Altenburg, 21.05.2012 | 23:57 Uhr
Kommentare
Bernd Wiederisch | 12.12.2011 14:59
Also die Argumentation der Eingemeindungsfreunde ist ja mehr als untere Schublade. Auch in meinem Verwandenkreis (auch innerhalb der Gemeinde Saara) kann man das Zusammengehen mit Nobitz nicht verstehen. Und tatsächlich ist dies ordnungspolitischer Unfug, der aber in Thüringen scheinbar üblich ist. Ich bezweifel, dass Herr Läbe mit seinen 17 Mitarbeitern einen annähernden Überblick über die künftige Großgemeinde haben wird. Daher hoffe ich, dass in diesem Fall die Vernunft siegt und man sich an den historisch gewachsenen Strukturen orientiert. Wenn man also schon jetzt, diejenigen beschimpft, die diese Fusion nicht wollen, na dann viel Spaß im Herrschaftsbereich von Andersch und Läbe....
H.Läbe | 12.12.2011 14:22
Antwort zum „Bewohner von Saara“: An den Dorfbewohner von Saara oder wer steckt wirklich dahinter? Lieber Schreiber des Artikels, wenn Sie wirklich Einwohner von Saara sind, dann haben Sie bestimmt kein eigenes Grundstück? Die Lasten der Dörflichen Grundstücke sind im Satzungsrecht wie die städtischen gleich zu behandeln, das heißt im Umkehrschluss eine sehr hohe Belastung .Reden Sie doch einfach mal mit den Bürgern von Ehrenberg und Mockzig. In Paditz gab es eine tolle Baumaßnahme, wo das Abwasser von der Pleiße weg erst mal über viele Km gepumpt wird, wer muß das bezahlen? Und wann kommen die Bescheide. Ich denke nach der Wahl. Übrigens läuft dieses Wasser später auch wieder in die Pleiße! Raumpolitisch war diese Angliederung ein großer Fehler und auch nur von privater Interesse geschuldet. Den Schuh zieh ich mir nicht an! Ich bin beruflich in den letzten Monaten sehr viel in Saara und im Wieratal unterwegs und habe bis jetzt nur Zuspruch. Ich biete Ihnen natürlich gern ein persönliches Gespräch an. Melden Sie sich ,ich komme auch gern in eine Dorfversammlung . Viele Grüße vom Land H.Läbe
Mario Andersch | 12.12.2011 11:53
guten tag bewohner der gemeinde saaara, da du hier anonym schreibst und nicht den arsch in der hose hast, werde ich dir mal kurz erklären wie die einwohnerversmmlung in der gemeinde saara gelaufen sind. es gab in allen einwohnerversammlungen eine diskussion über sinn und unsinn einer fusion mit nobitz und die eingemeindung nach altenburg und gössnitz. zum schluss wurde aber ein eindeutiges votum für die fusion mit nobitz festgestellt. und du "bewohner der Gemeinde saara" solltest dich was schämen hier stimmung zu machen. es ist einfach nur feige in der anonymität solchen schrott zu schreiben und stimmung zu machen. wenn du mit dem was ich hier gepostet habe ein proplem hast kannst du dich gern persönlich an mich wenden. ich finde es schon seltsam was wir hier für wa shier einige politiker so vom stapel lassen. es ist der freie wille von bürgern sich mit einer anderen gemeinde zu verbinden. sicherlich auf vorschlag der politisch verantwortlichen aber das ist deren aufgabe. und wenn die gemeinde saara unter die 3000 einwohner rutscht ist es des bürgermeisters pflicht dagegen zu steuern. und wenn nun ein politiker denkt er kann hier machen was er will, dan hat er sich geschnitten. zur nächsten wahl wird er seinen denkzettel erhalten. ich wähle jedenfalls keine spd mehr. mit freundlichen grüssen mario andersch p.s. wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten
Bewohner der Gemeinde Saara | 11.12.2011 19:03
Sehr geehrter Herr Läbe, wenn Sie nur annähernd als Politiker des Landkreises denken würden, so würden Sie selbst entscheiden, dass Saara und vermutlich auch Nobitz gleich zur Stadt Altenburg (bei vollen Bezügen!!!) sichert, freut sich der andere über ein größere Gemeinde und damit einen stabilen Job. Letzlich nutzen alle Gemeinden im Umland von Altenburg Leistungen, welche die Stadt anbietet, nur zahlen will dafür keiner (z.B. Berufsfeuerwehr). Mit ein wenig Verantwortung für die Zukunft der Nobitzer oder Saaraer, müssten Sie sich für eine Fusion mit Altenburg entscheiden. Das Thema Flugplatz ist übrigens ganz schlecht gewählt. War es nicht die Gemeinde Nobitz, die sich weit vor Altenburg aus dem Flughafen zurück gezogen hat. Legen Sie doch bitte nicht der ländlichen Bevölkerung in den Mund, was diese will!!! In der Gemeinde Saara wollen mehr nach Altenburg oder Gößnitz als sie denken. Der Unfug, den Sie hier raumpolitisch treiben, ist kaum noch vertretbar. Es ist schlichtweg eine unprofessionell, ihre Dorfstruktur mit der eines Mittelzentrums zu vergleichen. Die von Ihnen kritisierten (zu vielen) Mitarbeiter kümmern sich auch um weiche Standortfaktoren, die Ihr Dorf erst lebenswert machen (Theater, Schloss, Schwimmhalle etc.). Wenn Sie sich übrigens die dörflichen Stadtteile Altenburgs ansehen, dann sehen Sie (wenn Sie wollen), dass ein Dorf auch in der Stadt funktioniert. Dort passiert derzeit mehr als in Nobitz in den letzten zehn Jahren (Herrenhaus, Bürgerhäuser, Dorferneuerung etc.), während Ihr Gewerbegebiet den gesamten Landkreis an den Bettestab bringt. Auch ist hier keiner verarmt. Für einen Bürgermeister des Landkreises ist ihr Beitrag hier in Armutszeugnis, insofern haben Sie recht... gute Nacht Landbevölkerung, bei solchen wenig zukunftsorientierten Bürgermeistern.
H.Läbe | 11.12.2011 01:06
Ich finde es langsam unerträglich, dass Altenburger SPD-Mitglieder und Altenburger Stadträte über ein fremdes Territorium entscheiden und die Nobitzer und Saaraer Bürger und Gemeinderäte für unmündig erklärt werden. Wir dürfen über unsere eigene Entwicklung nicht selbst bestimmen. Die Altenburger SPD-Stadträte haben sich bewusst aus dem ländlichen Bereich zurückgezogen, ich meine damit eine gemeinsame Entwicklung unseres Flughafens. Trotz eines Kreis-Parteitagsbeschlusses wurde die Zukunft des Flughafens bewusst aufs Spiel gesetzt, ohne vorher mit den Gesellschaftern nach einer Lösung zu suchen. Dabei hat man auch noch Erfurt den Flughafen auf dem Tablett präsentiert! Den Ausgang kennt jeder. Beim Theater sind wir doch auch solidarisch! Wie lange noch? Wir haben ebenfalls mit unsere Ortsgruppe der SPD Wieratal-Nobitz über unseren Weg beraten und wir sind einhellig der Meinung, dass nur eine entsprechend große Gemeinde mit ca. 10 T.Einwohnern eine Zukunft im ländlichen Raum hat und da gehört Saara und das Wieratal als Gemeinschaft zusammen. Kann sich ein Altenburger vorstellen, dass Altenburg bis Jückelberg und Gösdorf reicht .Unsere ländliche Bevölkerung kann es nicht! Städtische Satzungen würden viele Bürger so sehr schröpfen, dass einige Ihr Eigentum verkaufen müssen. Die effizienteren und zukunftsträchtigen Strukturen, welche uns vorgegaukelt werden ,kann ich in Altenburg nicht sehen. Da gibt es zu viele Überschneidungen mit dem Landkreis wie z.Bsp.:eigene Schulverwaltung, Bauordnungsamt und Rechnungsprüfung. Alles Kosten die unsere Bürger mit bezahlen sollen. Macht in Altenburg die Hausaufgaben, die wir in unseren Gemeinden schon lange gemacht haben. Das sind effektive Strukturen, allein mit den zwei Verwaltungen Nobitz und Saara, mit insgesamt dann 17 Beschäftigten können 6500 Einwohner effizient verwaltet werden. Da ist Altenburg Meilenweit entfernt! Wir haben allein ein Straßennetz von 75 km in eigener Baulast zu unterhalten. Das heißt auch Winterdienst. Da sind Welten dazwischen! Interessanter ist aber, dass die Saaraer Bürger nach Nobitz wollen und die Gößnitzer nicht nach Schmölln . Die Meinung der Gößnitzer wird akzeptiert, die der Saaraer nicht! Wo ist die Demokratie? Ich hoffe das die CDU nicht in den gleichen Trott verfällt. Wir werden allen Landratskandidaten eine Plattform in unserer Gemeinde bieten, da bin ich heute schon gespannt, ob einer auf die Stimmen aus Nobitz und Saara verzichten kann! Aber auch noch einen Punkt muß ich anschneiden. Saara soll nach dem Willen von zwei Akteuren zerschnitten werden, weil 16 Jahre eigene Entwicklung nicht gilt, wie soll das geschehen? Altenburg bekommt den Bevölkerungs-und finanzstarken Teil und Gößnitz die Flächen mit den meisten Straßen und den kleinsten Dörfern. Die Stadt Gößnitz hat aber große finanzielle Sorgen, da wird mit dringend anstehendem Straßenbau gar nichts mehr. Mit dem jetzt ausgereichten Geld wäre eine Abhilfe bereits vorgesehen. Aber wen interessiert den wirklich die Landbevölkerung. Jedenfalls kein Stadtrat, da denkt jeder nur an seine Stadt. Gute Nacht Landbevölkerung. H.Läbe Nobitz
Läbe Hendrik Bürgermeister in Nobitz | 11.12.2011 01:00
Ich finde es langsam unerträglich, dass Altenburger SPD-Mitglieder und Altenburger Stadträte über ein fremdes Territorium entscheiden und die Nobitzer und Saaraer Bürger und Gemeinderäte für unmündig erklärt werden. Wir dürfen über unsere eigene Entwicklung nicht selbst bestimmen. Die Altenburger SPD-Stadträte haben sich bewusst aus dem ländlichen Bereich zurückgezogen, ich meine damit eine gemeinsame Entwicklung unseres Flughafens. Trotz eines Kreis-Parteitagsbeschlusses wurde die Zukunft des Flughafens bewusst aufs Spiel gesetzt, ohne vorher mit den Gesellschaftern nach einer Lösung zu suchen. Dabei hat man auch noch Erfurt den Flughafen auf dem Tablett präsentiert! Den Ausgang kennt jeder. Beim Theater sind wir doch auch solidarisch! Wie lange noch? Wir haben ebenfalls mit unsere Ortsgruppe der SPD Wieratal-Nobitz über unseren Weg beraten und wir sind einhellig der Meinung, dass nur eine entsprechend große Gemeinde mit ca. 10 T.Einwohnern eine Zukunft im ländlichen Raum hat und da gehört Saara und das Wieratal als Gemeinschaft zusammen. Kann sich ein Altenburger vorstellen, dass Altenburg bis Jückelberg und Gösdorf reicht .Unsere ländliche Bevölkerung kann es nicht! Städtische Satzungen würden viele Bürger so sehr schröpfen, dass einige Ihr Eigentum verkaufen müssen. Die effizienteren und zukunftsträchtigen Strukturen, welche uns vorgegaukelt werden ,kann ich in Altenburg nicht sehen. Da gibt es zu viele Überschneidungen mit dem Landkreis wie z.Bsp.:eigene Schulverwaltung, Bauordnungsamt und Rechnungsprüfung. Alles Kosten die unsere Bürger mit bezahlen sollen. Macht in Altenburg die Hausaufgaben, die wir in unseren Gemeinden schon lange gemacht haben. Das sind effektive Strukturen, allein mit den zwei Verwaltungen Nobitz und Saara, mit insgesamt dann 17 Beschäftigten können 6500 Einwohner effizient verwaltet werden. Da ist Altenburg Meilenweit entfernt! Wir haben allein ein Straßennetz von 75 km in eigener Baulast zu unterhalten. Das heißt auch Winterdienst. Da sind Welten dazwischen! Interessanter ist aber, dass die Saaraer Bürger nach Nobitz wollen und die Gößnitzer nicht nach Schmölln . Die Meinung der Gößnitzer wird akzeptiert, die der Saaraer nicht! Wo ist die Demokratie? Ich hoffe das die CDU nicht in den gleichen Trott verfällt. Wir werden allen Landratskandidaten eine Plattform in unserer Gemeinde bieten, da bin ich heute schon gespannt, ob einer auf die Stimmen aus Nobitz und Saara verzichten kann! Aber auch noch einen Punkt muß ich anschneiden. Saara soll nach dem Willen von zwei Akteuren zerschnitten werden, weil 16 Jahre eigene Entwicklung nicht gilt, wie soll das geschehen? Altenburg bekommt den Bevölkerungs-und finanzstarken Teil und Gößnitz die Flächen mit den meisten Straßen und den kleinsten Dörfern. Die Stadt Gößnitz hat aber große finanzielle Sorgen, da wird mit dringend anstehendem Straßenbau gar nichts mehr. Mit dem jetzt ausgereichten Geld wäre eine Abhilfe bereits vorgesehen. Aber wen interessiert den wirklich die Landbevölkerung. Jedenfalls kein Stadtrat, da denkt jeder nur an seine Stadt. Es zählt nur eine starke Stadt, der Rest ist sch.... egal.Gute Nacht liebe Landbevölkerung. H.Läbe Nobitz
Wochenspiegel