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Artikel vom: 14.02.2011
Theatertipps zum Wochenende
Landestheater Altenburg mit Marketingleiter Nils Messner wird als Kooperationspartner mit einem Informationsstand vertreten sein und selbstverständlich wird der Kurfürst mit seiner Gattin, vielleicht auch mit den Prinzen, erwartet. Auch in diesem Jahr werden wieder Mitspieler, gleich welchen Alters und Geschlechts, gesucht. Wer sich dafür interessiert, melde sich gleich bei den Mitspielbetreuerinnen Eva-Maria Richter und Angelika Velter.
Ab 20:00 Uhr steht ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. David Gilmour, Ex-Pink Floyd, gibt sich die Ehre. Das Video des legendären Konzertes aus der berühmten Royal Albert Hall in London von 2006, „Remember that Night“, ist einer der ganz großen cineastischen wie akustischen Leckbissen der Musikszene, das an diesem Abend exklusiv aufgeführt wird. Mit großem technischem Aufwand wird die Music Hall in einen Dolby-Digital-Surround–Hörraum verwandelt. Neben dem nahezu perfekten Klangerlebnis gibt es eine musikalische und technische Einführung durch die Produktionsleiter der Festspiele, Holger Hainich und Claus Jäger. Als Eintritt wird eine Spende für die ehrenamtlichen Mitspieler des Prinzenraubes erbeten.
Sagenhaft und sonderbar geht’s zu, wenn im 2. Kammerkonzert die Musiker Hendrik Schnöke (Klarinette), Robert Hartung (Viola) und Takahiro Nagasaki (Klavier) aufspielen und Werke von W. A. Mozart, R. Schumann und G. Jacob zu Gehör bringen. „Märchenerzählungen“ – so der Titel des Trios von Robert Schumann – haben Groß und Klein schon immer fasziniert. Und so verspricht das Programm eine musikalische Reise durch die Welt der wunderlichen Geschichten von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne. … und wenn Sie noch nie in einem Kammerkonzert waren, dann sollten Sie am Samstag, 19. Februar, um19.00 Uhr im Heizhaus Altenburg unbedingt dabei sein!
Am Sonntag, 20. Februar, 11.00 Uhr laden Theater&Philharmonie Thüringen und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umgebung e.V. zu einem Theaterfrühstück ins Heizhaus ein. Anlass ist die Premiere der Oper »Wallenstein« von Jaromír Weinberger. Dessen 1927 uraufgeführte Volksoper »Schwanda der Dudelsackpfeifer« wurde damals zu einem der größten internationalen Erfolge und erlebte umjubelte Aufführungen u.a. in München, Dresden, Wien (Staatsoper), New York (Metropolitan Opera), London (Covent Garden Opera) und Buenos Aires (Teatro Colón). In der Spielzeit 1929/30 stand »Schwanda, der Dudelsackpfeifer« auch im Landestheater Altenburg auf dem Spielplan.
Der Oper »Wallenstein« war kein so großer Erfolg beschieden. Zum Zeitpunkt der Uraufführung an der Wiener Staatsoper im November 1937 war der jüdische Komponist in Nazi-Deutschland bereits mit einem Aufführungsverbot belegt; dem Holocaust entkam er durch die Flucht in die USA. Nach dem Anschluss Österreichs durfte auch diese auf Friedrich Schillers Dramen-Trilogie beruhende Oper nicht mehr gespielt werden.
Mit großem regionalem und überregionalem Interesse und enthusiastischen Kritiken wurde in der vergangenen Spielzeit die Deutsche Erstaufführung der musikalischen Tragödie in sechs Bildern an den Bühnen der Stadt Gera aufgenommen. In Wien plant man, angeregt durch diesen Erfolg, in der kommenden Spielzeit eine Neuproduktion des »Wallenstein«. Ab dem 27. Februar 2011 wird die Oper in der Inszenierung von Matthias Oldag in Altenburg zu sehen sein. Im Rahmen des von Musikdramaturg Felix Eckerle moderierten Theaterfrühstücks geben Matthias Oldag und Teruhiko Komori, Darsteller der Titelpartie, Auskunft zur Oper, deren historische und musikhistorische Hintergründe und zur Inszenierung. Außerdem wird Teruhiko Komori eine musikalische Kostprobe geben.
Zur Premiere „Aschenputtel“ lädt das Kinder- und Jugendballett am Sonntag, 20. Februar, um 16 Uhr ins Landestheater Altenburg ein. Seit Mai 2010 erarbeitet das 55-köpfige Ensemble des unter der künstlerischen Gesamtleitung von Julia Veigel eine eigene Fassung des 1945 uraufgeführten Balletts von Sergej Prokofjew. Für die Choreographie zeichnen Julia Veigel und Heike Kley verantwortlich.
In Anlehnung an das Märchen der Brüder Grimm wird die zauberhafte Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das von seinen Stiefschwestern und der Stiefmutter schlecht behandelt wird und von der guten Fee und deren zahlreichen Gehilfen die Chance bekommt, auf den Ball des Prinzen zu gehen. Punkt Mitternacht muss Aschenputtel das Fest aber verlassen, da der Zauber der Fee endet. Beim Weglaufen verliert Aschenputtel einen Schuh, den der verliebte Prinz findet. Er macht sich auf die Suche nach dem Mädchen, dessen Fuß in diesen Schuh passt. Und ein Märchen wäre kein Märchen, wenn am Ende nicht alles gut ausginge. Karten sind noch erhältlich.
Ab 20:00 Uhr steht ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. David Gilmour, Ex-Pink Floyd, gibt sich die Ehre. Das Video des legendären Konzertes aus der berühmten Royal Albert Hall in London von 2006, „Remember that Night“, ist einer der ganz großen cineastischen wie akustischen Leckbissen der Musikszene, das an diesem Abend exklusiv aufgeführt wird. Mit großem technischem Aufwand wird die Music Hall in einen Dolby-Digital-Surround–Hörraum verwandelt. Neben dem nahezu perfekten Klangerlebnis gibt es eine musikalische und technische Einführung durch die Produktionsleiter der Festspiele, Holger Hainich und Claus Jäger. Als Eintritt wird eine Spende für die ehrenamtlichen Mitspieler des Prinzenraubes erbeten.
Sagenhaft und sonderbar geht’s zu, wenn im 2. Kammerkonzert die Musiker Hendrik Schnöke (Klarinette), Robert Hartung (Viola) und Takahiro Nagasaki (Klavier) aufspielen und Werke von W. A. Mozart, R. Schumann und G. Jacob zu Gehör bringen. „Märchenerzählungen“ – so der Titel des Trios von Robert Schumann – haben Groß und Klein schon immer fasziniert. Und so verspricht das Programm eine musikalische Reise durch die Welt der wunderlichen Geschichten von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne. … und wenn Sie noch nie in einem Kammerkonzert waren, dann sollten Sie am Samstag, 19. Februar, um19.00 Uhr im Heizhaus Altenburg unbedingt dabei sein!
Am Sonntag, 20. Februar, 11.00 Uhr laden Theater&Philharmonie Thüringen und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umgebung e.V. zu einem Theaterfrühstück ins Heizhaus ein. Anlass ist die Premiere der Oper »Wallenstein« von Jaromír Weinberger. Dessen 1927 uraufgeführte Volksoper »Schwanda der Dudelsackpfeifer« wurde damals zu einem der größten internationalen Erfolge und erlebte umjubelte Aufführungen u.a. in München, Dresden, Wien (Staatsoper), New York (Metropolitan Opera), London (Covent Garden Opera) und Buenos Aires (Teatro Colón). In der Spielzeit 1929/30 stand »Schwanda, der Dudelsackpfeifer« auch im Landestheater Altenburg auf dem Spielplan.
Der Oper »Wallenstein« war kein so großer Erfolg beschieden. Zum Zeitpunkt der Uraufführung an der Wiener Staatsoper im November 1937 war der jüdische Komponist in Nazi-Deutschland bereits mit einem Aufführungsverbot belegt; dem Holocaust entkam er durch die Flucht in die USA. Nach dem Anschluss Österreichs durfte auch diese auf Friedrich Schillers Dramen-Trilogie beruhende Oper nicht mehr gespielt werden.
Mit großem regionalem und überregionalem Interesse und enthusiastischen Kritiken wurde in der vergangenen Spielzeit die Deutsche Erstaufführung der musikalischen Tragödie in sechs Bildern an den Bühnen der Stadt Gera aufgenommen. In Wien plant man, angeregt durch diesen Erfolg, in der kommenden Spielzeit eine Neuproduktion des »Wallenstein«. Ab dem 27. Februar 2011 wird die Oper in der Inszenierung von Matthias Oldag in Altenburg zu sehen sein. Im Rahmen des von Musikdramaturg Felix Eckerle moderierten Theaterfrühstücks geben Matthias Oldag und Teruhiko Komori, Darsteller der Titelpartie, Auskunft zur Oper, deren historische und musikhistorische Hintergründe und zur Inszenierung. Außerdem wird Teruhiko Komori eine musikalische Kostprobe geben.
Zur Premiere „Aschenputtel“ lädt das Kinder- und Jugendballett am Sonntag, 20. Februar, um 16 Uhr ins Landestheater Altenburg ein. Seit Mai 2010 erarbeitet das 55-köpfige Ensemble des unter der künstlerischen Gesamtleitung von Julia Veigel eine eigene Fassung des 1945 uraufgeführten Balletts von Sergej Prokofjew. Für die Choreographie zeichnen Julia Veigel und Heike Kley verantwortlich.
In Anlehnung an das Märchen der Brüder Grimm wird die zauberhafte Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das von seinen Stiefschwestern und der Stiefmutter schlecht behandelt wird und von der guten Fee und deren zahlreichen Gehilfen die Chance bekommt, auf den Ball des Prinzen zu gehen. Punkt Mitternacht muss Aschenputtel das Fest aber verlassen, da der Zauber der Fee endet. Beim Weglaufen verliert Aschenputtel einen Schuh, den der verliebte Prinz findet. Er macht sich auf die Suche nach dem Mädchen, dessen Fuß in diesen Schuh passt. Und ein Märchen wäre kein Märchen, wenn am Ende nicht alles gut ausginge. Karten sind noch erhältlich.
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