frackowiak nur spekuliert werden: „Frau Rücker war Herrn Krause zu besonderer Loyalität verpflichtet, seit er mit ihr gemeinsam einen Verein zum Schutz der Wildenten und Schwäne am Großen Teich gegründet hat.“ Auffällig war auch die Unterstützung, die die Stadtverwaltung diesem Verein gewährte. „Ein Schelm, wer Arges dabei denkt,“ so der ehemalige Vorsitzende der FDP-Fraktion, der in Zukunft auch als fraktionsloses Mitglied des Stadtrates liberale Politik für die Stadt Altenburg gestalten wird.
Anfang Mai hat die FDP-Fraktion im Altenburger Stadtrat durch den Austritt von zwei ihrer vier Mitglieder den Fraktionsstatus verloren. Der frühere Fraktionsvorsitzende Wolfgang Krause trat aus der FDP-Fraktion aus und innerhalb weniger Stunden zur SPD-Fraktion über. Die Parteilose Andrea Rücker folgte ihm dorthin. Seitdem sind die Liberalen im Stadtrat nur noch durch zwei fraktionslose Stadträte vertreten.
Zu dieser Entwicklung äußert sich der ehemalige Fraktionsvorsitzende und nunmehrige fraktionslose FDP-Stadtrat Dr. Johannes Frackowiak: „Für die Eingeweihten kam der Zerfall der Fraktion nicht überraschend. Wolfgang Krause hat mit seinem Übertritt zur SPD die Konsequenz aus seinem eigenen Verhalten der letzten Monate gezogen. Im Wahlkampf wollte er noch den autoritären Politikstil des Oberbürgermeisters beenden, wie im FDP-Kommunalwahlprogramm nachzulesen ist. In der Realität war er schon seit längerem ein williger Gefolgsmann von Michael Wolf, wie nicht zuletzt seine Haltung zur Missachtung des Stadtratsbeschlusses in der Flugplatzfrage beweist. Der Fraktionswechsel von Wolfgang Krause ist aus meiner Sicht nichts anderes als Verrat am FDP-Kommunalwahlprogramm und Wählerbetrug.“
Bereits Ende März hatte Krause völlig unerwartet den Fraktionsvorsitz hingeworfen. Der von ihm zum Nachfolger vorgeschlagene Johannes Frackowiak wurde daraufhin von der Fraktion einstimmig zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Dazu noch einmal Frackowiak: „Als bisheriger Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden habe ich die Wahl trotz meiner starken beruflichen Einbindung an einem Forschungsinstitut in Dresden akzeptiert. Ich hatte gehofft, den Zerfall der Fraktion noch aufhalten zu können, der sich bereits seit einigen Wochen abzeichnete. Leider musste ich jedoch erkennen, dass mir weder Wolfgang Krause noch Andrea Rücker wirklich eine Chance geben wollten. Jetzt weiß ich auch, warum: Zu einer anderen Fraktion tritt man nicht innerhalb von 5 Minuten über! Zum Zeitpunkt meiner Wahl waren die Würfel für den Fraktionswechsel sicher schon gefallen. Insofern war mir nicht mehr als die Rolle eines Konkursverwalters für die Fraktion zugedacht.“
Über die Gründe von Andrea Rücker für ihren Übertritt zur SPD-Fraktion kann nach Meinung von Frackowiak nur spekuliert werden: „Frau Rücker war Herrn Krause zu besonderer Loyalität verpflichtet, seit er mit ihr gemeinsam einen Verein zum Schutz der Wildenten und Schwäne am Großen Teich gegründet hat.“ Auffällig war auch die Unterstützung, die die Stadtverwaltung diesem Verein gewährte. „Ein Schelm, wer Arges dabei denkt,“ so der ehemalige Vorsitzende der FDP-Fraktion, der in Zukunft auch als fraktionsloses Mitglied des Stadtrates liberale Politik für die Stadt Altenburg gestalten wird.
Quelle:
PM Frackowiak










