Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf überreichte am Montag dieser Woche Fördermittelbescheide an Vertreter von sieben Kleingartenvereinen aus dem Stadtgebiet. Damit fließt bereits zum dritten Mal auf Grundlage der „Förderrichtlinie zur Stabilisierung des Kleingartenwesens“ Geld in Altenburger Kleingartenanlagen. Das finanzielle Volumen der Bescheide liegt bei rund 57.000 Euro und damit in etwa auf Vorjahresniveau. Bei dem Geld handelt es sich um Pachtzinseinnahmen, die auf Antrag an förderwürdige Sparten für konkrete Vorhaben zur Verfügung gestellt werden. Das Verfahren hat sich bewährt (die Pressestelle berichtete). Die Kleingartenvereine, die nun in den Genuss der Fördergelder kommen, wollen mit den bevorstehenden Investitionen weiter an Attraktivität gewinnen. Hauptnutznießer sind in diesem Jahr die Kleingartenvereine „Immergrün“, „Altenburg-Ost“, „Süd-Ost“, „Am Lerchenberg“ und „Glückauf“. Kleinere Beträge erhalten in diesem Jahr die Anlagen „Weißer Berg“ und „Bauhof I“.Insgesamt waren 19 Anträge auf finanzielle Unterstützung eingegangen, die beantragten Zuwendungen summierten sich auf rund 125.000 Euro.
Nachdem die Verwaltung in Abstimmung mit dem Regionalverband Altenburger Land der Kleingärtner eine Vorauswahl getroffen hatte, fasste der Bauausschuss des Stadtrats im Mai den Beschluss über die Vergabe der Mittel.Die Projekte in den Gartenanlagen Immergrün und Altenburg-Ost sind mittlerweile bereits verwirklicht worden. Der Verein Immergrün konnte dank der Zuwendung in Höhe von rund 5700 Euro den Vorplatz erweitern. In der Anlage Altenburg-Ost wurde ein Kräutergarten gestaltet. In dieses Vorhaben flossen rund 6000 Euro aus dem städtischen Haushalt. Die beiden Kleingartensparten Immergrün und Altenburg-Ost sorgten übrigens schon dadurch für Schlagzeilen, dass sie bei Wettbewerben Preise einheimsten.
Diese Preise zeigen, dass das Geld dort offenbar gut angelegt ist. Die weiteren Maßnahmen, die gefördert werden, sind eine Zaunerneuerung (Anlage „Weißer Berg“, Fördersumme rund 1500 Euro), Baumfäll- und Pflegearbeiten („Bauhof I“, rund 600 Euro), Parkplatzbau („Süd-Ost“, rund 15.000 Euro) sowie Wegebau in der Anlage „Am Lerchenberg“ (rund 15.000 Euro) und in der Anlage „Glück Auf“ (rund 13.000 Euro). Aus Sicht des Oberbürgermeisters hält die Skatstadt mit der Förderrichtlinie einen echten Trumpf in der Hand, der den Bestand zahlreicher Kleingartenanlagen sichert. Zudem sei positiv zu bewerten, dass die Finanzspritzen für die Kleingärten wie ein kleines Konjunkturprogramm wirken, von dem die mittelständische Wirtschaft profitiert. Nicht zu unterschätzen sei darüber hinaus die Außenwirkung der Maßnahmen, denn Altenburgs Ruf als grüne Stadt werde so gefestigt. Wer sich ausführlich über die rechtlichen Grundlagen des Förder-Prozederes informieren möchte, kann das via Internet tun. Auf den städtischen Internetseiten (www.altenburg.eu) sind unter „Bauen und Wohnen“, Unterpunkt „Kleingartenwesen“, die Förderrichtlinie, der Generalpachtvertrag und der Öffentlich-rechtliche Vertrag nachzulesen.










