Nach längeren Unklarheiten, wie sich der Förderverein des Altenburger Teehauses in die aktuelle Sanierung des Komplexes einbringen wird, steht jetzt fest, dass die gesammelten Spenden in einen Musikpavillon fließen werden. Schon längere Zeit war für das Objekt eine sogenannte Konzertmuschel vorgesehen. Im Rahmen der Bauarbeiten durch die Stadt Altenburg war dieses Vorhaben aber nicht finanzierbar.
In einer Sitzung des Fördervereines am 9. November hielt man Rückschau, blickte aber auch bang in die Zukunft, wie es mit dem Verein weitergehen soll. Einst zur Sanierung des Komplexes gegründet, habe sich der Verein mit diesem Vorhaben übernommen. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Vorstand. Die dann durch die Stadt Altenburg übernommene Sanierung sei deutlich teurer geworden, als man dies in den früheren Planungen des Vereines veranschlagt hatte.
Letztlich kamen so die, durch den Verein eingeworbenen, Gelder nie zum Einsatz. Aber auch das geplante Kleintheater, eine durchgehend gastronomische Versorgung und die Konzertmuschel verschwanden aus der Planung.
Finanziert wurde der Bau, der in der Mitte des nächsten Jahres fertig sein soll, aus Fördermitteln und Eigenanteilen aus dem Altenburger Haushalt. Der so faktisch "überflüssig" gewordene Verein fiel in eine Identitätstkrise und Mitglieder dachten über dessen Auflösung nach.
Jetzt hingegen gibt sich die Mitgliederversammlung vom 9. November optimistisch. Mit der Anpassung der Satzung sieht man jetzt vielfältige Aufgaben. Neben dem Konzertpavillon, will der Verein für das Wiederauferstehen des Barockgartens ebenso arbeiten, wie für die Sanierung der Figuren an der Orangerie.
Planerisch sei der Pavillon so vorbereitet, dass er schon im Mai/Juni des nächsten Jahres fertig sein könnte.
Ein ausführliches Interview mit dem Vorsitzenden des Fördervereines sehen Sie in unserer nächsten Sendung ab 11. November 18.30 Uhr!
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