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Artikel vom: 29.10.2009
Anwälte bezweifeln Prinzen-Biographie
Fragwürdige Lebensgeschichte?
Er sieht sich gern als prominenter Neuzugang im Altenburger Land, Mario-Max geborener Wagner-Schöppl, der sich nach Adoption auch gern als Mitglied des Adelsgeschlechtes zu Schaumburg-Lippe betrachtet. Diesen Namen darf er aber nur als deutscher Staatsbürger führen. In seinem Heimatland Österreich wurden Adelstitel abgeschafft. Die letztlich dafür notwendige Einbürgerung fand beim Landratsamt Altenburger Land statt und wurde vom Trauzeugen seiner Mutter, Landrat Sieghard Rydzewski, unterschrieben.
Doch dies hätte nie stattfinden dürfen meinen die Anwälte der Kanzlei Kalckreuth, welche das Stammhaus Schaumburg-Lippe vertreten. Diese bezweifeln auch die von Mario-Max in selbst verbreiteten Interviews dargestellte Lebensgeschichte. „Ich bin ein echter Altenburger, und ein stolzer Thüringer. Nachdem ich meine Studienjahre in Dresden mit einem Magistergrad aus Jura abschließen konnte, und meine Referendar- und Gerichtspraxis in Deutschland absolvierte, wusste ich, dass ich für immer in Deutschland bleiben werde“ heißt es dort.
Genau diese Studiengeschichte stimmt nicht, meinen die Berliner Anwälte. So könne man bei der Universität in Salzburg nachlesen, dass Mario-Max im Jahr 2000 dort sein Studium beendete und den Magister 2000/2001 in Wien absolviert habe. Die Aussage, dass man in Dresden studiert habe, sei notwendig, um die für eine Einbürgerung notwendigen Lebensjahre in Deutschland nachweisen zu können.
Derzeit läuft bei der Staatsanwaltschaft in Köln ein Verfahren gegen den angeblichen Prinzen wegen Erschleichung der Einbürgerung. Die Staatsanwaltschaft in Gera hingegen hat Landrat Sieghard Rydzewski wegen der Beihilfe zur Erschleichung der Einbürgerung im Visier. In einer Erweiterung der Strafanzeige weist man nun auf diese Differenzen in der Lebensgeschichte von Mario-Max hin.
Auch andere Teile der eigenen Interviews des geborenen Salzburger scheinen eher unklar. Während er behauptete für seine Einbürgerung den Einbürgerungskurs der Volkshochschule im Altenburger Land besucht zu haben, steht dem eine Aussage des Landesverbandes der Volkshochschulen entgegen. Danach habe, seit dessen Einführung, nicht einer dieser Kurse stattgefunden.
Doch dies hätte nie stattfinden dürfen meinen die Anwälte der Kanzlei Kalckreuth, welche das Stammhaus Schaumburg-Lippe vertreten. Diese bezweifeln auch die von Mario-Max in selbst verbreiteten Interviews dargestellte Lebensgeschichte. „Ich bin ein echter Altenburger, und ein stolzer Thüringer. Nachdem ich meine Studienjahre in Dresden mit einem Magistergrad aus Jura abschließen konnte, und meine Referendar- und Gerichtspraxis in Deutschland absolvierte, wusste ich, dass ich für immer in Deutschland bleiben werde“ heißt es dort.
Genau diese Studiengeschichte stimmt nicht, meinen die Berliner Anwälte. So könne man bei der Universität in Salzburg nachlesen, dass Mario-Max im Jahr 2000 dort sein Studium beendete und den Magister 2000/2001 in Wien absolviert habe. Die Aussage, dass man in Dresden studiert habe, sei notwendig, um die für eine Einbürgerung notwendigen Lebensjahre in Deutschland nachweisen zu können.
Derzeit läuft bei der Staatsanwaltschaft in Köln ein Verfahren gegen den angeblichen Prinzen wegen Erschleichung der Einbürgerung. Die Staatsanwaltschaft in Gera hingegen hat Landrat Sieghard Rydzewski wegen der Beihilfe zur Erschleichung der Einbürgerung im Visier. In einer Erweiterung der Strafanzeige weist man nun auf diese Differenzen in der Lebensgeschichte von Mario-Max hin.
Auch andere Teile der eigenen Interviews des geborenen Salzburger scheinen eher unklar. Während er behauptete für seine Einbürgerung den Einbürgerungskurs der Volkshochschule im Altenburger Land besucht zu haben, steht dem eine Aussage des Landesverbandes der Volkshochschulen entgegen. Danach habe, seit dessen Einführung, nicht einer dieser Kurse stattgefunden.
Quelle:
tv.altenburg










