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Artikel vom: 19.08.2010
Der Streit geht weiter
Über 1.600 Bürger fordern Baustart

Es wird viel darüber geredet und geschrieben, über das Altenburger Areal am Markt und den Plan der SWG zur neuen Bebauung. Mittlerweile kann man sogar überregional über die Bausubstanz der Skatstadt lesen und manchem Bürger ist unklar, ob vor dem Schreiben eines Artikels, Altenburg überhaupt besucht wurde. In der Kritik, der geplante Abriß der, seit 20 Jahren, verfallenden Gebäude auf dem Gelände. Dabei werden mitunter sogar jene zu Gegnern des SWG-Vorhabens, die vor Jahren noch ganz andere Baupläne befürworteten. Wir haben die Geschichte des Areals bis zum heutigen Streit verfolgt.
Quelle:
tv.altenburg
Kommentare
CFMZ | 25.08.2010 00:48
@Winfried Schnelle: Ich weiß nicht, warum sie sich immer alle so über Frau Kühl aufregen. Wer ihr zuhören will soll es tun, und wer das nicht will, soll es eben sein lassen. Aber ihr ehrenamtliches Engagement würde ich mir von so manch anderem Bürger mal wünschen!
Und soweit ich weiß, geht es im Paul-Gustavus-Haus gut voran. Die sind dort wirklich fleißig am werkeln. Stand ja auch in den Medien. Also bitte vorher informieren!
@ Alle: Und Alternativen zum bisherigen Plan gibt es ja. Besser geplante und genauso finanzierbar. Wenn die SWG wirklich aus wirtschaftlichen Gründen investieren will, dann kann sie genauso gut auch einen der besseren Vorschläge zumindest mal ins Auge fassen. Aber es gibt da einen Herrn W.... im Rathaus, der das alles fein durchpeitscht und auf die Unwissenheit der Leute hofft. Auch auf die Ihre! Denn, meine lieben Diskussionspartner, sie scheinen mir die katastrophalen Schwächen des bisherigen Plans tatsächlich nicht zu kennen!
Winfried Schnelle | 24.08.2010 09:45
Natürlich ist es das gute Recht, den Entwurf schlecht zu finden, aber dies ist daher noch lange keine objektive Wahrheit. Aber sind wir doch einmal ehrlich: z.B. Maria Kühl hat sich für die Rettung des Paul Gustavus Haus feiern lassen. Was ist bislang passiert? Nix, null Komma nix. (Entschuldigung, es wurden mal die Fenster geputzt... super) Sobald einer der heutigen Kritiker des Projektes der SWG, von einer Alternative nicht nur schwatzt, sondern auch ein gleiches Projekt mit eigenem Geld selbst umgesetzt hat, glaube ich ihm, dass er davon Ahnung hat. Vorher bleibt er eben nur ein Schwätzer....
CFMZ | 23.08.2010 23:30
Danke, aber ich bin sicher kein Schwätzer und ich renne sicher niemandem hinterher. Ich treffe hier nur sachliche Aussagen, vollkommen unemotional und unabhängig. Das können sie mir glauben. Und mit aller mir zur Verfügung stehenden Kompetenz bin ich zu der Entscheidung gekommen, daß das Areal ganz einfach schlecht geplant ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Alles Schwätzer | 23.08.2010 21:09
@CFMZ: Alle, die behaupten, es wäre ein schlechter Entwurf, sind doch nur Schwätzer, die der angeblichen Kulturelite dieser Stadt hinterherrennen. Wir können noch so lang auf diese Neuschwanstein-Sanierung von Maria Kühl und Konsorten warten. Sie wird jede, aber auch wirklich jede Bemühung zu nichte machen, diesen Schandfleck zu beseitigen. Nicht mehr diskutieren, nach 20 Jahren endlich machen!
CFMZ | 23.08.2010 15:20
Liebe Leute,
wir wollen doch jedem Menschen gönnen, daß er auch mal seine Meinung und Absicht ändert. So gestehe ich dieses Recht auch ehemaligen Befürwortern einer noch extremeren Bebauung zu, wenn sie das heute als Fehler ansehen.
Und dann möchte ich darauf hinweisen, daß das Areal am Markt einfach nur schlecht geplant ist. Ich glaube auch, daß man mit historischen Fassaden nicht jeden Bürger überzeugt. Aber bitte machen sie sich kundig: Ihnen wird klar werden, daß ein nachträglich zusammengebasteltes Verkehrskonzept/Wegekonzept, Parkraumkonzept und eben auch Gestaltungskonzept dem ganzen zugrunde liegt. Auch wenn ihnen Fassaden egal sind, haben sie vielleicht doch Interesse an sinnvollen Parkplätzen und keinen Staus und Unfällen in der Innenstadt. Bitte glauben sie mir eins: Wenn sie privat bauen würden, wären sie anders vorgegangen. Und das ist das eigentliche Problem. Der ganze Plan ist total überstürzt und hastig zusammengeschustert. Und sowas darf ein Verantwortungsträger (Stadtrat wie OB) eigentlich nicht mit seiner Stadt machen lassen.
Los jetzt! | 22.08.2010 20:37
Das mit der Kulturelite sehe ich genauso. Die einen sind selbst betroffen, die anderen meinen, für die Mehrheit der Leute zu sprechen. Interessant finde ich , dass sich überregionale \"Journalisten\" zu dem Thema äußern, ohne entweder hier gewesen zu sein oder nur eine Seite befragt zu haben. Mich hat noch keiner gefragt, wie ich zu dem Entwurf stehe. Ich sage dazu: Ob nun Altes erhalten oder nicht: Dort muss endlich etwas hin, von mir aus braucht das keine historische Fassade zu haben! Endlich Wohnungen in der Innenstadt und einen größeren Konsum, der sicher auch die Innenstadt etwas mehr belebt.
Wer das nicht will, muss selbst Verantwortung übernehmen und das Areal kaufen und entwickeln. Ich bin froh, dass die Städtische Wohnungsbaugesellschaft das macht!
Einer, der an Vernunft glaubt | 22.08.2010 19:00
Aha, nur weil die Minderheit einer selbst ernannten Kulturelite, glaubt, dass der entsprechende Bau nicht gut aussieht, ist dies so. Ist ja nett simpel gedacht. Nachdem nun also ein Peter Müller es geschafft hat, erfolgreich die Bebauung in der Pauritzer Straße zu verhindern, passiert das Gleiche mit dem Areal am Markt. Na das nenn ich doch mal Stadtplanung und Zukunftsvision. Ich möchte nur einmal daran erinnern, dass teilweise die gleichen Leute, die heute den Erhalt der alten Bausubstanz fordern, auch schon vorgeschlagen hatten, dass dort ein Park entstehen soll. Hmmm, wo wären denn DANN die Häsuer hin? In dem Beitrag wird ja auch sehr deutlich, welches Vorhaben der ehemalige Baudezernent an dieser Stelle einmal verfolgt hat. Heute steht er hinter dem Stadtforum. Man kann nur sagen, lasst die Träumer und Polemiker weiter agieren und vielleicht sind es die ja dann auch, welche in Altenburg als Letzte das Licht ausmachen.
CFMZ | 21.08.2010 01:51
Aber auch die Generationen vor uns haben drauf geachtet, daß die Häuser, die sie auf die abgerissenen gebaut haben, wenigstens ordentlich geplant waren und einem Mindestmaß an ästhetischem Anspruch gerecht wurden! Aber das scheinen wir ja langsam zu verlernen...
losgehts@arealammarkt | 19.08.2010 20:09
Wann geht es denn nun endlich mal los mit der Beseitigung des Missstandes im Herzen unserer Stadt? Wollen wir noch weiter auf ewig gestrige Träumer hören, die selbst in den letzten 20 Jahren nichts für den Erhalt der Gebäude getan haben oder denen es um ganz eigene Befindlichkeiten (z.B. ein bebauten Platz wo bislang gute Sicht und gutes Licht war) geht. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass sich der Stadtrat nicht einlullen lässt und begreift, dass auch Generationen vor uns alte Gebäude zugunsten neuer abgerissen haben. Wenn das nichts wird, erwarte ich von Altstadtverein, Stadtforum, Denkmalbeirat und sonstigen Verfechtern dieses ach so wertvollen Gebäudes, dass sie es kaufen und sanieren und natürlich das Areal insgesamkt schließen.
Wenn das Projekt wieder einmal stirbt, werden diese Leute die Schuld dafür tragen, dass auch 20 Jahre nach der Wende der Platz um die Brüderkirche ein Schandfleck ist.










