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Artikel vom: 27.09.2011
Theatertipps zum Wochenende
Neu aus der Taufe hebt Theater&Philharmonie Thüringen in dieser Spielzeit die Reihe der „Philharmonischen Schlosskonzerte“ im Festsaal des Altenburger Residenzschlosses. Damit wird das Konzertangebot um eine attraktive Farbe bereichert. Drei Schlosskonzerte sind 2011/12 vorgesehen. „Mozärtliches“ ist das erste Schlosskonzert am 30. September 19.30 Uhr überschrieben. Dem Wunderkind aus der Salzburger Getreidegasse verdankt die Menschheit einige der genialsten, schönsten und populärsten Konzertstücke – wie die »Serenata notturna« und die Serenade »Eine kleine Nachtmusik«. An diesem festlichen Abend auf dem Schloss werden sie vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Jens Troester musiziert.
Etwas von Mozarts Charme und Witz versprühen auch Alexander Raskatovs »5 Minuten aus dem Leben von W.A.M.« und Josef Lanners humoristischer Walzer »Die Mozartisten«, in dem er Motive aus »Don Giovanni« und »Die Zauberflöte« im ¾-Takt verarbeitet.
Mit Mozart befreundet war der böhmische Komponist und Forstmeister Carl Ditters von Dittersdorf, dessen virtuoses Harfenkonzert ebenfalls erklingt. Solistin ist Susanne Vetter. Die junge Harfenistin, geboren 1987 in Jena, studierte in Weimar. Ihr Konzertdebüt gab sie 2006 mit Georg Friedrich Händels Harfenkonzert in B-Dur mit dem Kammerorchester der Jenaer Philharmonie. Als Stipendiatin der Schweizer Thyll-Stiftung konnte sie 2009 während eines einjährigen Aufenthalts in Zürich ihr Studium bei Catherine Michel fortsetzen. Zahlreiche Meisterkurse bei bedeutenden Harfenisten verliehen ihrer Ausbildung weitere Akzente. Neben Aufgaben als Harfenistin im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und in der Staatskapelle Weimar konzertiert Susanne Vetter solistisch sowie kammermusikalisch. 2010 wurde sie in die Förderung der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen.
Karten sind noch erhältlich.
FÜRCHTE DICH SELBST ist der Titel einer neuen Koproduktion von Theater&Philharmonie Thüringen und JugendTheARTerWelt e. V., die am 1. Oktober 19.30 Uhr im Heizhaus Altenburg Premiere hat. Regie führt der Schauspieler Manuel Kressin.
Die acht jungen Spieler zwischen 17 und 22 Jahren von JugendTheArterWelt e. V. setzen sich in dieser Stückentwicklung mit Fragen auseinander, die sich das erste Mal in der Pubertät stellen und den Menschen ein Leben lang beschäftigen werden: Wer war ich? Wer bin ich? Wer werde ich sein? Was geschieht, wenn alles das, worüber ich mich definiert habe, seine Gültigkeit verliert? Entstanden ist ein Psycho-Thriller.
In einer surrealen Geschichte beschäftigen sich die beteiligten Jugendlichen mit den Problemen, vor die sie seit der Pubertät gestellt sind; nämlich, den sich verändernden Körper zu akzeptieren und sich in einer Welt, die auf einmal nicht mehr dem entspricht, was sie als Kinder kannten, zu positionieren und sich eine Identität zu schaffen.
Anstoß erhielten sie durch einen Zeitungsartikel, in dem davon berichtet wird, dass es fünf verschiedene „Säulen“ gibt, über die sich ein Mensch in seinem Leben definieren kann, und dass der Mensch danach strebt, ein ausgewogenes Gleichgewicht dieser fünf Säulen zu erreichen, um glücklich zu sein. Dieser Bericht eines Psychologen und die vielen Überlegungen aus Gesprächen bilden die Grundlage für die Entwicklung der Geschichte.
Da die im Stück aufgeworfenen Fragen nicht nur Pubertierende beschäftigen, sind alle Theaterfreunde ab 14 Jahren angesprochen. Obwohl von Jugendlichen gespielt, ist es kein ausgesprochenes Jugendstück, sondern sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene spannend.
Zum traditionellen Theaterfrühstück laden Theater&Philharmonie Thüringen und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umgebung e. V. am 2. Oktober 11.00 Uhr ins Heizhaus des Landestheater Altenburg ein. Der Eintritt ist frei!
Eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Operetten-Premiere „Frau Luna“ am 9. Oktober gewähren Regisseur Steffen Piontek, dessen himmelsstürmende Theaterkarriere 1979 mit einem Engagement am Landestheater Altenburg begann, Kapellmeister Thomas Wicklein, der darauf achtet, dass das Ensemble nicht die Bodenhaftung verliert, die neu engagierte, durchaus bodenständige Soubrette Paula Rummel (Marie), der schnittige Leutnant Egon von Schlettow (Michael Siemon) und die Operettendiva Jule Rosalie Vortisch, die die Titelpartie verkörpert und gestaltet, Einblicke in ihre Arbeit und geben musikalische Kostproben. Es moderiert Felix Eckerle, der leitende Dramaturg von Theater&Philharmonie Thüringen.
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“, so lautete der berühmte Ausspruch des Astronauten Neil Armstrong anlässlich der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969.
Einen großen Sprung für die Geschichte der Berliner Operette markierte bereits der 1. Mai 1899: Im Apollo-Theater wurde Paul Linckes Einakter „Frau Luna“ uraufgeführt und zu einem überwältigenden, bis heute anhaltenden Erfolg. Bereits damals träumte man – angeregt durch erste Flugversuche des Grafen Zeppelin und Otto Lilienthals – von einem Ausflug ins Weltall. Motivation dafür war weniger der Forscherdrang oder das internationale Wettrüsten als vielmehr der Wunsch, der Alltagstristesse einer modernen Großstadt zu entfliehen. Doch auf dem Operetten-Mond ist alles anders, als es sich der Mechaniker Fritz Steppke und seine drei Berliner Begleiter erträumt haben.
Etwas von Mozarts Charme und Witz versprühen auch Alexander Raskatovs »5 Minuten aus dem Leben von W.A.M.« und Josef Lanners humoristischer Walzer »Die Mozartisten«, in dem er Motive aus »Don Giovanni« und »Die Zauberflöte« im ¾-Takt verarbeitet.
Mit Mozart befreundet war der böhmische Komponist und Forstmeister Carl Ditters von Dittersdorf, dessen virtuoses Harfenkonzert ebenfalls erklingt. Solistin ist Susanne Vetter. Die junge Harfenistin, geboren 1987 in Jena, studierte in Weimar. Ihr Konzertdebüt gab sie 2006 mit Georg Friedrich Händels Harfenkonzert in B-Dur mit dem Kammerorchester der Jenaer Philharmonie. Als Stipendiatin der Schweizer Thyll-Stiftung konnte sie 2009 während eines einjährigen Aufenthalts in Zürich ihr Studium bei Catherine Michel fortsetzen. Zahlreiche Meisterkurse bei bedeutenden Harfenisten verliehen ihrer Ausbildung weitere Akzente. Neben Aufgaben als Harfenistin im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und in der Staatskapelle Weimar konzertiert Susanne Vetter solistisch sowie kammermusikalisch. 2010 wurde sie in die Förderung der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen.
Karten sind noch erhältlich.
FÜRCHTE DICH SELBST ist der Titel einer neuen Koproduktion von Theater&Philharmonie Thüringen und JugendTheARTerWelt e. V., die am 1. Oktober 19.30 Uhr im Heizhaus Altenburg Premiere hat. Regie führt der Schauspieler Manuel Kressin.
Die acht jungen Spieler zwischen 17 und 22 Jahren von JugendTheArterWelt e. V. setzen sich in dieser Stückentwicklung mit Fragen auseinander, die sich das erste Mal in der Pubertät stellen und den Menschen ein Leben lang beschäftigen werden: Wer war ich? Wer bin ich? Wer werde ich sein? Was geschieht, wenn alles das, worüber ich mich definiert habe, seine Gültigkeit verliert? Entstanden ist ein Psycho-Thriller.
In einer surrealen Geschichte beschäftigen sich die beteiligten Jugendlichen mit den Problemen, vor die sie seit der Pubertät gestellt sind; nämlich, den sich verändernden Körper zu akzeptieren und sich in einer Welt, die auf einmal nicht mehr dem entspricht, was sie als Kinder kannten, zu positionieren und sich eine Identität zu schaffen.
Anstoß erhielten sie durch einen Zeitungsartikel, in dem davon berichtet wird, dass es fünf verschiedene „Säulen“ gibt, über die sich ein Mensch in seinem Leben definieren kann, und dass der Mensch danach strebt, ein ausgewogenes Gleichgewicht dieser fünf Säulen zu erreichen, um glücklich zu sein. Dieser Bericht eines Psychologen und die vielen Überlegungen aus Gesprächen bilden die Grundlage für die Entwicklung der Geschichte.
Da die im Stück aufgeworfenen Fragen nicht nur Pubertierende beschäftigen, sind alle Theaterfreunde ab 14 Jahren angesprochen. Obwohl von Jugendlichen gespielt, ist es kein ausgesprochenes Jugendstück, sondern sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene spannend.
Zum traditionellen Theaterfrühstück laden Theater&Philharmonie Thüringen und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umgebung e. V. am 2. Oktober 11.00 Uhr ins Heizhaus des Landestheater Altenburg ein. Der Eintritt ist frei!
Eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Operetten-Premiere „Frau Luna“ am 9. Oktober gewähren Regisseur Steffen Piontek, dessen himmelsstürmende Theaterkarriere 1979 mit einem Engagement am Landestheater Altenburg begann, Kapellmeister Thomas Wicklein, der darauf achtet, dass das Ensemble nicht die Bodenhaftung verliert, die neu engagierte, durchaus bodenständige Soubrette Paula Rummel (Marie), der schnittige Leutnant Egon von Schlettow (Michael Siemon) und die Operettendiva Jule Rosalie Vortisch, die die Titelpartie verkörpert und gestaltet, Einblicke in ihre Arbeit und geben musikalische Kostproben. Es moderiert Felix Eckerle, der leitende Dramaturg von Theater&Philharmonie Thüringen.
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“, so lautete der berühmte Ausspruch des Astronauten Neil Armstrong anlässlich der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969.
Einen großen Sprung für die Geschichte der Berliner Operette markierte bereits der 1. Mai 1899: Im Apollo-Theater wurde Paul Linckes Einakter „Frau Luna“ uraufgeführt und zu einem überwältigenden, bis heute anhaltenden Erfolg. Bereits damals träumte man – angeregt durch erste Flugversuche des Grafen Zeppelin und Otto Lilienthals – von einem Ausflug ins Weltall. Motivation dafür war weniger der Forscherdrang oder das internationale Wettrüsten als vielmehr der Wunsch, der Alltagstristesse einer modernen Großstadt zu entfliehen. Doch auf dem Operetten-Mond ist alles anders, als es sich der Mechaniker Fritz Steppke und seine drei Berliner Begleiter erträumt haben.
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