Auf der morgigen Stadtratssitzung wird es eine Dringlichkeitsvorlage geben, wonach die Stadt Altenburg darauf verzichtet wieder in die Flugplatz GmbH einzusteigen. Bislang hatte vor allem ein Mehrheit aus Linke und CDU in mehreren Beschlüssen den Altenburger Oberbürgermeister angewiesen, 19 Prozent der Anteile an dem Unternehmen zu übernehmen. Diese waren einst an die Stadtwerke übergegangen, welche die Beteiligung gekündigt hatten.
In einem Rechtstreit der Stadtwerke mit dem Airport wurde als Einigung eine Option ausgehandelt, wonach die Stadt Altenburg bis Ende März 2012 wieder in die Gesellschaft einsteigen solle. Ein positiver Beschluss zur Nutzung dieser Option blieb bislang aus, da inzwischen der Landkreis die Gesellschaft zum Verkauf angeboten hatte.
In einem Schreiben vom 18. Januar 2012 forderte nun Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos) die Stadt Altenburg auf, auf die Option zu verzichten, wenn der Kreistag im Februar dem Verkauf des Flugplatzes zustimmen sollte. In einem weiteren Schreiben bekräftigte er einen Tag später, dass dieser Beschluss keinen Verzug haben dürfe, da man Anfang März einen Notartermin für den Verkauf realisieren möchte. Käme dieser nicht zu Stande, so würde der Investor abspringen.
Derzeit scheinen sich die Fraktion im Altenburger Stadtrat einig, dem erneuten Einstieg der Stadt Altenburg in die Flugplatz GmbH endgültig eine Absage zu erteilen. Der morgige Beschluss hätte aber auch dann Bestand, wenn der Kreistag dem Verkauf nicht zustimmen würde oder der Einstieg des Investors aus einem anderen Grunde platzen würde. Das Kapitel Stadt Altenburg und Flugplatz GmbH wird ab morgen vermutlich endgültig beendet sein.
Mehr dazu in unserer Sendung ab 27. Januar um 18.30 Uhr!










