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Artikel vom: 09.11.2011
Einsparung werden spürbar
Die vom Freistaat Thüringen geplanten Kürzungen des kommunalen Finanzausgleichs (die Pressestelle berichtete) führen dazu, dass die Stadt Altenburg weitere einschneidende Maßnahmen ergreifen muss. Oberbürgermeister Michael Wolf hat entschieden, dass die im Eingangsbereich des Rathauses beschäftigten Mitarbeiterinnen ab 1. Dezember 2011 mit anderen notwendigen Aufgaben betraut werden müssen. Dies hat zur Folge, dass der Eingangsbereich des Rathauses ab Dezember unbesetzt bleiben wird. Zur Orientierung im Rathaus sind sowohl im Eingangsbereich wie auch in jeder Etage Hinweistafeln angebracht. Die telefonische Erreichbarkeit bleibt von dieser Maßnahme selbstverständlich unberührt.
Trotz dieser Maßnahme sieht sich der Oberbürgermeister derzeit außerstande, einen ausgeglichenen Etat-Entwurf für das kommende Jahr vorzulegen. Die Situation im Verwaltungshaushalt ist dramatisch, der Handlungsspielraum sehr begrenzt, da viele Positionen aufgrund gesetzlicher beziehungsweise vertraglicher Regelungen festgeschrieben sind. Auch der Vermögenshaushalt der Stadt ist derzeit nicht ausgeglichen, hier summiert sich das Defizit auf rund 1,25 Millionen Euro.
Um den Bürgern den Ernst der Lage zu verdeutlichen, hat sich die Stadt Altenburg an einem Aktionstag beteiligt, der am Dienstag dieser Woche stattfand. Aus Protest gegen die vom Freistaat angekündigten Kürzungspläne blieben in Altenburg acht städtische Einrichtungen, darunter Bibliothek, Inselzoo und Schwimmhalle, geschlossen.
Trotz dieser Maßnahme sieht sich der Oberbürgermeister derzeit außerstande, einen ausgeglichenen Etat-Entwurf für das kommende Jahr vorzulegen. Die Situation im Verwaltungshaushalt ist dramatisch, der Handlungsspielraum sehr begrenzt, da viele Positionen aufgrund gesetzlicher beziehungsweise vertraglicher Regelungen festgeschrieben sind. Auch der Vermögenshaushalt der Stadt ist derzeit nicht ausgeglichen, hier summiert sich das Defizit auf rund 1,25 Millionen Euro.
Um den Bürgern den Ernst der Lage zu verdeutlichen, hat sich die Stadt Altenburg an einem Aktionstag beteiligt, der am Dienstag dieser Woche stattfand. Aus Protest gegen die vom Freistaat angekündigten Kürzungspläne blieben in Altenburg acht städtische Einrichtungen, darunter Bibliothek, Inselzoo und Schwimmhalle, geschlossen.
Quelle:
PM
Kommentare
Hoffnungverloren | 12.11.2011 21:58
Anstatt endlich aufzuhören, für jeden Sportverein einen Sportplatz zu betreiben, schließt unser OB das Pförtnerhaus im Rathaus und bezueichnet das ganze laut heutiger OVZ als "Luxus". Der Mann hat sich aber ganz schön von der Realität entfernt. Vielleicht sagt ihm mal jemand, wie es in Altenburg aussieht.
frieda schmidt | 12.11.2011 18:43
man kann es kaum glauben, dass man hier noch von bürgerfreundlichkeit und bürgernähe reden will!!!in solch einer verwaltung die einzige stelle zu schließen, an welcher die bürger immer freundliche auskunft erhielten und beraten wurden!!!!dies ist wohl ein dorn im auge für den oberbürgermeister und den stadtrat, zuviel freundlichkeit, interesse und spass an der arbeit!?!es ist nicht die erste falsche entscheidung des oberbürgermeisters, die ich nun heute zur kenntniss nehmen muss!!! wir freuen uns schon auf die oberbürgermeisterwahl 2012!!!!!
Kritiker | 10.11.2011 18:37
Ich raffe das einfach nicht. Überall spricht man von Kundenfreundlichkeit und Bürgernähe. Und das erste was die Stadt schließt ist der Empfang. Das verstehe wer will. Der Stadtrat und der OB sollten sich überlegen, daß die nur wegen den Bürgern an ihren Stellen sitzen.










