Die historischen Laternen, die die Auffahrt des Altenburger Residenzschlosses beleuchten, müssen aufgearbeitet oder durch originalgetreue Nachbauten ersetzt werden. Bei Routinekontrollen hatte sich gezeigt, dass die aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammenden Laternen nicht mehr ausreichend stark im Mauerwerk verankert sind. Zwei der insgesamt sieben kunstvoll gestalteten Leuchten wurden bereits demontiert, die verbliebenen fünf werden in nächster Zeit folgen. Ende der Vorwoche wurden für die Übergangszeit drei Laternen aus städtischen Beständen aufgestellt. Die provisorische Lösung dient der Gewährleistung der Verkehrssicherheit nach Einbruch der Dunkelheit.Die nun angeschobene Maßnahme beinhaltet auch die Erneuerung der Elektrik und der Erdverkabelung.
Ob die Laternen aufgearbeitet und somit erhalten werden können oder ob sie originalgetreu nachgebaut werden, wird nach eingehender fachlicher Prüfung entschieden. So oder so werden sich die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einer Schätzung zufolge auf 75.000 Euro summieren. Der aktuelle Zeitplan besagt, dass die Bauausführung im zweiten Halbjahr 2010 erfolgen wird.Zu Zeiten Herzog Josephs, der von 1834 bis 1848 regierte, wurden die Lampen noch mit Gas versorgt. Die historischen Laternen sind kunstvoll gefertigt und zeigen das herzogliche Wappen sowie die Initialen von Herzog Joseph. Der Herzog ließ während seiner Regentschaft auch mehrere Bauten errichten, unter anderem das Marstallgebäude, das 1851 fertig gestellt wurde.










